hände runter
reiten geht schon
auf der flucht
wer schnupft verliert
schiess schiess schuss schuss
so ist doch die kunst
den löffel zucker mit pp
der nötigt etwas regung auf
hände runter
reiten geht schon
auf der flucht
wer schnupft verliert
schiess schiess schuss schuss
so ist doch die kunst
den löffel zucker mit pp
der nötigt etwas regung auf
nbp: Wir machen eine kleine Pause … http://bit.ly/OAcDfi / “In jedem Pedanten steckt ein Dschingis-Khan” / die begrenzer festspiele. / nbp: Blatt 7 (PETIT TEXTE ITALIQUE.) http://bit.ly/NHM2yB / nbp: 016 http://bit.ly/OU42lc / nbp: http://litblogs.net Lesezeichen 02/2012 http://bit.ly/LnqLo6 / die linie jonathan – jennifer – max – friedwart. / nbp: 01 (keine ringgeschichte: odradek) http://bit.ly/NvHNGa / retten. löschen. bergen. schützen. / PLUS: ferien http://www.isla-volante.ch/ferienpoesie/

(auf den begrenzer festspielen)
ein spiegelsong in fahlem blauem licht
ein zweites lied
ein dub aus silikon
aus pappmaché
hast du gelernt von rocky eins bis drei
sei doch der missing link
die sprache der natur
charmant zu gleiten durch das leben
mit mutter waltzer tanzen
gemeinsam in der dunkelheit
ach nadia
mit ihr süsse liebe sehen
nbp: Dranmor als Prosatext (Lieferbar) http://bit.ly/NRxb1c / Ganz grosses catering. / die nzz ist ja der roger federer des pragmatischen texts. / nbp: Blatt 6 (mehr in diesem Erdtheil gefunden) http://bit.ly/OaCmHe / die minderwertigkeitskomplexe von john lydon sind unangenehm und peinlich. / nbp: hello flooksbooks! (ausstellungen) http://bit.ly/NJykru / “die dichterinnen sprechen wie das apothekenmädchen, das stets so schaut, als hätte gerade ich was zu verbergen.” #schlummerfilet / Problemflüsse der Welt: Rhein, Ganges, Krückau. / Das dranmor cover ist űbrigens klasse geworden. Thalia buchhändlerinnen werden es kassengift nennen. / (frage wegen möglicher freihandelsabkommen) / Experimentelle Chinesische Literatur. Kennt sich da jemand aus? / http://www.litblogs.net/ läuft wieder #lbn … / nbp: Über: jetzt ist es ein kunstwerk. 100 flooksbooks. http://bit.ly/NdFuVW / ach, meine datenbanken sind echt klandestine burschen. / Gleich (NDR): Seelandschaft mit Pocahontas von Arno Schmidt http://www.phonostar.de/radiomagazin/radioprogramm/detail.php?id=423&datum=2012-07-08 / PLUS: Krawehl, krawehl! http://www.youtube.com/watch?v=ghbj6iNPfCU / aus der aktuellen ron-orp-mail zu http://flooksbooks.etkbooks.com/ / http://www.littlefreelibrary.org/

(Krawehl, krawehl!)
Vielleicht mag sich noch jemand an den Romanversuch Dranmor erinnern? Ich kann schon gar nicht mehr präzise recherchieren, wann ich die Arbeit damit und auch in diesem Weblog aufgenommen habe. Erste Spuren finden sich davon schon 2004, glaubt man den Webarchiven. Und dem Backend des CMS. Allerdings könnten diese auch trügerisch und die Daten infolge zwischenzeitlicher Datenbankmigrationen falsch angelegt worden sein. Sicher ist aber, dass 2005 bis 2007 intensiv daran gearbeitet wurde. Bis 2008 entstanden damit ca. 450 Manuskriptseiten, die wieder und wieder überarbeitet wurden. Wenigen habe ich sie zu lesen gegeben. Die Reaktionen waren damals durchaus geteilt. Manche kamen mit der poetischen Sprache nicht klar. Andere schätzten gerade diese, der Text war ihnen aber zu umfangreich, zu roh und zu heterogen. Das Projekt kam daraufhin einige Zeit zum liegen, auch, weil ich mich anderen Dingen widmen musste.
Erst vor ca. anderthalb Jahren habe ich mich wieder an ihn erinnert. Mir wurde klar, dass der Korpus als Roman nicht so geeignet war, als experimentellerer Prosatext mit erzählerischen Versatzstücken aber sehr wohl funktionieren könnte. Ich habe mich also noch einmal hingesetzt und ihn radikal umgeformt, umgeschrieben, gestrichen, gekürzt und geordnet. Um fast 2/3 an Umfang schlanker, hat der Text nun eine Gestalt angenommen und ist sprachlich zu sich gekommen, sodass man nach nun zwei Lektoraten sagen kann: das ist der Text Dranmor.
Er ist soeben mit freundlicher Unterstützung des Kantons und der Burgergemeinde Bern im Athena-Verlag in der reihe edition exemplum (wie schon Die Träume meiner Frau) erschienen. (Optisch ähnlich und ebenso hübsch gestaltet. Wir nannten sie: die zweieiigen Zwillinge.) Sie erhalten die Titel in allen Buchhandlungen, über den Verlag, aber auch (das ist für CH nicht uninteressant) via etkbooks.

(Die Kategorie http://www.abendschein.ch/site/weblog/C4/ gibt es immer noch. Die meisten (Ur-)Texte sind allerdings offline, sodass diese nur noch als Materialsammlung zu lesen ist.)