Einfach kompliziert (notula nova 138)

#solarkrapfen

#etekabux

(bern ist überall. ein marketingtool des bunten abends literaturähnlichen texts. #seniorenteller)

Und: eine winkeltreue, schiefachsige Zylinderprojektion. (Arbeit am Affektapparat. Überzuckerter Manierismus.)

Das “ethisch komplizierte Siebenbürgen” (Wörter für alle!)

Und die Einflussangst beim Schriftsteller F. Vielleicht hat man sich ihn ja als Ersatzvater genommen. Und lebt nun im ständigen Zwang des Ihnübertreffenmüssens. Eine ödipale Neidstruktur, die sich aber weder in der Arbeit des Scheiterns, noch derjenigen der Reflexion dieser Beziehung lösen könnte. Es steht der Verdacht, das zu verstehen, schickt wieder zurück in die Kindheit und Jugend.

(Bald sind dann auf der Buchbasel mehr DKZ-Verlage als andere. Die können bald eine eigene Messe machen …)

Morgens

über der

Teppichgrenze

(Die reaktionäre Anarchie der Autoparker)

Und: Nein! Es gibt keinen Grund, Leute, die trotz ihres Reichtums “normal” geblieben sind, zu bewundern. (Es wäre das Gegenteil von Aufklärung: materiellen Wohlstand zu etwas Dämonischen zu verdinglichen, das wiederum aus allen Verantwortungen entlässt.)

(Und: In der Teestube feiert man einen Namenstag. Analoges Twittern.)

Die Welt der Herzen











































Quote „Nirgends, sagte der Kutscher. Es verschwand im Schatten. Sie verließen die Gasse und fuhren ein Stück bergab. Mario Malvolto stieg aus, machte einige Schritte zwischen Hecken, elf Stufen hinan; da stand er vor seiner Tür. Sie war offen. …“ (o.S.)
Source Die Welt der Herzen, Autor Heinrich Mann, Verlag G. Kiepenheuer Verlag, 1932, 342 Seiten
Keywords Treppenhaus, Stufen, Bibliothek, Gasse, Weinladen
Retrieved erste 5 von 5 Keywords in http://books.google.com/
Produced 19.08.2009, 08:27 AM
Added 02.12.2009, 03:48 PM
Time 1:01
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URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=0rXkwkaT-yc
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titel 2011

4 / 11

kappacher, morgen

gann, angst

murakami, 1q84 (3bd.)

geld, merve

dath, gott

benjamin, einbahnstrasse

cotten, phlox

schwaner, held

3 / 11

blödmaschinen

kluge, bohren

mai, wortlose

campbell, duktus

reynolds, retromania

herbst, theorie bloggens

para riding, roughbooks

kybernetik diaphanes

2 / 11

idiome 4

ruhrtext, neuner

derrida, das tier

steinbacher, winkschaden

herbst, kleine theorie

rühmkorff, fleckenkunde

han, shanzhai, dekonstruktion

hoffmann, abduktionen

1 / 11

walter benjamin, karl kraus, ges. schriften

karl kraus, nachts

skolast 2/10

goetz, elfert september

derride, messiah

debord, spektakel

barthes, über mich selbst

bandel, fantasie

heiz, sommersprossen

quartal 1/11

Heiz, André V: Sommersprossen (Bilger, R) ISBN: 978-3-908010-15-9

Bandel, Jan-Frederik: Fantasie und Aufklärung. Historische Miniaturen (TEXTEM VERLAG) ISBN: 978-3-941613-43-0

Barthes, Roland: Über mich selbst (Matthes & Seitz Berlin) ISBN: 978-3-88221-651-6

Debord, Guy: Die Gesellschaft des Spektakels. Und andere Texte (edition TIAMAT) ISBN: 978-3-923118-97-7

Derride, Antoine: Messiah. Eine Dekonstruktion christlicher Theologie (Passagen) ISBN: 978-3-85165-870-5

Goetz, Rainald: elfter september 2010. Bilder eines Jahrzehnts (Suhrkamp) ISBN: 978-3-518-42207-6

skolast 2/10 (Zeitschrift)

Kraus, Karl. – Nachts [Text erneut durchgesehen und herausgegeben von Christian Wagenknecht]. – Frankfurt am Main : Suhrkamp, 1993


