Sie beten sie an, um niederzuknien.

Ihre Begierde nach Endgültigkeit versteckt sich meist hinter einer unendlichen Liebe zur Wahrheit. Und es schaut, zu meinem stillen Vergnügen, immer ein Zipfelchen hervor.

Trotz alledem achten die Menschen nicht ihr Besonderes. Sie flehen nicht, es möge bewahrt werden. Sie setzen es als Unverletzbares voraus. Keine Ökonomie, keine Religion, keine Wissenschaft, kein Recht – überhaupt ein Gesellschaftliches könne ihm etwas anhaben. In diesem wahnhaften Axiom gleicht heute ein Mensch dem andern. Je unheimlicher seine alltägliche Widerlegung, desto strahlender erstarrt es im Wahren. Die erfahrene Lüge über sich ertragen sie mit Beschwörungen ihrer Einzigartigkeit. Sie beten sie an, um niederzuknien.

Ach, dächte sie ihren Boden der Tatsachen wenigstens als ein altes, knarrendes Sprungbrett.

p10

Das Vorwort als kollektives Textich (notula nova 121)

Irreligionen

Ahndungen

Sonderbare Zeichen

(Nur im Alltag tabuisiert man den Tod. Urlaub als Gegenbegriff des Todes. Das andere immer als doppelt Gestrichenes.)

Wird die Platzreservation eines nichtfahrenden (nichtstattfindenden) ICE auf einen Folgezug vererbt? Das sollte man die Proargumentierer, die jetzt auf ihren Sitzplatz pochen, fragen, wenn sie im nächsten Anschlusszug auf nichtreservierten Sitzplätzen [pinkeln].)

Die Wohnung niederreissen

Die Freunde

sehen. Alle

waren da

bis auf

Christine

und Gott

(Und: in einer Literaturzeitschrift findet sich ein Vorwort einer anderen Literaturzeitschrift. Jeder scheint jede/n zu kennen und respektvoll zu hassen. Das nennen sie dann Literatur.)

Schräg gegenüber, am Nachbartisch, ein Schwabe und ein Sachse. Heimlich verheiratet und grausam verrentet.)

Kölsch

Weissweinschorle

Prosecco

Sekt

Rotwein

Aspirin

(Danach: Die Rechnung mit dem Wirt machen …)

Und: den ganzen Abend von XY in Beschlag genommen worden. Geh endlich weg, mit deinem Ich!

Die Biegsamen Seelen

Die Orangenschlacht

Und

nichts interessanter als die Beobachtung von Menschen in gegenüberstehenden Bussen. Hier muss eine moderne Philosophie des gelungenen Lebens ansetzen.

Und: dreisten Reduktionismus durch irritierende Affirmation komplizieren. (Vorher aber noch schnell ein Ehrenwort abgeben.)

Und: Der Filter muss analysiert werden, nicht nur das Filtrat.

(Und wenn sie sich 15 Ringe in die Nase tackert, die Differenz zu einer Scheibe ungetoasteten Weisbrots bleibt marginal …)

Die Liebe zu (zweitrangigen) Autoren mit sehr kleinem Werk gipfelt immer in der Befriedigung, das Gesamtwerk gelesen zu haben. (Nach GD, Abcdaire)

(GD bricht bewusst die Sätze ab, lässt Hoffnung übrig, Reste, die Anläufe, die Richtungen geben aber zu verstehen, …)

Und: er hat sich hochgeleckt.

DBRF: Die Seiten mit den exzerpierten Originalstellen umdichten und zusammenführen. Einen poetischen Fliesstext herstellen, eine Art Plagiatsbrei.

Guttenberg

Lybien

Japan

Was will man da noch schreiben?

Frühlingszeit

Zeit exzessiver Bambusstrauchkübelbewässerung

Ein paar Suchen:

Autobahnangst

Guck-Guck-Spiel

Studi-Vz

und

Die geplanten Lücken

Grunowen, oder das vergangene Leben











































Quote „Du mußt den Birkenweg kennen, seine Bäume sind älter als du, auch älter als Felix Malotka. … Den Birkenweg sind viele gekommen und gegangen, nur die letzte Reise unternahmen sie auf dem Waldweg nach Bischofsburg, weil es hieß, …“ (o.S.)
Source Grunowen, oder das vergangene Leben. Autor Arno Surminski. Verlag Hoffmann u. Campe, 1989. 347 Seiten
Keywords Blumenwiese, Bäume, Waldweg, Pusteblume, Mauer
Retrieved erste 3 von 5 Keywords in http://books.google.com/
Produced 24.05.2009, 09:31 AM
Added 24.11.2009, 05:51 AM
Time 1:01
Raw File VID00135.AVI
Entry No 0049
Size 14‘981 KB / MP4
Broadcast Public
URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=DV7wmgUSkhA
Status Live!
Amazon Review „Grunowen, Rückblick auf Vergangenes, 20. Januar 2010
Von Gabriele Schulz „Gamagrie“ (Gardelegen): Buch ist informativ, wenn man sich für das Leben im alten Ostpreusen interessiert; ist allerdings etwas langatmig geschrieben für jüngere oder Krimi-Leser.“

@etkbooks twitterweek (20110521)

http://www.dirkbaecker.com/15Thesen.pdf #pipeline / nbp: High noon http://bit.ly/iqNDoa / oha! ein prezi des deutschen bratwurstmuseums … / nbp: Übung gegen den Sinn. http://bit.ly/kECOX8 / nbp: Aus dem Feinkostversand (notula nova 120) http://bit.ly/k37E6j / IN SPITZEN KLAMMERN DIE VERBRANNTEN WÖRTER MOMMSENS / Mithilfe dieser Seiten können Sie ein Dokument einchecken, das Sie momentan ausgecheckt haben. / nbp: Perkampus – Hoffmann – iKindle – Zehntner (Werkstattbrief 1/11) http://bit.ly/mQ37QU / einem kleinen igel-säugling das wort erteilen in der frage: was ist dichtung? / der soeben 20000. besucher der “bibliotheca caelestis” darf sich ein kleines geschenk abholen. bitte ip mitbringen. http://bc.etkbooks.com/ / @MelusineBarby tolle sache! wärs nur 1 wochenende anwesenheitspflicht, würd ich mich bewerben … / http://bookavore.tumblr.com/ #lbn / RT @inadaequat: Neues BP: : Out now : IDIOME – Hefte für neue Prosa http://www.zintzen.org/2011/05/16/out-now-idiome-hefte-fuer-neue-prosa/ / nbp: Dojnaa http://bit.ly/jiQj0A / “Else Buschheuer hat jahrelang ihr Privatleben im Internet ausgebreitet. Jetzt hat sie ihre Website dichtgemacht.” http://ow.ly/4UVXe #lbn / föhnt jetzt einen anker an. /



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