Drittes Wäldchen. Oder schon das vierte? (notula nova 93)

Und noch ein Traum: Das Kinderzimmer steckt knietief unter Wasser. Leider aufgewacht, bevor die Situation geklärt werden konnte. Seither schlechtes Gewissen.

Traktor Fruchtsäfte

Mobiles Frühstück

Ein Mail von To Bl aus Versehen in den Löschordner befördert. Retten!

Mit einem Gleitwort von

(2 Jahre später stellt man dann erneut fest: Bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft tritt der schweizerische Analcharakter am nachhaltigsten zutage. (Aber auch die anderen: z.B. das Schreiben von Ti Ba, das jetzt endgültig bei der BILD und den zugehörigen Stammtischen angekommen ist.))

Boot error

Kartenfenster

Übersicht

Multitool

Schützenswerte Ortsbilder

Berge und Schlösser

MySwitzerland

(Nebenbei sterbende Portale im Geodatenviewer betrachten. Und nicht vergessen: Erst nach dem GO kommt das LOGIN.)

“The Ideal for a book could be to lay everything out on a plane of exteriority of this kind on a single page, the same sheet” (In: D/G, 1000 Plateaus, Rhizom)

Das auch schon in anderer Form getuiteurt, ebd.: “We’re tired of trees”. Wenn Sies suchen mögen …

Morgen, später Abend











































Quote „Ich sitze. Ich sitze auf dem Parkplatz im Matsch. Ein Schneematsch, und es ist kalt, und ich sitze auf dem Boden … Und jetzt stehe ich wieder auf der Karl-Heine-Straße. Und vorne am Kanal, da wohne ich mit San. …“ (S. 10)
Source Morgen, später Abend: Roman. Claudia Klischat / C.H.Beck, 2005 – 286 Seiten
Keywords Strasse, Schneematsch, Müllmänner, Taxi, Casino
Retrieved erste 3 von 5 Keywords in http://books.google.com/
Produced 17.02.2009, 10:58 AM
Added 18.11.2009, 01:24 AM
Time 1:03
Raw File VID00047.AVI
Entry No 0011
Size 15‘551 KB / MP4
Broadcast Public
URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=zRMYRq2sROg
Status Live!
Amazon Review Hohe Suggestivkraft, 6. Juli 2006 Von Friedrich (Hamburg) „Das Buch dieser jungen Autorin hat mich sehr berührt – insbesondere ihre Sprache, die kunstvoll und doch in keiner Weise maniriert ist. „Morgen. Später Abend“ ist ein Buch, das nachdenklich macht. Und Claudia Klischat eine Autorin, die neugierig macht auf kommende Werke von ihr.“

@etkbooks twitterweek (20100731)

VisuellePoesie: very cool text-art project –> http://www.yourworldoftext.com/ (via @etkbooks) / http://www.yourworldoftext.com/ #lbn ja, ok. auf /vielen/ mobilen devices … über testberichte von ipad-besitzerinnen würden wir uns noch freuen … #lbn / litblogs.net mobil: das wptap-plugin sorgt jetzt für noch angenehmere lektüre auf allen mobilen devices #lbn http://www.litblogs.net/ / Entlang der lebendigen Linie. Sexophismen. Ein lyrischer Zyklus. Passagen Wien 2010. Von Swantje Lichtenstein #pipeline / nbp: The Chomskytree-Haiku (Rhizome): Exposé / Paper http://bit.ly/9J3N3f / “(ein Buch am Rand all dessen, was jemals als Buch gegolten hat)” / ist von den schreibpraktiken von ponge angetan & bestellt sich nun die “Änderung der Ansicht über Blumen” http://www.engeler.de/opinion.html / nbp: Jung, Roland: Der Schnittpunkt (u.a.) http://bit.ly/bw7iwT / nbp: Schläuche (notula nova 92) http://bit.ly/cKnfZ6 / @jurijmlotman wenn wir mal was wirklich peripheres im netz gefunden haben … / das gefällt mir. so nenn ich mich jetzt auch: Germanist “an der Peripherie des akademischen Betriebs.” / “Abstraktion tut Not” … neue werkschau @ oh-welt.de / sabine jansen http://www.oh-welt.de/index-Dateien/Page355.htm / heut mal etwas (unendliche) semiose http://katalog.skypaperpress.com/?p=539#comments / nbp: Kalte Ente http://bit.ly/cFVKSh / http://bloegger.at/2010/07/blogger-vor-der-linse-christiane-zintzen/ #lbn /

The Chomskytree-Haiku (Rhizome): Exposé / Paper

“Make rhizomes, not roots, never plant! Don’t sow, grow offshoots!”

