lesen sie nun: spatien – heft 1
Wir: leicht entzündbar & sterblich
körperlos wie der Wind
tragen die Knochen der Sterne
auf unseren zerbrechlichen Schultern
Der Schatten einer Amsel genügt
uns zu zerstören am Mittag
Auf der verblichenen Mauer, trügerisch,
als Gast ferner Länder die Sonne
Also sind wir: körperlos & sterblich
Gefesselt an ein Hirn, uns unbekannt,
einen Rest Mythologie Geheimnis der Äonen,
leiden wir an einer Krankheit
die uns nicht tötet. Wenn wir sterben,
geschieht es im Vorgefühl der Vollkommenheit
Auch der Tod ist uns gleichgültig
Auch er: sterblich & körperlos wie der Wind
(Stefan Ruess, Köln, August 2005)
wir: als fussnote zu den setzungen des ungaretti-übersetzers
ein neuer reader im readerbereich
– Die Träume meiner Frau (2. Konvolut, 40-21)
möchte ich dieses bild nennen (über die qualität liesse sich streiten, aber das wäre ein anderes thema, demnächst vielleicht hier …)
und eigentlich nichts mehr hinzufügen, ausser diesen bericht von markus hediger
und natürlich auch einen dank für den gelungenen abend …
am Donnerstag, 17. November 2005
um 20:00 Uhr
in der station21
“Wie ein Buch, das seine Leser verschlingt!”
The Old Men’s News, Kimbuktu
“Die beiden Herren bringen in ihrem ersten, gemeinsamen Literaturprojekt das Kunststück fertig, den Leser im eigenen Wohnquartier sich verlaufen zu lassen.”
The Beyond. Journal for Art and Architecture, Trondsville
“Buchstaben in Öl und Acryl.”
KnallhART, Laufen am Berg
“Wie g e r ne ich käme!”
Die Dschungel. Anderswelt, Berlin