I Zit. Aus Robinson, Geschichte der Schrift: Über das Alphabet als Währungssystem. Einer Herstellungsmöglichkeit eines Tauschwerts aller Dinge. // Im Grunde ist es aber eine paradoxe [Situation / Simulation]. In Naomi Kleins “No logo” wurde erst durch die Dominanz der Logokonzentration in den Innenstädten der Welt, als Chiffre für eine omnipräsente Globalisierung und Uniformierung, einer Verdrängung in diesem Sinne alphabetischer Benennungen von Häusern und Räumen, in denen bestimmte Dinge angeboten [werden], ausgewiesen. II Wie passen diese zwei Denkweisen kapitalistischer Bildfindungsprozesse zusammen? (Das Buch erschien 2001 und war mir auf den ersten Blick ein[leuchtend]. So ein[leuchtend], dass der daraus hervorgegangene Blick noch immer so, noch [bestätigter] die Häuserzeilen entlangschweift, in den Städten, die ich besuche. (Diese Art von Stadtlektüre). Auch in Bern, das sich äusserlich und in einer bestimmten Steinart wie aus einem Guss präsentiert, wirken nicht mehr die Markenanbieter und ihre Aushängeschilder, sondern die daran [klebenden] Räumlichkeiten. Monumente, wie Girlanden an einer Verpackung. Die Analyse war richtig und wird immer konkreter. Den Leuten ist es egal. Der Text der Städte wird überlesen … // Bei der Gestaltung des etk-logos, bspw., wurde anders verfahren. Wurde eine Mischform, eine gemischte Schrift geschaffen. Bildlich, symbolisch, die Schrift, die aus dem Rahmen (Bildschirm …) gleitet – . Die Schrift, die Schrift ist und wieder (grenzenlos) Schrift wird, so u.a. eine Überlegung III Typisch ist die Ansicht eines europäischen Experten ihren Tausch wert. In diesem Sinne alphabetische Beutungen. Wie Rassen zu säumen, die Kaiser teilten klug. Die Schrift, die Schuft, SO eine Überlegung.
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2007-11-20 manchmal das Hasenpanier ergreifen
was ABER das schreiben der hand
anbelangt aus dem handauge meinem
plötzlichen oder handmund vielleicht
leichter hand hin gekritzeltes KAIRO
oder auch wie immer belangt die hand
es war von langer hand VOR bereitet
meine honighand meine hackhand
zerkleinert pistazien gern
manchmal das Hasenpanier ergreifen es schon ergriffen haben WAS ist auszuprobieren? Denn das zu Sehende ändert sich es wird kühler, einen Tag lang sehe ich Blätter fallen erneut sehe in Gesichter erblicke vermuten Spuren von oder was lässt sich nachweisen habe die Frage zu stellen unterlassen nach dem Grund hinstrengen die Antwort verfehlt den Hals gewagt nächstens werde ich die beiden leichten weissen Blusen ein letztes Mal waschen und wegpacken der Kellner blickt auf die Schreibbewegung an (m)einer Hand über 1 Haut- HUTZELGEDICHT hutzle mich durch die Sätze fremdsprechen oder links oder mein linkisches bin auf der Hut wie den Satz nicht verlieren etc. er bringt
etkbooks @ Buchmesse Olten 2009
Die Buchmesse Olten findet dieses Jahr vom 29. Oktober bis am 1. November 2009 statt:
Stadttheater Olten, Kultur und Tagungszentrum, Froburgstrasse 5, 4603 Olten
etkbooks präsentiert am Freitag und Samstag sein Verlagsprogramm am SWIPS Gemeinschaftsstand. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Öffnungszeiten:
Donnerstag 10 – 18 Uhr
Freitag und Samstag 9 – 18 Uhr
Sonntag 9 – 16 Uhr

Was ist ein Gestell? (notula nova 58)
Und: Information besteht aus Unterschieden, die einen Unterschied machen. (Dieses Zitat ist nicht von Gregory Bateson).
Und: das müsste dann immer so weitergehen. Allerdings würde es auch immer selbstreferentieller werden. Jeder Satz und jedes Wort würde immer wieder mit einem anderen, mit dem darauffolgenden schlafen.
Überhaupt: “Wir nennen jetzt jenen herausfordernden Anspruch, der den Menschen dahin ersammelt, das Sichentbergende als Bestand zu bestellen – das Ge-stell.” (…) “Ge-stell heißt das Versammelnde jenes Stellens, das den Menschen stellt, d. h. herausfordert, das Wirkliche in der Weise des Bestellens als Bestand zu entbergen. Ge-stell heißt die Weise des Entbergens, die im Wesen der modernen Technik waltet und selber nichts Technisches ist. Zum Technischen gehört dagegen alles, was wir als Gestänge und Geschiebe und Gerüste kennen und was Bestandstück dessen ist, was man Montage nennt.” (Heidegger, 1962)
Zur “Verlangsamung” als 5. Kunstsorte (Müller, Gespräche 2, 310): Nach Lyrik, Epik, Dramatik, Kritik (A. Kerr). (Entschleunigung, würde man heute sagen. Vielleicht ist diese 5. Sorte auch eine Aufhebung, Zerstörung, Rekonstruktion der 4 Anderen. Die Verneinung von Gattungsidealen, die Werkidealen vorauseilen. Vielleicht ist tatsächlich der Prozess des Entstehens gemeint, per se einer, der akklamierte Vollkommenheit beiseite schiebt. Zur Entschleunigung gehörte es also wahrscheinlich, Text zu produzieren, der sich diesem Gattungsstreben entzieht. Der auf Augenblicklichkeit setzt. Einem langen Augenblick entlang. Wieder und wieder.)
Haiku, systemtheoretisch:
Auf dem Arbeitsamt
Nach Abschaffung des Wetters
Meteorologen
(Heut spritz die Bambushex nicht ihr Gemüse sondern Gartenplastikstühle ab. Wer mag darauf sitzen?)