@etkbooks twitterweek (20100313)

im pdf auf s.13 auch mal ein feature über unsere mitarbeiterin & lektorin h. müller, dort allerdings in ihrem hauptjob http://trunc.it/69758 / new blog post: 2007-12-07 Die anstrengenden Tage des http://bit.ly/adpDug / ja, genau! Wo ist eigentlich subkontent.at? / new blog post: Respektive http://bit.ly/dpXySq / aus derzeit unerfindlichen gründen forwarded etkbooks.com nicht so, wie es soll. wir sind da dran … / Web 1.0: Das Cyberzine Missing Link von 1996/97. http://claudia-klinger.de/archiv/MissingLinkAusstell/ #lbn / new blog post: Einladung (zum Diskurs) (notula nova 76) http://bit.ly/diWJEb / nach dem schreck am frühen morgen: die seiten laufen wieder … #lbn / Literaturhaus Basel, Dramentag am 13.3.: „passieren“ von Elisabeth Wandeler-Deck. http://www.etkbooks.com/dlnis Mehr: http://trunc.it/66t8m / litblogs.net / etkbooks.com / abendschein.ch: temporäre Nichtverfügbarkeit der Seiten wg. Hardwarearbeiten des Serveranbieters … #lbn / new blog post: Lichtenstein, Swantje: Gespräch zwischen einer Tür und dem Raum http://bit.ly/bu6cg6 / fremdscham fressen verachtung auf. / @jurijmlotman ah, die #pipeline. ja, so pflege ich eine nice-to-read-liste … / new blog post: IVa Ichschrift und Differenz http://bit.ly/avahde / @jurijmlotman gerne! aber (stehn etwas auf dem schlauch): wann haben wir gleich hingewiesen? / die konkrete poesie heisst ja auch so, weil sie so abstrakt ist. /

Einladung (zum Diskurs) (notula nova 76)

Circulus vitiosus. Sie sollen wissen, was ein Teufelskreis ist. Die Nachbarn kommen ungewaschen und verlottert, weil sie annehmen, grössere Reinheit ist erst wieder nach einem Besuch zu errichten. Man selbst reinigt dagegen die Räume etc. erst dann wieder, wenn ein Besuch gegangen ist. Man hat nicht so viel Zeit. Undsoweiter.

Wie oder wieso aber soll ein Kunstwerk / Text „präzise“, also „genau“ sein? Es handelt sich doch immer nur um scheinbar wahrgenommene Präzision der Wahrnehmenden von Zeichen. Und auch jene kann nur rein imaginär sein. #floskeln

Und: der 6jährige Kindersoldat im Tarn-T-Shirt auf der Rutsche im Familienabteil. Schnellschussgeräusche. Zahnlücken. Müsliriegel.

Zum Nachtisch:

Gegenwartserfahrung

Goetz

besoffene Zwetschgen

Hausgeburten

Ambulante

Postnatales Debriefing

Und: Eine Urlaubseinladung unseres Briefträgers. Riederalm. (Der Päcklipöstler wird intim.)

Verkotung: Man muss auch hergeben können. Sehr nervlich, das alles … (Einer kann nicht laut das Wort aussprechen. Ich mache mir Sorgen.)

IVa Ichschrift und Differenz

Welche Funktion hat für Dich das OCR-Verfahren, dem Du die Texte unterziehst? Gibt es Assoziationen zwischen dieser letzten Stufe oder vierten Dimension, wie Du es in Kapitel II nennst, und der Handschriftlichkeit, die über eine „Misslektüre“ hinausgehen? Beziehungsweise was bezweckst Du mit der Provokation und Darstellung von Misslektüre? (sja)

Ein anderer, ein historisch fast schon gegenläufiger Ansatz drängt sich in diesem Spiel (mit) der Schrift, tollkühnen Titulierungen und Rekapitulationen beinahe zwangsläufig auf und kann Schriftverlust (mit Schrift sei hier und im übrigen bzw. wenn nicht anders angezeigt, immer Handschriftlichkeit gemeint) weiter prononcieren und, je nach Perspektive / Position begut- oder schlechtachten.

Der oben auch als „Misslektüre“ bezeichnete Einsatz maschineller Intelligibilität kann und soll hier auch positiv formuliert und begründet werden.

