Lieferbar: Recycling Le Tour de France.

Recycling Le Tour de France.

Komposition für drei Soundboards, eine Yamaha PSR-420 und diverse, künstliche Stimmen

Partitur, Dokumentation, Materialien

von Hartmut Abendschein

“natürlich kann man in der rückschau

immer sagen man hätte mehr tun können

sagte der u c i präsident aber man kann

nur so viel tun wie das system

das in kraft ist zulässt” (intro)

Veraltete Texte und gebrauchte Instrumente können durch bekannte und neue Verfahren und Kontextualisierung recycelt werden. Die Produkte sind oftmals erstaunlich. Dies soll ein praktisches Plädoyer für den kreativen Umgang mit abgegriffener Kultur sein. “Recycling Le Tour de France” versteht sich als multimediale, konkret-poetische Montagearbeit, die überkommene Text-, Hard- und Softwareformen, d.h. Sprache, Sound und Technik zerlegt, anwendet, rekombiniert und daraus frische, ästhetische Gebilde formt. Ausgangsmaterial ist hier eine Audio-Transkription einer Tour-de-France-TV-Übertragung (1996), die bspw. durch einen Mesostichon-Algorithmus nach John Cage bearbeitet wird.

Online-Showcase: Mehr: http://rltdf.etkbooks.com/

1. ungekürzte Einspielung

Juli 2014, 72 S., 29,7 x 21 cm, Klebebindung

ISBN: 978-3-905846-29-4

Limitierte Printauflage & DRM-freies PDF

Mehr: http://www.etkbooks.com/rltdf

Notula Nova – Notatpoetik und (Ko(n))Textproduktion im literarischen Weblog.

Ein praller Sammelband mit dem Titel “Metonymie” zum zeitgenössischen, dichterischen Schaffen ist erschienen, worin zu finden ist auch

H.A.: Notula Nova – Notatpoetik und (Ko(n))Textproduktion im literarischen Weblog. S.58-69

(Der Aufsatz wurde 2011 konzipiert und geschrieben – ist aber gut gereift und hat an Gültigkeit eher gewonnen.)

Der Verlag schreibt:

“Hier geht es nicht um das Handwerk des Dichtens, wie es an Schulen gelehrt oder von der Literaturwissenschaft analytisch behauptet wird: Thema des Buches ist der lebendige Prozess der künstlerischen Tätigkeit.

Die Autorinnen und Autoren – darunter viele der wichtigsten Stimmen der jungen wie der älteren Generation – wurden aufgefordert, über das unfertige, im Entstehen Begriffene zu schreiben, das eigene Denken offenzulegen sowie von den Erfahrungen innerhalb und außerhalb des Schreibens zu berichten, darüber, wie sie künstlerische Vorstellungen verändern und künstlerische Vorhaben anstoßen.

Entstanden ist so ein Buch, das Texte zu einem Kommunikationsnetzwerk verbindet, das auf spielerische Weise zwischen Gedicht und literarischem Essay und Manifest wechselt, und zeigt, wie Autoren mit offenen Sinnen an einer der heutzutage lebendigsten wie riskantesten Künste beteiligt sind, der Poesie.

Norbert Lange (Hrsg.): Metonymie. Mit Beiträgen von: Konstantin Ames, Hartmut Abendschein, Crauss, Elke Erb, Mara Genschel, Sabine Hänsgen, Martina Hefter, Angelika Janz, Birgit Kempker, Barbara Köhler, Simone Kornappel, Thorsten Krämer, Stan Lafleur, Martin Lechner, Georg Leß, Swantje Lichtenstein, Léonce W. Lupette, Brigitte Oleschinski, Jinn Pogy, Bertram Reinecke, Johann Reißer, Monika Rinck, Xaver Römer, Volker Sielaff, Ulf Stolterfoht, Barbara Felicitas Tax, Mathias Traxler, Julia Trompeter und Uljana Wolf.”

Mehr: http://www.belletristik-berlin.de/metonymie/

Veranstaltungshinweis: Hybrides Publishing



Buch am Mittag

Morgen, Dienstag, 15. April 2014, 12.30 Uhr

HARTMUT ABENDSCHEIN, M.A., edition taberna kritika, Bern

Hybrides Publishing

Ein literarischer Kleinverlag erforscht verlegerisches Gelände

Die edition taberna kritika ist im Umfeld der Netz- und Weblogliteratur entstanden, betreibt aber seit 2008 auch eine kleine, profilierte Printproduktion. In kleinstmöglicher Struktur soll eine maximale literarische Bandbreite abgebildet werden, in der auch die Darstellung von offenen Textformen und Schreibprozessen sowie unterschiedlichste Medientypen Platz finden. Nicht selten werden dabei dominante Begriffe des Lesens und Erscheinungsformen von Literatur in Frage gestellt.

Unitobler, Raum F 023, Lerchenweg 36, 3012 Bern

Eintritt frei

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