new blog post: Das Notizbuchblog über das blaue Buch der Weissheit http://bit.ly/7v82N7 / (wer keine anderen vorstellungen und ideen mehr vom begriff “mensch” hat, als das selbst und seine interessen, hat gar keine wahl.) / (wer sich keine gedanken über individualität macht, wendet vermutlich den begriff “mensch” nur auf das selbst und seine interessen an.) / (wer das Andere nur noch als gruppe wahrnehmen kann, hat sich vermutlich zu wenig gedanken über individualität gemacht) / jetzt in der arena: die facebooksgruppe “wir schämen uns” gegen die facebookgruppe “wir schämen uns nicht”. / Elfriede “Jelinek, wer ist das eigentlich?” (Matula) / supertop zum fest!: ultralimitierte Special-Edition mit Glöckli, Ängeli und Tänneli auf der Box!: http://www.huettenquartett.ch / new blog post: 2007-11-25 Viele Geschäfte haben zu http://bit.ly/5XDVNU / nessaaltura: RT @BuecherOnline: RT @etkbooks Do minaret yourself. Download Bastelbogen zum Minarettbau http://im.ly/119e2/ / BuecherOnline: RT @etkbooks Do minaret yourself. Download Bastelbogen zum Minarettbau http://im.ly/119e2/ / Do minaret yourself. Download Bastelbogen zum Minarettbau http://www.dirtyhandsprint.com/news/index.php?2009/10/30/140-minaret-your-self / @lovelybooks klarer fall! das hier: http://www.etkbooks.com/weissheit / Ti= Soll die plattdeutsche Sprache gepflegt oder ausgerottet werden? Gegen Ersteres und für Letzteres – Europ. Hochschulverlag #sprachpflege / new blog post: Werkschau #5, Bilddoku http://bit.ly/72AacD / in “idiot” ist noch so etwas wie ein rest harmlosigkeit eingeschrieben. darum plädiere ich für den begriff “arschloch”. / Kulturminister der Schweiz übersetzte Arno Schmidt in Luzerner Mundart: “Obig mét Goldrand” http://bit.ly/8LdrBu (via @inadaequat) #CH / eine verlagsveröffentlichung säumiger zahler http://www.grossrosseln.net/start.html #bilanzpranger / Lotree: RT @hor.de linkt & kommentiert wieder. prima. http://hor.de/links-sinn-gemacht/ #lbn / hor.de linkt & kommentiert wieder. prima. http://hor.de/links-sinn-gemacht/ #lbn / “psychologischer Kopierschutz” #wörter / und: http://www.spotify.com als textserver denken #lbn / nicht das suchen oder / und finden ist das problem. das erinnern ist das problem. / new blog post: Paris, Kafka (notula nova supplement VII) http://bit.ly/8ygTV1 / Dental-Romanze #wörter / Porombka, Stephan: Hypertext : zur Kritik eines digitalen Mythos (2001) #pipeline (entdeckt @mauszfabrick) #lbn / RT @Lotree: Nachwuchsautoren http://bit.ly/5JCJC2 (spiegel & die thaliaisierung der information) / vernakert #wörter / new blog post: Grosz, Andreas: Meine Geliebte http://bit.ly/8jEEJw / 15.1.2010. URBANE SOUNDS AUS AFRIKA: mit Radioclit, DaladalaSoundz, Martin Pecheur. Dachstock / Reitschule http://www.norient.com/ #termine / der “Moral-Trompeter von Säckingen” #wörter / Do It With Others (DIWO) at the Dark Mountain. A Mail-Art project across physical and digital networks http://www.http.uk.net/ #lbn / frescosecco: @etkbooks das könnt’s treffen / @frescosecco ich probiers mal mit “teilnehmende entzeugung” … / frescosecco: @etkbooks die Versuche, Distanzen zum Tatort einzulegen nun…auch ein interessantes Phänomen insgesamt. (und gibt’s Worte für diese Scham?) / frescosecco: «Ein Bockigkeitswettstreit unter Bergbauern»: http://trunc.it/3jlfd (via @etkbooks) / RT @hackr: scroll clock http://toki-woki.net/p/scroll-clock/ (via @labnol) #lbn / (und: ein c-ausweis gewinnt, gegenüber der id, plötzlich wieder an wert. an gewissen distinktionsbörsen.) / “Das Plebiszit in der Schweiz ist nicht ein schiefgegangenes Plebiszit, es ist ‘das’ schiefgegangene Plebiszit.” http://trunc.it/3jlfd / new blog post: Mein Bleistiftgebiet (ist026) http://bit.ly/8yscUs / “annus horribilis” #wörter / @rittinergomez das auf jeden fall … / @fabeblau müsste man mal versuchen. in ch gibts da auch nicht so ne richtige tradition. andererseits: dichten heisst ja jetzt twittern … / rittinergomez: RT @etkbooks #ch-abstimmung: nicht radikaler, aber weiter schreiben. / fabeblau: @etkbooks radikalere & lautere gedichte schreiben? / #ch-abstimmung: zum 1. mal mitgemacht. vollständig zur minderheit erklärt worden. radikaler, lauter werden? oder wieder gedichte schreiben? / Abstimmungssonntag, 29. Nov. 2009 http://www.journalfuerkunstsexundmathematik.ch/2009/11/29/abstimmungssonntag-29-nov-2009/ #ch / RT @frescosecco: ommwriter.com/, die meditative Textverarbeitung #lbn / “die Woche des lebenslangen Lernens” #wörter /