Vielleicht ist man also besser mit Begriffen aus dem Spektrum der Para- oder Konlektüre bedient, da diese bei der Begutachtung der Zeichen, ihrer oftmaligen Stummheit oder auch Nichtlesbarkeit (hinten dargestellt bspw. mit „[…]“) ein Spiel mit Differenzen (8), sowohl beim Aufeinandertreffen von Text und Paratext, als auch im Transkriptionspart auslöst, und das – nun auch – sinnliche Aufklaffen und Auseinanderfächern löchriger Bedeutungsstellen begünstigt und ausstellt.

Anders formuliert: Das OCR-Verfahren bietet weiterhin die Möglichkeit intelligibel überführten Text wieder mit Spuren, Annotationen oder Konnotationen etc. anzureichern, die im Prozess temporierter Lektüre verlorengegangen sind.

Der so einerseits wieder rückgebundene (retemporisierte) Schrifttext, andererseits räumlich und qualitativ erweiterte Ursprungstext (jeder Ichschrifteinheit) ist also aus dekonstruktivistischer Sicht nichts weniger als ein Versuch, auch ästhetischen Sinnverlust zu begründen und zu kompensieren. Und dies: auch jenseits eines angenommenen (Text-)Subjekts oder Ichs.

Auch aus logozentrismuskritischer Perspektive wäre also eine immer umfangreichere Aufhebung von Handschriftlichkeit im Rahmen fortschreitender Medienumbrüche zu beklagen.

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(8) Im Falle der Berücksichtigung von Schriftästhetik muss daher von einer dreifachen Differenz (räumlich, zeitlich, ästhet.) ausgegangen werden, und dass sich die Bedeutungsbeziehung von Zeichen und Sache, im Zeichenfalle verdoppelt, weil sich zwischen Text (Schrift) und Objekt (Bedeutetes), so meine Erfahrung, automatisch das somit zwittrige Textobjekt „Typotext“ schiebt.

@etkbooks twitterweek (20100306)

die admiration-blog-self-admiration-blog-transformation / new blog post: 2007-12-06 (ich) lese das Datum http://bit.ly/9NjBYd / macht sich langsam parat für “luzern bucht” http://tinyurl.com/ybjbzt4 / new blog post: Die Ehrlichen http://bit.ly/b6aQbT / GRA – Glossar historisch belasteter Begriffe … http://www.gra.ch/lang-de/gra-glossar #lbn / wär doch auch mal was für den literaturbetrieb: “nur noch fünf Veröffentlichungen (…) als Ausweis der” literarischen “Qualifikation” … / Aber wem sag ich das? / Ganz entfernt. Je nach dem. / Die andere Hälfte ist, dass Verlegen so etwas ähnliches wie Schreiben ist. / Aber das ist nur die halbe Wahrheit. / Wissen Sie eigentlich, warum wir mit dem Verlegen angefangen haben? Genau! Weil es die Bücher, die wir mochten, gar nicht als Bücher gab. / Kampfpreise #wörter / martensteins satire zeigt, worums geht: varianten von bullshit … http://lcsh.de/j9 #lbn / Dramen der Moderne. Kontingenz und Tragik im Zeitalter der Freiheit. Hrsg. Liebau / Zirfas. Bielefeld, transcript 2010 #pipeline / Electric Laokoon. Zeichen und Medien, von der Lochkarte zur Grammatalogie. Hrsg. Michael Franz et al. Berlin / Akademie Vlg. 2007 #pipeline / Existenzmangel #wörter / Die Interviewerin – Eine Art gehälftete Metanoia-Figur http://trunc.it/60nqg / mauszfabrick: @etkbooks nicht nur der titel -> “eine kreative Lesetechnik, mit der Du die bio-physikalischen Vorgänge beim Sehprozess nutzen kannst” / oh mann! “I Am Airen Man” … kopfschuss? #lbn überhaupt: surft das ich http://trunc.it/62b88 / interessant aber, ganz unten bei den “soft skills”: “Stressmanagement (keine Lehrveranstaltungen)”. goto privatwirtschaft. http://www.poweryoga.ch / als twitterkurs für werber wärs wahrscheinlich lustig. so aber … ists wohl realsatire und vielleicht auch lustig? / 30.4.: Da liegt noch ihr Schal, Lesung. Berliner Zimmer, SCHWINDKOMMUNIKATION, Knesebeckstr. 96, 10623 Berlin http://www.etkbooks.com/dlnis / Die Reise http://irreversible.twoday.net/ … #lbn / ALV_Vimmerby: By @-etkbooks spunk #wörter #sprachphilosophie #-Lindgren / spunk #wörter #sprachphilosophie #lindgren /