IM FISCHHAUS

Radeberger fließt, Forellen werden aufgetragen.

Warum zapple ich am Tisch

Hilfe! rufe ich

Die Kellnerin und eß den Haken.

(Volker Braun, Auf die schönen Possen, S.75, 2005)

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mutation und heilung

(7°36’/47°33’)

dass man sich immer

zwei mal im leben

in basel trifft ist

bei aller abweichung

eine wahre behauptung

ihr linkes bein ist

in erinnerung kürzer

dafür fehlt nun

ein auge

ein kleines hörnchen

wächst ihr

still an einer schulter

jene salbe die

wahrheit der fiktion

genannt wird

schliesst eine lücke

die es nie gab

bastelanleitung für reader

(autoren helfen lesern – leserfrage nr. 1)

was kann ich tun, dass aus den schnöden readern halbwegs ansehnliche, reclamverdächtige produkte werden?

die gute idee:

drucken sie die reader aus. wichtig: einstellung “2 seiten pro blatt”

zerschneiden sie den stapel in der mitte

legen sie erst einmal den umschlag beiseite und falten sie die restlichen seiten wieder jeweils in der mitte

ordnen sie nun die gefalteten blätter nach paginierung

legen sie diese übereinander und bilden sie einen schönen falz. das deckblatt kann nun in der mitte zerschnitten werden und wird zu vorder- und rückseite ihres büchleins

decken sie nun das gefalzte konvolut mit vorder- und rückseite und heften sie alles am rücken zusammen (1X oben und unten reicht). achten sie darauf, dass die heftung so weit wie möglich am falz geschieht (lesbarkeit, blätterbarkeit)

sollten unschöne überlappungen, ungeradigkeiten etc. entstanden sein: nehmen sie einfach noch einmal die schere und passen sie nach belieben an. fertig.

achja. sie werden sich über die leeren seiten dazwischen wundern. das ist der raum für ihre eigenen notizen. sollte ihnen nichts einfallen: kleben sie sie einfach zusammen (weitere tips)

(dk I)

Dranmor (die Figur, der Erzähler, die Verwandlung) als Konzept einer konsequenten Verweigerung gegen die Zeit.