in: Hermann Schrötter, Zur Kenntnis des Energieverbrauchs beim Maschinenschreiben. Wien, 1925
in: Hermann Schrötter, Zur Kenntnis des Energieverbrauchs beim Maschinenschreiben. Wien, 1925
(praesens, 1. p. sing., akt.)
da war diese von anfang an unhaltbare zeit: nein, schliesslich war der text ja auch als ein anderer geplant, als dieser nun, zu dem er sich langsam entwickelte, und der sich nun wieder aufs neue verpuppt. am ende oder in einer fussnote oder ebendieser überschreibung. es sind ja auch nur ein paar wenige passagen, die zu transponieren seien: von einer vergangenheitsform in ein radikales praesens. von rückwärtiger sinnstiftung in vorsinniges (vorwörtliches). ob sie diesen scherz, dieses kleine spiel entschuldige? wie langweilig, sagt sie. ich habe nachgezählt. (und bei dieser zählung gleich hand angelegt). drei passagen. keine grosse operation, also. und am anfang. da ist ohnehin noch nichts passiert.
[wirklich: ich werde mich also – als kleine übung sozusagen – zunächst nur um das zeitproblem von ca. 7 seiten kümmern. die stilistischen schnitzer, die ungefüllten () versuche ich a.e.a.z. zu bearbeiten“>. also: die verben umbauen. ein paar hilfsverben streichen. ein paar andere hinzu. das passiv, der konjunktiv. die haben so etwas gerne. es ist wirklich nicht soviel, wie ich in erinnerung hatte. das grössere problem ist vielleicht der sound. es hört sich nach noch nichts an. (soll es in diesem stadium auch noch nicht). vielleicht doch einmal langsam laut lesen. es passiere ja auch immer noch etwas (mit dem text), wenn er direkt ins dokument getippt wird. (dort einwandert!). und noch einmal, oder hatte ich das nur mündlich einem freund gebeichtet?: ich arbeite immer noch mit papier und bleistift, oder: was sonst greifbar ist, in der vorstufe. der schnelligkeit wegen. der palimpseste wegen. einer bestimmten sinnlichkeit wegen. (ich weiss, ich weiss, ich kenne aber auch die argumente dagegen …) CONTAINER (auch: “die Notizen” oder Reste, wenn möglich, in Normalschrift abzulegen): 2 Kommentare*, so far. Weiter: die nur kurze Nennung des Orts (der Stadt). Ist es wichtig, wie das Café heisst, aussieht? Die Personaleinführung. Motive? Verkettungen?: Noch keine Motive. Hier die Fussnote / Definition zum Begriff “Umzonen” <in Ermangelung anderer Quellen: helvet./translat.: re-zoning, rezoning. ”Falls es um eine Immobilie geht: ‘’rezoning’’ bedeutet, dass im Bebauungsplan eine Nutzungsaenderung fuer das Gebiet, in dem die Immobilie sich befindet, vorgenommen wird. Das kann natuerlich deutlichen Einfluss auf den Wert der Immobilie haben. Soweit mir bekannt, werden Antraege zum ‘’rezoning’’ in den USA im Stadtrat diskutiert und beschlossen. ”> (der Begriffskräftigkeit wegen – *1). Dann kurz das Gefühl “Taktlos” (I,1b) = zu lang, zu pathetisch. Aber: es wurde immerhin freundlich aufgenommen. Etwas identifikatorisch gelesen (s.u. *2), vielleicht. W.g.: wird vielleicht weniger lang und peinlich (f.d. Erzähler), wenn im Nachhinein als Übertreibung (Hyperbel?) und Unzuverlässigkeit abgetan. Zuletzt: Es heisst hier “Schönsteinweg”, später einmal “Schönbergweg”, dann wieder “Beaumontweg”. Anpassen oder lassen? Wg. Beliebigkeit des WohnOrts … usw. edit: ich einige mich auf den strassennamen beaumontweg.
(zu dranmor I,1-I,1b; übersicht überschreibungen)

quartal 4/05
Jirgl, Reinhard: Abtrünnig. Roman aus der nervösen Zeit (Hanser, Carl) ISBN 3-446-20658-2
Mann, Thomas: Der Zauberberg. 10 Audio-CDs. (DHV – Der Hörverlag) ISBN 3-89940-258-8
Werner, Markus: Festland. Hörspiel in zwei Teilen nach dem gleichnamigen Roman. (Merian, Christoph) ISBN 3-85616-247-X
Flor, Olga: Die rechte Braut. Erzählung. In: Volltext, Zeitung für Literatur. Ausgabe 6/2005
Kuhligk, Björn: Grosses Kino. Gedichte. (Berlin Verlag) ISBN 3-8270-0584-1
Könnecke, Ole: Fred und die Bücherkiste. (Carlsen) ISBN 3-551-51578-6
Roes, Michael: Nah Inverness. Roman. (Parthas) ISBN 3-936324-16-6
Bánk, Zsuzsa: Der Schwimmer. Autorisierte Lesefassung. (DHV – Der Hörverlag), ISBN 3-89940-120-4
Simon, Christoph: Planet Obrist. (Bilger, R), 2005, ISBN 3-908010-75-6
Hart, Maarten ‘t: Das Wüten der ganzen Welt. Hörspiel. Produktion: Radio Bremen / Bayerischer Rundfunk 1998. (DHV – Der Hörverlag) ISBN 3-89940-557-9
quartal 3/05
Moresco, Antonio: Aufbrüche. ISBN 3-250-60071-7, Ammann Verlag, 2005
Manuskripte. Zeitschrift für Literatur. Heft Nr. 168/2005: Literatur aus der Schweiz.
