fresstexte saufen

ANKÜNDIGUNG

fresstexte saufen

(Lesung)

19.00, 20.00, 22.15, 23.30 Uhr (Dauer jew. 25 Min.)

Bern, Museumsnacht, 18. März 2005

Ort: Stadt- und Universitätsbibliothek Bern, mehr

und

Basel, 22. März 2005, Gare du Nord, 20 Uhr

Dodel & Abendschein lesen Deftiges,

Verdauliches und Unverdauliches

von bekannten und unbekannten Autoren.


Nachtrag (21.03.05): Leseliste

Hans Staden, Brasilien (Passage)

Joachim Ringelnatz, Aus meiner Kinderzeit

Ernst Jandl, mahlzeit

Karin Kiwus, Alle Herrlichkeit auf Erden

Hans Arp, Die Tische sind weich

Bertolt Brecht, Sonett Nr. 5. Kuh beim Fressen

Francois Rabelais, Gargantua und Pantagruel (Passage)

Christian Morgenstern, Der Hecht

F.W. Bernstein, Grenzen der Malerei

Heinrich Heine, Erleuchtung

Sylvia Plath, Wenn der Hunger kommt

Hertha Kräftner, Betrunkene Nacht

Petronius, Satyricon (Passage)

Marie Luise Kaschnitz, Wirtshausnacht

anonym, Drei Veilchen

Matthias Koeppel, Diss Freuhschtöckk (Starckdeutsch)

Adolf Wölfli, Fleischkeller


Nachtrag (22.03.05): Bilder Bern


Nachtrag (28.03.05): Bilder Basel

Du zeichnest einen Stern …

ANKÜNDIGUNG

Text / Lesung (hab, bsp., mit franz dodel):

Du zeichnest einen Stern und dabei stirbt ein Sinn seinen kleinen Tod

11 dialektische Montagen zu den „Variations d’étoiles“ von Paul Finsterwald

Bern, am 7. April 05 in der JBB, flyer, text (s.u.)


Nachtrag (26.04.05): Bilder JBB


Nachtrag (26.04.05): Gelesene Texte

Textanthologie (fdo)

“Du zeichnest einen Stern …” (hab)

Lebenslauf Finsterwald (P.Fild)

Eröffnungsrede Theo Heinimann

Überbieten

Kaum zu Unterbietendes zu unterbieten als Überbietung der besonderen Art sucht seine eigene Klasse.  Hier nur ein kurzer Hinweis auf Peter Stamms Groschenheftschaffen mit zwei zufälligen und damit qualitativ repräsentativen Exzerpten …

Seit Stunden irrte die schöne Krankenschwester Erna durch den Oberengadiner Hochwald. Bis Finstermünz hatte der willige Postbus in kurviger Fahrt sie gebracht, und sie war mit manchem preisgegebenen Erlebnis die Freude der fröhlichen Fahrgemeinschaft von bunten Hochgebirgsoriginalen gewesen. Aber an der massivhölzernen Haltestelle hatte Friedel Lustig, der gute Geist von Klinik Wolfsschlucht nicht wie abgemacht gewartet. (S. 3)

“Gunter”, sagte die Schwester Oberin, “Du bist mein Sohn. Das Muttermal in Form einer Brausetablette hat dich verraten. Ich bin diejenige, welche dich im Falterscheiner Zwergföhrendickicht deinem Schicksal und der Aufzucht mittels Wölfen überlassen hat. Verzeih mir dies.” (S.25)

aus: Peter Stamm, Schwester Erna – Liebe und Leiden einer edlen Dulderin. Liebe zwischen Tal und Gipfel. s.a. ders.: Herbert – Sie liebten sich nur einen Sommer. (mehr)

Wer derlei mag, sei auf ähnliches Schaffen meiner Freundin Saha Rot verwiesen (Als ob die Liebe wirklich wär… )