(M25)
Aus: Dickhaut, Kirsten. – Verkehrte Bücherwelten : eine kulturgeschichtliche Studie über deformierte Bibliotheken in der französischen Literatur / Kirsten Dickhaut. – Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2004
(M25)
Aus: Dickhaut, Kirsten. – Verkehrte Bücherwelten : eine kulturgeschichtliche Studie über deformierte Bibliotheken in der französischen Literatur / Kirsten Dickhaut. – Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2004
(M24)
Während dieser Zeit, als die Dinge für uns noch recht rosig standen, machte ich in der Bibliothek der Montague Street die Bekanntschaft eines komischen Vogels. Man kannte mich dort gut, denn ich bereitete den Angestellten alle erdenklichen Scherereien, indem ich Werke verlangte, die sie nicht hatten, sie drängte, bei anderen Bibliotheken seltene oder kostbare Bücher anzufordern, mich über ihre Armseligkeit und die Unzulänglichkeiten der Auslieferung beschwerte und mich überhaupt nicht beliebt machte. Um die Dinge noch zu verschlimmern, musste ich häufig riesige Geldstrafen für zu lange behaltene oder verlorene Bücher (die ich mir für meinen eigenen Bücherschrank angeeignet hatte) oder für fehlende Seiten bezahlen. Dann und wann erhielt ich einen öffentlichen Verweis, als ob ich ein Schuljunge wäre, weil ich verschiedene Stellen mit roter Tinte unterstrichen oder Randbemerkungen gemacht hatte.
Aus Henry Miller: Plexus
(M23)
Hier können nur wenige ausgewählte Beispiele berücksichtigt werden. Allgemein läßt sich etwa folgendes sagen: innerhalb der unterschiedlichen Themenkreise der jeweiligen nationalen Belletristik verhalten sich Häufigkeit und Ausführlichkeit der romanhaft-ausgeschmückten oder sachlich-informativen Gestaltung dort beschriebener Bibliotheken proportional zum Bibliotheksstandard des Landes.
Aus Kriebisch, G.: Das Bild der Öffentlichen Bibliotheken in der Schönen Literatur. In: Buch und Bibliothek, 1971, 23, S. 957-959
(M22)
aus einem Abstract zu: Gerd Schmidt: Grabmal, Zeughaus, Apotheke. In: Bibliotheken in der literarischen Darstellung = Libraries in literature : [Referate des Seminars “Bibliotheken in der literarischen Darstellung / Libraries in literature”, das vom 10. bis 11. Oktober 1994 in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel stattgefunden hat] / hrsg. von Peter Vodosek … [et al.]. – Wiesbaden : Harrassowitz, 1999. S.187
(M21)
“That’s right. Try to remember everything. Eat a little more bread. What did the reading-room look like?”
“Much as usual,” he at length muttered.
“Many people there?”
“Usual sort of number.”
“What did they look like?”
Soames tried to visualize them.
“They all,” he presently remembered, “looked very like one another.”
My mind took a fearsome leap.
“All dressed in sanitary woolen?”
“Yes, I think so. Grayish-yellowish stuff.”
“A sort of uniform?” He nodded. “With a number on it perhaps–a number on a large disk of metal strapped round the left arm? D. K. F. 78,910–that sort of thing?” It was even so. “And all of them, men and women alike, looking very well cared for? Very Utopian, and smelling rather strongly of carbolic, and all of them quite hairless?” I was right every time. Soames was only not sure whether the men and women were hairless or shorn. “I hadn’t time to look at them very closely,” he explained.
aus: Max Beerbohm: Enoch Soames. In: Seven Men (1919), mehr