RT @SuKuLTuR: Rainald Goetz bei Harald Schmidt. http://bit.ly/dclJCk / “Der Server ist vorübergehend nicht erreichbar.” #lbn / server down. dynamic-net macht ja einige zicken in letzter zeit. muss man da an migration denken? #lbn / new blog post: 2007-12-11 die Mücken sind weg http://bit.ly/aS0urv / What if your book really knew where you are gazing at? http://text20.net/ #lbn / hej, bad bonn kilbi!: mit aphex twin, tocotronic … http://www.badbonn.ch / hm. eben erst die translate-funktion des twitterwidgets entdeckt. übersetzt alles automatisch in asemic poetry… / only work morning to night what you can get envy not only sees the flower bed but the late / Brutto- / Nettoproblemszenarien #wörter / #neidstaunen: “Power-Paar im Tratsch-Tsunami” (spon-powertiteln mit exakt 40%iger ironieinskription.) / Literarchie: @etkbooks 😉 / @Literarchie war nix persönliches. nur das kleine es, das kurz zum ich wurde … / Literarchie: @etkbooks Hätt ich auch anders formuliert… aber als Lese_empfehlung_ durchaus weitergebenswert. 🙂 / lesebefehle, naja, haben so was burschenschaftshermeneutisches … / http://www.n-n.ch/ #lbn / sehr blookig: Barthes, Roland: Tagebuch der Trauer. 26. Oktober 1977 – 15. September 1979. (Hanser, Carl) #pipeline / +++ Hegemann-Schweizerin schreibt “Heidi” von unbekanntem Ruhr-Blogger ab +++ http://trunc.it/72kkm #lbn / urbanophil: lesung, da liegt noch ihr schal http://trunc.it/700s0 / new blog post: Geniefreies Genial http://bit.ly/9mZFud / @martinlindner ah, ein kleines deleuze-transkript, muss ich da noch hinzufügen … („g.d.“ ohne kontext kommt wohl etwas kryptisch …) / … man entdeckt die “Quasiliteratur” und meint das literarische Weblog http://trunc.it/6u9fb #lbn / … deshalb muss es alles in einem sein: Poesie, Erzählung, Essay, Theater ein permanenter Wechsel von Stimmen und Gattungen. #lbn / .. a specific fragment of the main rhizome triggers another minor rhizome which can be moved through before coming back to the original one. / Suter (bc?): “Multiple rhizome”: Finally, the multiple rhizome enlarges the idea of the rhizome, in that … / Kultur & Gespenster Nr. 10 / Literarische Hermeneutik / (TEXTEM VERLAG) #pipeline / new blog post: Was Schreiben nicht heisst (notula nova 79) http://bit.ly/deQzXG / die herzlich-freundliche öde des bald anachronistischen („Sicherheitstips fuer Compactus-Anlage “) / new blog post: C.C. Messner: Die Träume meiner Frau (Choreographierte Komposition) http://bit.ly/b085VZ / new blog post: VIII Und ICH? http://bit.ly/aeM6G7 / new blog post: (4) Das Leben ist eigentlich schön. http://bit.ly/8Y4WgT /
Autor: hab
Was Schreiben nicht heisst (notula nova 79)
C, Culture (Kultur): ich habe überhaupt kein Reserve-Wissen. Kein Wissen auf Vorrat … Und alles, was ich lerne, das lerne ich für eine bestimmte Arbeit, und hinterher vergesse ich es. (G.D.)
Und, ebd.: “Die Schrift ist sauber, sprechen ist schmutzig”.
Überhaupt: Leibniz und die Falte.
Tauwetter
Dachlawinen
Katzenkot
(Das zu: Betreff: Textkörper)
Dies ist ein Textkörper.
Reduktion
Flexibilität
Job enrichment
Und: Der Workshop zur Vorbereitung eines Workshops.
D, Désir (Wunsch). (Richtig. Nie nur ein Objekt wünschen können, sondern immer nur ein Ensemble aus Objekt und anderem (z.B. einer Situation). Weiter. Das Wünschen im Ensemble (Und: Nicht glauben, dass das Unbewusste ein Theater ist.)
Und: Man deliriert die Welt. Nicht seine kleine Familie.