@etkbooks twitterweek (20111217)

nbp: DLT: 6 Schlüsse bit.ly/tkKzbE / ach patrick, nicht walter! / außenspiegelabfahren is the new pfandflaschenbonunterschlagen. / @etkbooks Silvana Kohlhaas-Mehrin? Wobei das dem armen Kohlhaas Unrecht täte! ^^ / selbstbildnis der silvana koch-mehrin als michael kohlhaas. / @mykke_ der war ja mal aushilfslehrer von mir. wir haben ihn inoffiziell immer schnuffi genannt. / nbp: Die Angst ist oft das Konsulat des Schönen … bit.ly/ujbYRE / seit f. den besucher zurechtgewiesen hat, nicht im ausstellungsraum zu essen, wird er von diesem bei jedem zusammentreffen gesegnet. / nbp: Die Listenreiche II (notula nova 137) bit.ly/tqd7gG / ah, die tickets für Harry Belafonte an der lit.COLOGNE liegen schon bereit. / mit diesem wortschatzbuch von lobo gibts tatsächlich augenkrebs. / nbp: Neu im etkbooks-Shop: Die halbe Wahrheit (Georg Raabe) bit.ly/tW5PdC / die litblogs.net-preview sieht wirklich nicht schlecht aus … #googlecurrents” / nbp: Vertreibung aus dem Labyrinth bit.ly/s90xfa / PLUS:  testing google currents http://www.google.com/producer/editions/CAow6eY0/litblogsnet_issn_1662_1409 / oh, schon wieder weihnachten … erdmöbel und maren eggert: lametta … http://www.youtube.com/watch?v=aJPpnvGPCrg



(my little cacadoo I)

DLT: 6 Schlüsse

Der literarische Troll

Spekulationen zum Verständnis einer Funktion als Figur

(Essay, Beta)

6 Schlüsse

Wodurch sich Mensch und Troll unterscheiden, das ist vielleicht in der Erzählkultur des Sichtbaren noch auszumachen. Verschrobene Wesen in Wäldern oder Gebirgen, die den Menschen nicht immer hold sind, können schon aufgrund ihrer Äusserlichkeiten, der starken Abweichung in Wuchs, Wohlgeformtheit oder was konventionellerweise als Schönheit empfunden wird, ausgemacht werden. Stets allerdings von solchen, die sich besser, schöner, schlauer dünken.

In der Anonymität der Netzkultur, die den Troll als Bild und Begriff eines diskursiven Anderen adoptiert hat, ist diese Unterscheidung nicht immer eine eindeutige, und die Verhandlung, wer oder was Troll(text) ist, kann selten von vorneherein in ein klares Verdikt münden. Ein Trolltext, der die Gewohnheiten des Dialogisierens und Diskurses unterläuft, kann jeder Text sein, der gerade meinem Verständnis eines pragmatischen und / oder ästhetischen Austauschs zuwiderläuft.

Umgekehrt kann es ein Text sein, der offensichtlich als Funktion innerhalb eines grossen Textgefüges figuriert und dieses auf der virtuellen Skala ästhetischer Werkwirklichkeit verschiebt, diese – je nach dem – auf der Klaviatur möglichkeitspoetischer Lektüre beeinflusst und letztendlich eine ganz andere Textrezeption befördern kann, als ursprünglich intendiert.

Dies kann auch planbar sein. Exemplarisch wurde der Trolltext in digitalen Mikromedien als Funktion und Figur spielerisch klassifiziert und in diesem Spiel rote Fäden ausgelegt, die mögliche Charakteristiken von Trolltexten und ihrer Figürlichkeit im Text etwas herausgeschält. Das so Freigelegte soll nicht als ein Endergebnis von Lektürepraxis solcher Texte verstanden werden, aber beispielhaft zeigen, wie solch ein Modellierungsprozess einer subjektiven Analyse von Trolltext als Funktion und Figur, den Blick auf umfangreiche, anschwellende, unabgeschlossene Textkörper mit solchen Beteiligten, weiten kann und vermitteln, dass durchaus auch Kriterien ermittelt werden könnten, solche Werke sowohl im Gesamt als auch im Prozess ihres Entstehens unter Berücksichtigung von vermeintlich unergiebigem Kontext gelesen werden können.