die admiration-blog-self-admiration-blog-transformation / new blog post: 2007-12-06 (ich) lese das Datum http://bit.ly/9NjBYd / macht sich langsam parat für “luzern bucht” http://tinyurl.com/ybjbzt4 / new blog post: Die Ehrlichen http://bit.ly/b6aQbT / GRA – Glossar historisch belasteter Begriffe … http://www.gra.ch/lang-de/gra-glossar #lbn / wär doch auch mal was für den literaturbetrieb: “nur noch fünf Veröffentlichungen (…) als Ausweis der” literarischen “Qualifikation” … / Aber wem sag ich das? / Ganz entfernt. Je nach dem. / Die andere Hälfte ist, dass Verlegen so etwas ähnliches wie Schreiben ist. / Aber das ist nur die halbe Wahrheit. / Wissen Sie eigentlich, warum wir mit dem Verlegen angefangen haben? Genau! Weil es die Bücher, die wir mochten, gar nicht als Bücher gab. / Kampfpreise #wörter / martensteins satire zeigt, worums geht: varianten von bullshit … http://lcsh.de/j9 #lbn / Dramen der Moderne. Kontingenz und Tragik im Zeitalter der Freiheit. Hrsg. Liebau / Zirfas. Bielefeld, transcript 2010 #pipeline / Electric Laokoon. Zeichen und Medien, von der Lochkarte zur Grammatalogie. Hrsg. Michael Franz et al. Berlin / Akademie Vlg. 2007 #pipeline / Existenzmangel #wörter / Die Interviewerin – Eine Art gehälftete Metanoia-Figur http://trunc.it/60nqg / mauszfabrick: @etkbooks nicht nur der titel -> “eine kreative Lesetechnik, mit der Du die bio-physikalischen Vorgänge beim Sehprozess nutzen kannst” / oh mann! “I Am Airen Man” … kopfschuss? #lbn überhaupt: surft das ich http://trunc.it/62b88 / interessant aber, ganz unten bei den “soft skills”: “Stressmanagement (keine Lehrveranstaltungen)”. goto privatwirtschaft. http://www.poweryoga.ch / als twitterkurs für werber wärs wahrscheinlich lustig. so aber … ists wohl realsatire und vielleicht auch lustig? / 30.4.: Da liegt noch ihr Schal, Lesung. Berliner Zimmer, SCHWINDKOMMUNIKATION, Knesebeckstr. 96, 10623 Berlin http://www.etkbooks.com/dlnis / Die Reise http://irreversible.twoday.net/ … #lbn / ALV_Vimmerby: By @-etkbooks spunk #wörter #sprachphilosophie #-Lindgren / spunk #wörter #sprachphilosophie #lindgren /
Autor: hab
Die Ehrlichen
Man zeigt heute unverhohlen,
was einer dem andern stahl.
Und wer von den andern gestohlen,
der gilt als Original.
Karl Kraus
ABC (notula nova 75)
„Was ich den Hunden vorwerfe ist, dass sie bellen” G.D., Abécédaire. (Die Interviewerin wird vom Spiegel hinter Deleuze eingefangen, ketterauchend. Eine Art gehälftete Metanoia-Figur.)
A, Animal / Tier (Die Schriftsteller-Tier-Analogie. Das Auf-der-Lauer-Liegen. („Wenn man schreibt, verfolgt man nicht eine kleine Privatangelegenheit. Das tun wirklich nur Arschlöcher. Der Abschaum literarischer Mittelmässigkeit aller Zeiten und besonders heutzutage. (…) Schreiben bedeutet nämlich (…) die Sprache, die Syntax bis zu einer gewissen Grenze zu treiben.” G.D.))
Überhaupt: Ketterauchen wie in den 80ern.
B, Boisson, Ein Alkoholiker, der immer das vorletzte Glas will. Das Penultimum. (Ausgehend, analysierend vom Penultimumbegriff Deleuzes bei Süchtigen, auf den Schriftsteller (Autor) eines literarischen Weblogs übertragend: Immer an einem vorletzten Posting / Post / Beitrag zu schreiben … diesen schreiben wollen, hoffend auf Kommentare, die selbst dieses Wollen legitimieren, manipulieren, maximieren. Analog: Das penultimale Verlangen auf Kommentarebene. Wann akzeptiere ich den Kommentar als einen (meinen) letzten in einem spez. Thread? Es ist immer der Vorletzte. Der letzte wird zugleich wieder als neuen Beitrag ins Penultimum der ganzen Schrift (écriture) übertragen / gedacht. Das Penultimum des Schreibens am Weblog bzw. seines vorletzten Posts muss auch immer von der Kommentarseite her gesehen werden.)
