Urschriftpassage des Schreibhefts
7.4. / 1. Sitzung / S. 11 (print)
Rainer Hoffmann
Gestell und Ungestalt
http://etkbooks.com/edition/guu
Urschriftpassage des Schreibhefts
7.4. / 1. Sitzung / S. 11 (print)
Rainer Hoffmann
Gestell und Ungestalt
http://etkbooks.com/edition/guu
Elisabeth Wandeler-Deck
Da liegt noch ihr Schal
Lesung im Berliner Zimmer von Schwindkommunikation und dieraumplaner.
Vgl. auch Interview mit Florian Neuner:
Über das Schreiben als Bauen und Entwerfen I
Über das Schreiben als Bauen und Entwerfen II
Die Lesung findet statt:
Freitag, 30. April, 19 Uhr im Berliner Zimmer von Schwindkommunikation und von dieraumplaner, Knesebeckstrasse 96, 10623 Berlin
Anmeldung bitte per Email an info at schwindkommunikation punkt de
Frontcover des Schreibhefts der Urschrift
Hausbuch I (7.4.-7.5.)
Lesbos 2002
Rainer Hoffmann
Gestell und Ungestalt
http://etkbooks.com/edition/guu
Günter Eichberger porträtiert Elisabeth Wandeler-Deck und Da liegt noch ihr Schal
(…)
3
Ein Nicht-Ort ist Sihlbrugg, allerdings nicht im Sinne einer positiven Utopie. An der Durchfahrlandschaft baut sie gleichsam weiter, nicht mit Baumaterialien, sondern mit dem Material der Sprache. Hänge weitere Architekturen hinein mit ihren Personenfiguren es entstehen Architexturen. Es blitzt Erzählen auf. So nimmt Gestalt an, was gar nicht da ist, wenn auch nur als Text.
Ist das Motel im Buch Da liegt noch ihr Schal nun ein reales eben jener nach amerikanischem Vorbild in die Schweizer Landschaft gepflanzte Fremdkörper oder eine Art Memory Motel, das aus Erinnerungen zusammengesetzt ist und im nächsten Moment des Vergessens in sich zusammenstürzt, wie in der Nummer der Rolling Stones und einem Theaterstück von Wolfgang Bauer? Wandeler-Deck zitiert dazu aus Peter Eisenmans Aura und Exzess: Fiktion wird zur Simulation, wenn sie ihren fiktionalen Zustand nicht als solchen erkennt, sondern versucht, einen Zustand der Wirklichkeit, der Wahrheit oder der Nicht-Fiktion zu simulieren.
Die Türen, die nach draußen führen Pforten der Wahrnehmung , machen das Motel erst aus. Von innen können wir das Gebäude nicht sehen, wir müssen uns ins Freie, ins Offene begeben.
Und wie liest sich das?
Oh rufen wir, dem Text die Haut abziehen! Dem Gebäude die Haut abschälen! (Laut Roland Barthes ist die Sprache eine Haut: Ich reibe meine Sprache gegen die andere. Sie ist, als ob ich Wörter anstelle der Finger hätte oder Finger an der Spitze meiner Wörter. Und aus dieser Reibung entsteht die Lust am Text.)
(…)
Private Voodoo ist eine Fortsetzung der Reihe “Sorg dich nicht um meinen Kopf” aus der collectionthomasblaser, die neben Licht- und Raumkörpern nun auch eine Kleidercollection anbietet.
“Mit Private Voodoo besitzen Sie ein originelles und schönes Sportbekleidungsstück und je nach Emotionalität der Situation – ein starkes Stück Individualität. Ob im Jubel oder unter kontrollierten Bedingungen: Sie werden bestimmt verstanden!”

Private Voodoo T-Shirt: CHF 50.. 8 Tage Lieferfrist ab Bestellung. Sämtliche Arbeiten am T-Shirt in Schweizer Handarbeit (Unikate des Berner Künstlers Thomas Blaser). Zweifarbiges T-Shirt mit Kontrasteinsatz an Ärmelabschluss und Kragen. Logoaufdruck “Private Voodoo” seitlich auf den Kurzärmeln. 100% gekämmte und vorgeschrumpfte Baumwolle. Verfügbare Grössen: S, M, L, XL, XXL. Derzeit lieferbare Modelle: Schweiz, Japan. Weitere Geschmacksrichtungen folgen. Bestellung mit Angaben zu Modell, Grösse, Rechnungs- bzw. Lieferadresse an: thomasblaser at bluewin.ch
P.S.: Das Buch zum Hemd: Fritz Michel, 4:2