(D/G, 1000 plateaus)

Hartmut Abendschein

The Chomskytree-Haiku (Rhizome) / TCT-H (R)

Online-Doku, 2010ff.:

http://tcthr.etkbooks.com/

Das The Chomskytree-Haiku (Rhizome) untersucht und visualisiert die in pragmatischen Texten enthaltenen poetischen Elemente und Strukturen und behauptet diese als Bildtexte mit ebenbürtiger Bedeutung. Pragmatischer Text, wie vorhanden in einem Ferienhäuschen am Sarner See, hauptsächlich aus regionalen Informationsmedien (Din A5), wurde markiert und gestaltet. Die Markierungen bezeichnen extrahierte Wortmaterialien, die gleichzeitig durch visuelle Strukturen (in Anlehnung an das Baum-Paradigma von Noam Chomsky) und der poetischen Idee der generativen Transformationsgrammatik präsentiert werden. So gewonnene Elemente orientieren sich an haikupoetologischen Prinzipien (Zeitigkeit, Zeiligkeit, Silbigkeit, Bildräumlichkeit). Umlagernde Wortwolken (tag clouds) und Kategorien werden durch Unterstreichungen (rot / blau) dargestellt und runden das einzelne Image (insgesamt sind es 10) ab bzw. öffnen (und schliessen gleichzeitig) einen semantischen Bewegungsraum jedes einzelnen Haiku und seiner visuellen Struktur. Die Bemusterung der Images mit funktionalen QR-Codes unterwandern diese gleichzeitig mit einer anderen Bildsprache. The Chomskytree-Haiku (Rhizome) ist in diesem Sinne eine Konzeptarbeit, die auch umfänglich im Internet dokumentiert und fortgeführt wird. Ihre Rhizomatik ergibt sich aus dem zugehörigen Ausstellungs- bzw. Installationskonzept. Die einzelnen Originalseiten wurden gerahmt und diese werden in der im einzelnen Blatt zugrundeliegenden Tree-Ästhetik gehängt, sodass im Gesamt wiederum ein als Metastruktur gedachtes Bild-Text-Strukturinstallat sichtbar wird. Eine Hängung bzw. Szene soll nur von kurzer Zeit sein (bis zu 4 Wochen), dann soll ein Ortswechsel und eine Variation der Elemente erfolgen, die aus synchronisierter Perspektive die Kontingenz und „Mannigfaltigkeit“ der Elementverknüpfungen thematisiert. Das Ergebnis und work in progress ist ein polyvisuelles, polytextuelles, polystrukturelles und polytheoretisches Image. Ein wesentlicher Theoriebaustein, der Baum bzw. die Wurzel als Denkfigur und Organisationsprinzip wird mit seinem Theorieantagonisten, dem des Rhizoms (nach Deleuze/Guattari, als Figur der Kontingenz und Allesmitallemverbundenheit) kontrastiert. Das so zeitlich und räumlich arrangierte The Chomskytree-Haiku (Rhizome) befindet sich in kontinuierlicher Transformation und versteht sich auch als Beitrag einer posttheoretischen Theorie.

Elemente / Destillate

Blick in die Ferne

Die Zeitspanne des Auges

ist keine Krankheit

ein Gast mit Koffer

ein Gespräch über Tiere

am nächsten Morgen

die feinsten Töne

nochmals verbessert die Zeit

freut sich die Chance

Bei Frühlingswetter

Der Gegner Vergangenheit

unter Kontrolle

Sommer der Sorgen

Hände vermeiden Körper

Haut Schichten Tage

April des Lebens

Das Begehren entscheidet

Behauptetes Recht

Vor uns liegt Natur

Wo man sich mit Wald bedeckt

Wandern die Gipfel

Sonniger Balkon

Ein neues Wohnerlebnis

eigene Autos

Am Abend das Fest

Der Sieger dieses Turniers

Nicht von Bedeutung

Hinter der Brücke

Beinhaus der Bibliothek

das Blaue Zimmer

Raum (Szene 1)