Etwas Ordnung bringen @ etkbooks und so. Ein System der Reihung, zumindest einer gedachten:
– écriture (spektral, different, positivistisch > spa5 …)
– écriture (kollektiv, red., echtzeit > litblogs.net …)
– écriture (reflexiv, exklusiv > diskreditionen …)
– archivisch (archivgedanken > dilimagband …)
– privat/öffentlich (anh, litblogtheorie …)
– analog vs. digital (ichschrift …)
Weitere Rubriken: Nach Themen (s.o.). Und nach Medien.
Und:
Die Erwerbsschriftstellerei
Der Erwerbsschriftstellende
Die Erwerbsschriftstelle
Und das Interview („Crossmapping“ die Ichschrift.)
IV Zirkularität
Welchen Einfluss hat die Materialität im Sinne eines Sichtbarmachens von Textentstehungsprozessen und stufen für den Prozess des Textverständnisses (oder: der Textinterpretation)? (sja)
Wie oben angedeutet, wurde durch die Einführung einer zweiten und dritten Prozessstufe, der lécture automatique und der Interpretation maschineller Misslektüre der Ichschriften ein Mechanismus eingeführt, der in der Abfolge der (Schreib- und Verständnis-)Handlungen, der Rekritüren (also: der Transkriptionen), mit einer Handlungskette, die man kettenförmig
Lesen Erinnern Verknüpfen Schreiben Lesen
bezeichnen könnte.
Diese Zirkularität wird in mehrfacher Weise sinnfällig. Und sicher könnte sie nach obigem Modell weiterbetrieben werden. Nach gewissen (Zeit-)Abständen könnte das so entstandene Material theoretisch wieder aufgenommen werden und eine (rezeptive, skriptive, poetitive) An- und Neuverwandlung, ein weiterführender Schreibprozess ausgelöst werden.
Mit genug zeitlichem Abstand, mit Schicksalsfügungen also – man denke an Klees verwitternde Hand, die mit ihrer fortschreitenden Unbrauchbarkeit ganz andere Texte, Längen, Inhalte und damit: ganz andere Werke schuf würde sich auch die Schriftästhetik eines Folgeprojektes verändern und wäre im Abgleich in der Tat mit jener nuancierten Zeichnung eines Verstehensprozesses vergleichbar. Die Ichschrift ist also nicht nur Gebrauchstext, sondern ein manchmal historischer, manchmal ein literarischer Korpus von Aufzeichnungen.
Das Gadamersche Modell einer Textannäherung bzw. -begegnung (7), eines Verständnisses von Text, das nur über das Vorhandensein von Vorverständnis gebildet werden kann, da sonst generell kein Verstehen möglich wäre, schliesst hier die Aussergewöhnlichkeit ein, dass historischer Produzent (auch: hist.-maschineller Lektor) und Rezipient des Textes in dieser Anordnung zusammenfallen. Das Objekt wird damit in seiner existentiellen Struktur um einen Subjektanteil erweitert, und eigentlich verschiebt sich ein quasi-historisches Interesse durch mein eigenes Lesen meines Geschriebenen, das zwar grossenteils wieder präzise erinnert, aber auch mehrdeutig rekonstruiert (und hier wird der Vorverständnisanteil explizit) zu einer Analyse meiner Selbst, das so Subjekt 2. Grades dieses Texts werden muss.
Das Selbst 1. Ordnung als Interpretationsquelle in diesem hermeneutischen Verständnis ergibt sich aber nicht nur aus einer historischen, sondern hier auch speziellerweise: ästhetischen Differenz. Eine Ausweitung der Verstehenszone meiner Selbst wird also durch eine zusätzliche Irritation ästhetischer Differenz begünstigt.
