Lieferbar: Giuseppe Ungaretti, Süditalienische Reise

Süditalienische Reise.

Reiseprosa

Von Giuseppe Ungaretti

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“Aus der Entfernung von dreißig Jahren dieser unserer Begegnung, finde ich in diesen Seiten dieselbe Liebe für Süditalien wieder, die mich damals überwältigte, und die Fähigkeit, mit der reinen Seele des Dichters, die altertümliche Kraft, die diese Landschaft ausdrückt, zu erfassen. (M.G.)” (Klappentext)

April 2013, 88 S., 19 x 12 cm, Klebebindung

ISBN: 978-3-905846-23-2, €14 / 17 SFr

Übersetzt von Stefan Ruess

Mit Illustrationen von Sabine Jansen

Grüner Kaffee

Kaffee, türkisch. Man hatte grünen Kaffee in Reserve. Das Haus steht noch immer am Kolinplatz steht es noch immer ganz anders. Manchmal eine Mutter manchmal eine Frau und wessen wann. Eine junge Frau eine alternde beinah junge Frau als eine Mutter einer Tochter eines Sohns in dieser Abfolge Mary long. Mary longlong. Aber das Plakat man könnte meinen. Ich kaufe mir ein Päckchen Mary Long Filter und sage Hallo Mama. Wie hübsch Du warst als. Eine Mutter als eine Frau sie als der Mann im Haus ersparte den Zimmermann und reparierte den Stecker. Täglich Reparaturen Apparaturen Expeditionen täglich ihr Apparate=Leben lebend das war dann später und ein Sehnen. Und gewiss nicht alles. Als eine Frau eine Mutter und wird besucht von und das Kind denkt und das Kind denkt wie hübsch da kommt einer her und der ist nicht uninteressant die Mutter mag nicht die Frau will nicht Kind bleib da wir trinken noch Kaffee wie kam‘s dann der Mann war dann schon gegangen ach das Kind ist kein Kind und denkt sich was Schönes das es nicht sagt aber es findet alles ein wenig schade. Das Haus steht noch immer am Kolinplatz steht es noch immer heut ganz anders.

Aus: Elisabeth Wandeler-Deck, Ein Fonduekoch geworden sein

Litblogs.net Lesezeichen 04/2012

Die Lesezeichen-Ausgabe 04/2012 erschien am 14. Januar 2012.

In dieser Ausgabe:

Geheimschriften der Väter, Vergangenes und die Möglichkeiten der Leere, Städte und ihre Ambulanzen, Wetter in Tüten, aufzupäppelnde Tage, authentische Baden-Badener Klischeebilder, John Maynard und ein Kobboi, drei Propheten und die Relativität der Zeit, warme Betten und Pferdewetten, Michael Hamburger und die Manson-Clique, Blindschleichen und Bukowski, Proposition Joe abseits der grossen Strassen, Abschreibsysteme und abrupte Montagen, Pelze und Lorgnetten uvm.

ZUM INHALT …

Aus: Sonor 9

von Marianne Büttiker

in tempo.fugato

Lieferbar: Elisabeth Wandeler-Deck, Ein Fonduekoch geworden sein

Ein Fonduekoch geworden sein.

Prosa

Von Elisabeth Wandeler-Deck

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“Mit Kartoffelsalat

Bratwurstkranz mit Kartoffelsalat. Die Frau ist die Frau und das Mädchen ist schon eine Frau und plötzlich flammt es auf. Plötzlich ist ein Frauenleben plötzlich und wird zu einem Aufwischlappen und da steht ein Kessel voller Wasser aus Voraussicht. Zurück blieb ein schwarzer Fleck im Wachstuch im Holz des Tischblatts ein Erinnern ein Schämen ein Glück über dem Esstisch im Esszimmer war ein Adventskranz gewesen. Uns geht es gut.” (Klappentext)

Kochen & Speisen lässt sich unschwer allegorisch verstehen, wenn es zur poetischen Handwerklichkeit kommt. Elisabeth Wandeler-Decks kleine Formen beschäftigen sich allesamt mit Essbarkeiten, gleichzeitig aber auch mit erinnerter Einsamkeit und familialer Gemeinschaft. Sie untersuchen damit mögliche sprachliche und zeichenhafte Verwandtschaftsverhältnisse von Gerichten und Beziehungsvergangenheiten.

Januar 2013, 84 S., 19 x 12 cm, Klebebindung

ISBN: 978-3-905846-22-5, €14 / 17 SFr

Mit 16 Illustrationen von Georg Raabe

und Hartmut Abendschein

Basler Lyrikpreis 2013 für Elisabeth Wandeler-Deck (mehr …)