Ich bin Donnerstag und Freitag an der Frankfurter Buchmesse. Wer mit mir vor Ort plaudern will, schreibe mir eine Mail. Wir können uns am SBVV-Stand (4.1 A17) treffen. In einem Café. Oder am Messe-Apero des Haupt Verlags (Do, 17h.).

(Symbolbild.)
Ich bin Donnerstag und Freitag an der Frankfurter Buchmesse. Wer mit mir vor Ort plaudern will, schreibe mir eine Mail. Wir können uns am SBVV-Stand (4.1 A17) treffen. In einem Café. Oder am Messe-Apero des Haupt Verlags (Do, 17h.).

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MAERZ Literatur: Prosa als Sprachkunst – Eine Behauptung
Zwei Abende mit Autorinnen und Autoren der Zeitschrift „IDIOME. Hefte für Neue Prosa“. Mittwoch, 28. September 2016, ab 18:30 Uhr und Donnerstag, 29. September 2016, ab 17:00 Uhr. Mit Hartmut Abendschein, Hartmut Geerken, Jürgen Link, Lisa Spalt und Liesl Ujvary.
Mittwoch, 28. September 2016
18:30 Uhr: Sprachkunst & digitale Medien. Ein Gespräch mit Hartmut Abendschein, Jürgen Link und Liesl Ujvary. Moderation: Sabine Kienzer.
20:00 Uhr: Lesungen. Hartmut Abendschein (Bern), Lisa Spalt (Linz) und Liesl Ujvary (Wien). Moderation: Florian Neuner.
Donnerstag, 29. September 2016
17:00 Uhr: orgie mit mir selber. „eine radioautobiografie nach aufsteigender linie“ von Hartmut Geerken (Deutschlandfunk 2015).
18:30: Sprachkunst & Politik. Ein Gespräch mit Hartmut Geerken, Jürgen Link, Florian Neuner und Lisa Spalt. Moderation: N. N.
20:00 Uhr: Lesungen. Hartmut Geerken (Herrsching) und Jürgen Link (Hattingen). Moderation: Florian Neuner.
Ein MAERZ-Projekt von Florian Neuner. Diese Ausgabe ist die erste Veranstaltung der neuen Reihe „maerz_sprachkunst“ und folgt auf die ehemalige Veranstaltungsreihe „linzer notate“. Q
„Mein Jahr in Besorgungen” erzählt eine Zeitspanne des Verfassers in der Form von Einkaufsvorhaben. Ein digitalisiertes Konvolut von Einkaufszetteln (Zeitraum Juli 2015 bis Mai 2016), also motivisch ausgeprägten Wörterlisten, gibt Auskunft über Vorlieben und Vorhaben, stilistischen und konsumatorischen Angewohnheiten etc.

Dann lieber Einkaufszettel lesen: Wenn man das neue „Jahrbuch der Lyrik“ als Kursbuch der Literatur versteht, kann einem angst und bange werden, wohin die Reise geht.
Heike Kunert: Klingt wie ein unermüdlicher Eispickel. In: Die Zeit. 16.7.2015
Aber nehmen wir an, dass man es mit einem Autor zu tun hat: ist dann alles, was er geschrieben hat, alles, was er hinterlassen hat, Teil seines Werks? Ein zugleich theoretisches und praktisches Problem. Wenn man zum Beispiel daran geht, die Werke Nietzsches zu veröffentlichen, wo soll man Halt machen? Man soll alles veröffentlichen, gewiss, was aber heißt dieses „alles“? Alles, was Nietzsche selbst veröffentlicht hat, einverstanden. Die Entwürfe seiner Werke? Zweifellos. Die geplanten Aphorismen? Ja. Ebenso die Streichungen, die Randbemerkungen in den Notizbüchern? Ja. Aber wenn man in einem Notizbuch voller Aphorismen einen bibliographischen Nachweis, einen Hinweis auf eine Verabredung, eine Adresse oder einen Wäschereizettel findet: Werk oder nicht Werk? Aber warum nicht? Und so weiter ad infinitum.
Michel Foucault: Was ist ein Autor? In: Schriften zur Literatur, S. 240, Suhrkamp, 2003
Die Aufführung des Einkaufszettels im Laden. Diese Interpretation des Einkaufszettels. Die Archivierung der Performance durch Kartenzahlung.
Dirk Schröder, @dirk2schroeder, Twitter, 13. Aug. 2016, 17:20
DOI: 10.17436/etk.c.035
Download, PDF (Digitalisat, 21 MB, 100 S.)
Mein Jahr in Besorgungen. Einkaufszettel, Wörterlisten
© edition taberna kritika, 2016 (dieses Digitalisat)
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edition taberna kritika, www.etkbooks.com
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text und schatten
konfektion I

Mit Textbeiträgen u.a. von Hartmut Abendschein, Tone Avenstroup, Gundi Feyrer, Zsuzsanna Gahse, Hartmut Geerken, Bodo Hell, Katarina Holländer, Sebastian Kiefer, Bert Papenfuß, Stefan Schweiger, Lisa Spalt und Liesl Ujvary sowie graphischen Beiträgen von Johannes Buchholz.