Die Verschärfung meines Selbstverständnisses durch nicht Schmälerung, sondern Verbreiterung der Materialbasis von Sinnlichkeit (der gleichzeitigen Möglichkeit differenter Quellarten) von Subjektivität, verschiebt dieses Textensemble noch stärker in den Objektstand. Und das so aufs Selbstverständnis applizierte Modell hermeneutischer Zirkularität (hier tatsächlich noch im Zustand eines gedachten Zirkels, obwohl, wie oft angemerkt wurde, ein weiterer Betrieb dessen eher in eine spiralhafte Struktur münden dürfte) käme hier als gültige Metapher sowie Element einer wieauchimmer formulierten Poetologie in Frage. Allein: Der Begriff der Quelle bei einer tatsächlichen historischen Differenz von 1-2 Jahren mag stark übertrieben sein. Doch kann auch jenseits quellenkritischer Begrifflichkeit der Prozessmechanismus als solcher bezeichnet werden, sieht man die ästhetische Differenz als manifesten Aspekt einer hermeneutischen Differenz.
Wozu das Ganze? Mit dieser kleinen Überlegung soll begründet werden, dass ein nichthandschriftlich verfasster Text von Grunde aus als einer mit einer verengten Aspektierung von Textverständnis in der (Selbst-)Rezeption aufgefasst werden muss, kurz: Quelle ist nicht gleich Quelle. Und etwas radikaler: typographierter Text ist somit von vornherein reduzierter Text, seine Lektüre wird im Rahmen einer Reduktion des Verstehensprozesses angenommen und verstanden, vor allem, wenn das Zu-Verstehende man selbst ist. Eine apriorische und unmittelbare Erzeugung von z.B. digitaler Textlichkeit muss aber damit auch automatisch eine Enthistorisierung von Textualität bedeuten. Eine Untersuchung von Prozessen bleibt immer eine Untersuchung von Schwundstufen.
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(7) z.B. in Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode. 1960.
@etkbooks twitterweek (20100227)
macht eine skypekonferenz zur BC in RT @Fiktionaere: Die Literatur und das Internet. Seminar in Frankfurt Main. http://www.mini-url.de/5sftl / new blog post: Rheinsein Pp. http://bit.ly/deZ5Qw / new blog post: 2007-12-05 Es gibt die Zahlen http://bit.ly/d2ZB4P / http://edition-fasting-plockare.ch/ / RT @jurijmlotman: for creating papermicrocontent:http://pocketmod.com/ & tiddlywiki-master file for this too: http://tiddlypocketbook.com/ / hahaha! / new blog post: Form follows medium (notula nova 74) http://bit.ly/abMGjs / hahaha! / swips_ch: Neu bei Franz Kafka – Kleine Formen http://www.etkbooks.com/kafka / das gegenteil von plagiat: http://tinyurl.com/yjqfpkb / nicht nur optisch: die verwalserung grünbeins … http://tinyurl.com/yl9oox6 #lbn / new blog post: Lieferbar: Franz Kafka – Kleine Formen http://bit.ly/9QxqgB / @chervel eine echt griechische seele? / “Was ist ein literarisches Blog?” http://literarische-kultur.suite101.de/article.cfm/was-ist-ein-literarisches-blog #lbn / faszinierend: im fall h. wurde, meiner beobachtung nach, innerhalb kürzester zeit alles gesagt. und zwar von allen. / Hilbi: @etkbooks Sie organisieren das, wer sonst? / Klangtransfer Sprachtransfer, von Elisabeth Wandeler-Deck und Agnes Mirtse http://www.fixpoetry.com/podcasts/1639.html / jetzt: drs2 reflexe: “Bits und Bytes im Literaturarchiv” / http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/reflexe/2741.sh10123165.html #lbn / Restscham #wörter / @inadaequat sehe schon: das wird ein panel für den germanistentag 2013 … #lbn / inadaequat: RT @variante 2 : tagung “Der literarische Troll … Fassung und Funktionen einer psychotextuellen Kategorie”? … #lbn / wer organisiert eigentlich die tagung “Der literarische Troll … Geschichte und Funktionen einer paratextuellen Kategorie”? … #lbn / new blog post: III Kleine Formen, Semiose http://bit.ly/9MPjrr / dear bludenz. /