Das Notizbuchblog über das blaue Buch der Weissheit
Ein sehr freundlicher Beitrag über das blaue Buch der Weissheit im Notizbuchblog …
2007-11-25 Viele Geschäfte haben zu
bin so verdorrt so ganz ohne
so ein fiebriges torkeln von
DICKER LUFT belämmert
wort besuch mein trockenes
lämmer hirn gedarrtes beben
nämlich mein NAME wie der
so lautet hier in KAIRO und
verdortet deiner oder deiner
auf meiner mundzunge LISAN
Viele Geschäfte haben zu – ist das nun, weil Sonntag ist, den Wochentagen gemäss gedacht, oder ist es so, weil hier der Gebrauch des Sonntags jener des Montags, wie ich ihn kenne, von dort, wo ich hergereist bin? Einer bedeutet, als ich nach den Öffnungszeiten des Geschäfts, wo ich Gitarrensaiten besorgen will, frage, es sei den ganzen Tag über geschlossen, da ja Sonntag sei, während er doch offensichtlich arbeitet. Nichts drängt ihn, (mir) dies zu begründen. Stelle den Wecker, die Uhr, mich ein, lege bereit, versorge, verschiebe Daten, Gerätschaften, bin verkühlt, gebe mir den Sonntag als einen Montag auf, doch, ein Brothändler steht am Eck, es zieht, da, aber, wo, was, finden
Werkschau #5, Bilddoku
Paris, Kafka (notula nova supplement VII)
urlaubskartentext
pflanze meerbohne bücher
powertwitter mich
Und: Wahrhaftigkeit
a) etwas haftet an Wahrheit
b) Wahrheit haftet an diesem etwas.
im Falle a) etwas kann sich davon wieder lösen, bei starkem Wind, mechanischer Gewalt. Und b) Wahrheit ist flüchtig, kann auch Dich erwischen …
Söhnchen #1 dagegen, derzeit: an angry young boy.
Die 2 Tage um die 2 40er in Paris. Endlich mal Zeit zu schreiben. In Paris. Aber was? Man befindet sich, dort angekommen, immer noch in derselben Haut. Als wäre man nie weg gewesen. Also weiter. Kafka stopfen.
Wörter anfetten
sie aneinander reihen
die dicken Dinger
“Wir sind das Volk!” auch schon bei Kafka. Et un cendrier, svp.
Vor “La Belle Hortense”, cave, librairie, Bar litteraire, steht ein schweizer Exilliterat. Etwas einsam. Etwas allein. Hat noch nicht so recht Anschluss gefunden. Die linke Hand krampft etwas. Die Schreibblockadehand. Die rechte sucht nach einer Zigarette. (Wir dagegen sitzen gegenüber, in der Café Bar Brésil. (Dranmor, ick hör dir trapsen.) Mit der Aussenperspektive lebt sichs gut. Über einen Wandspiegel in der Hortense können wir den Schriftstellern in die Teller schauen. Möglicherweise gibt es Bratkartoffeln und Spiegelei und Spinat. Wir sprechen nicht Portugiesisch. Essen aber alles, was auf den Tisch kommt.)
Der schweizer Exilliterat ist wieder zurück ins Hortense gegangen. Wir nennen ihn einmal Emil Zipfli. Er hat zwei Beine, zwei Augen und zwei Brillen. Momentan setzt er die andere auf. Um eine SMS zu schreiben. An seinen Verleger, der ihn gerade versetzt hat. (Wohin soll den ein schweizer Exilliterat denn auch abends hingehen, wenn nicht ins Hortense, auf 1 Bier, oder 1 Wein. Andere Literaten fallen sich davor um den Hals. Zipfli fällt das Handy runter. Auch das mag Literatur sein. (Bald werde ich auch wieder Hawaihemdenhaftes tragen). Überhaupt: 1 Literatur wie 1 Hawaihemd.)
Und, wer hätte das gedacht: Thomas Stangl sitzt auch herinnen. Wir könnens nicht beschwören, aber wer sollte das sonst sein? Allerdings wird er gerade halb verdeckt. (Ins Brésil tritt derweil Sascha Lobo ein. Seine neue Barttracht gefällt uns gut. Auch sonst scheint er einen vortrefflichen Geschmack zu besitzen. (Zipfli geht ab. Wir bleiben sitzen.))
Und, heut nacht gebaut: ein WordPress-Twitter-Textmaschinchen, das jeden Tag 1 Post automatisch anlegt aus vordefinierten, täglich verlautbarten Phrasen / Aussagen. Zum Bsp: “Kunst ist …”
Ein Traum? Was sonst?
Ein Titel, vielleicht, für die EPUB-Reihe @ etkbooks: realkopie.
Überhaupt: die “kontrollierte Dynamik” des XY-Verlags. (Dagegen der gesunde Einfall am Morgen. Ein Textsammlungstitel, vielleicht Prosa, wie: “Deutsch als Fremdsprache“)
Auch eine Poetologie des Zufalls: ob wir gerade “ich”, “du”, “er”, “sie”, “es”, “wir”, “ihr”, “sie” sind, in einem Text. (Überhaupt: Wieviel Ich steckt doch in einem Satz ohne Ich? Wieviel Notiz, wo Ich doch notiert.)
Die Sachtätlichkeit
und
die Tatsächlichkeit
hernach