Zum Lektorat: Was im Printbereich offline, intersubjektiv und in der Form des Löschens / Ersetzens passiert, stellt sich je nach dem im Literarischen Weblog als Anlage einer Überschreibung, Überschneidung, Palimpseststruktur und / oder Kontamination, die Prozess darstellt, ab. (Von nun an vielleicht die Unterscheidung: literarisches Weblog und Literarisches Weblogs)
Fürs Bielergespräch und überhaupt: Weniger Werk, mehr Prozess soll auch heissen: Weniger Monument, mehr Diskurs … #Rezeptionsästhetik, angewandte
Und die These: Der Betrieb eines Literarischen Weblogs = Komplexitätsproduktion. Die Arbeit an einem Buch = Komplexitätsreduktion. (Und: Ziel und Zielformen wären vielleicht bei ersterem eine vollständige Fackeligkeit von Text. (Auch, als Nebenkraus: in Besitz nehmend, lodernd, versengend …))
E, Enfance (Kindheit): Es braucht ein gutes Gedächtnis die Vergangenheit abzuwehren. Ich sammelte, glaube ich, Briefmarken. Das war meine anspruchsvollste Tätigkeit (G.D.). Und: Schreiben heisst Werden, allerdings weder Schriftsteller, noch sein eigener Memoirenschreiber, das bloss nicht. Und: der unbestimmte Artikel ist ungeheuer machtvoll. (G..D.)
Überhaupt: Die Gratis- und Boulevardblätterproduktion und -logistik als wohl funktionierende Micropaymentparteispendenstruktur. (Hier wäre noch die “Partei” zu beschreiben.)
C.C. Messner: Die Träume meiner Frau (Choreographierte Komposition)
Christina C. Messner: “Die Träume meiner Frau” – Choreographierte Komposition für diverse Soloinstrumente in variabler Besetzung, Licht, Gegenstände und Bewegungen. Text: Hartmut Abendschein (U.A. 1. Oktober 2009).
Hörprobe („Töpfchen steh”, MP3, 5.8MB) von der CD “Solo für fünf – Szenisches Konzert”. Live-Mitschnitt einer GEDOK-Veranstaltung. Aufnahme und Produktion für hauskonzert records, Bonn.

VIII Und ICH?
Du sprichst von gleichzeitig existierenden, gleichberechtigten, unterschiedlich ausgeprägten Formen von Textoriginalität bzw. -authentizität. Liesse sich so eine Konstruktion auf einen – viel weiteren – Subjektbegriff übertragen? (bhfr)
Verfolgt man nun so ein Aufschreibeprojekt und akzeptiert, dass sich wie oben angeführt eine Aufspaltung in zwei Originalskripturen, die manifeste Schrift und jene digitale Urschrift, die eine Bewegung gespeichert hat, ereignet, kann man vielleicht feststellen, dass eine Faksimilierung solch eines Ich-Dokuments (und damit Nichtselbsts, da ich ICH nur im Moment meines Schreibens bin) durch die blosse Existenz jenes 2. Originals verunmöglicht ist.
Möglicherweise hat damit also solch eine Nichtfaksimilierbarkeit des Selbsts (15) auch rückwirkend Einfluss auf einen wieauchimmergearteten Subjektbegriff? Ist ein Schreibprozess dieser Art also eine bedingt subjektrekonstruierende Massnahme?
Das Thema dieser Arbeit umkreist die These, dass durch eine Medienüberspringung oder Auslassung eines handschriftlichen Schreibprozesses (z.B. durch eine direkte Textprozessierung am Computer) Bedeutungsverlust am Text anfällt, was natürlich augenfällig und banal erscheinen mag. Umgekehrt, so vielleicht die unmittelbar anschliessende These, kann behauptet werden, dass durch solch eine Überspringung eine Einbusse an genereller Subjektivität (wenn man sich diese vielleicht als Teil eines Texttortendiagramms vorstellen möchte) im Text zu verzeichnen ist. Oder: Einerseits kann also dieses Verfahren bedeuten, dass Bedeutungsverlust durch (nichthandschriftliche) Textproduktion schon überhaupt vor der Niederschrift eines Textes, ein Defizitverfahren ist, andererseits wird damit eine theoretische Erhärtung jenes Selbstbegriffs (s. Fn. 15), egal wie unscharf dieser zunächst sein mag, eingeleitet, der sowohl konstituierend für Textsubjektivität ist, als auch im Moment des Schreibens, in der Ich nur Textich ist reine Subjektivität sich als Bestandteil dessen formuliert.
Noch nicht geklärt wäre damit aber das Binnenverhältnis der Doppelschrift bezogen auf die obige Differenz. Der Frage also, ob nun manifeste Schrift auch Zeichen jenes Ichs ist und das Urdigitalisat die Anteile des Selbstrests verkörpert, oder eine umgekehrte Speicherung oder gar wechselseitige Verkörperungen stattfinden, wäre in weiteren Überlegungen nachzugehen.
—-
(15) Zur Unterscheidung Ich/Selbst: gemeint sei hier in stark vereinfachter Form und auch etwas populärpsychologisch: das Ich = jenes, das (nur) sich selbst bewusst ist, im Vergleich zu das Selbst, das die dem Ich unbewussten Teile (Es / Überich) mit einschliesst.
@etkbooks twitterweek (20100403)
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