Stauffer, Michael: Gartenproletarier. Audio-CD. ISBN 3-905591-35-9, Engeler, U, 2001
Einzinger, Erwin: Aus der Geschichte der Unterhaltungsmusik. ISBN 3-7017-1404-5, Residenz, 2005
Flor, Olga: Talschluss, ISBN 3-552-05332-8, Zsolnay, Paul, 2005
Köhlmeier, Paula: Maramba. ISBN 3-552-05333-6, Zsolnay, Paul, 2005
Weber, Anne: Gold im Mund. ISBN 3-518-41713-4, Suhrkamp, 2005
Schrott, Raoul: Die Wüste Lop Nor. Audio-CD ISBN 3-89584-840-9, DHV – Der Hörverlag
Brinkmann, Rolf D: Wörter Sex Schnitt. Originaltonaufnahmen 1973 – 5 CDs, ISBN 3-934847-47-1, JEWELCASE
Canetti, Elias: Masse und Macht, EA 1960, ISBN 3-596-26544-4, Fischer, S
Hürlimann, Thomas: Fräulein Stark, 5 Audio-CDs. Gelesen vom Autor. Ammann Hörbuch, Schweizer Radio DRS2, ISBN 3-250-11101-5, Ammann, 2002
Uebel, Tina: Horror Vacui. ISBN 3-462-03459-6, Kiepenheuer & Witsch, 2005
Gernhardt, Robert: Wörtersee. Gedichte. ISBN 3-596-50673-5, Fischer (TB.), Frankfurt, 2003
quartal 2/05
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Zeitgebirge. Zwei Briefgespräche 1811-1813. ISBN 3-89244-890-6, Wallstein, 2005
Heimann, Alexander. – Muttertag; [Sprecherin: Dagmar Heller“>. – Beltershausen : Verlag und Studio für Hörbuchproduktionen, 2002
Herbst, Alban N: Buenos Aires. Anderswelt. Kybernetischer Roman, 2001, ISBN 3-8270-0428-4, (Berlin Verlag)
Canetti, Elias: Die Blendung. Hörspiel, ISBN 3-89940-070-4 – DHV – Der Hörverlag
Röggla, Kathrin: Irres Wetter. Autorenlesung, ISBN 3-933199-19-0 – Audiobuch
Tabori, George: Mein Kampf. Audio-CD, ISBN 3-8031-4068-4 – Wagenbach, K
Gschwend, Hanspeter. – Rhythmusstörung. Hörspiel. Regie: Franziskus Abgottspon. – Zürich : Schweizer Radio DRS, 1999
Borges, Jorge L: Das Aleph. Erzählungen 1949-1952. ISBN 3-596-10582-X, Fischer, S
Grass, Günter: Mein Jahrhundert. Audio-CD. Instrumentalsolist: Sommer, Günter. Sprecher: Grass, Günter. Steidl Göttingen. 3-86521-502-5
Lentz, Michael: Liebeserklärung. Autorisierte Lesefassung. Audio-CD, ISBN 3-89940-251-0, DHV – Der Hörverlag
Revaz, Noëlle: Von wegen den Tieren. 2004, ISBN 3-905591-81-2, Engeler, U
Märthesheimer, Peter: Krupp oder Die Erfindung des bürgerlichen Zeitalters. Hörspiel. 2004, ISBN 3-89813-358-3, Der Audio Verlag
Gogol, Nikolai: Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen, Monolog Schauspielhaus Zürich / Theater Basel mit Ueli Jäggi. Sprechtheater. Audio-CD, ISBN 3-907877-04-7
quartal 1/05
Jaccottet, Philippe: Der Pilger und seine Schale. Giorgio Morandi. 2005, ISBN 3-446-20579-9, Hanser, Carl
Herbst, Alban Nikolai: Die Niedertracht der Musik. Dreizehn Erzählungen. 2005, ISBN 3-938476-00-1, Tisch 7 Verlagsgesellschaft
Houellebecq, Michel: Gegen die Welt, gegen das Leben. (Über H. P. Lovecraft). 2002, 3-8321-5531-7, DuMont
Proust, Marcel: Combray. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Hörspiel. 2003, 3-89940-185-9, DHV, Der Hörverlag
Klemperer, Victor: LTI. Notizbuch eines Philologen, 1975, ISBN 3-379-00125-2, Reclam, Leipzig
Murray, Les: Fredy Neptune. Dtsch.-Engl.. Aus d. austral. Engl. v. Thomas Eichhorn Originaltitel: How Fred and I Wrote Fredy Neptune, 2004, ISBN 3-250-10475-2, Ammann
Dante Alighieri: Die göttliche Komödie. Hörspiel von 1957. 316 Min.. Hörspielbearb. v. Eckhardt Peterich. Regie: Otto Kurth, 2001 , ISBN 3-89584-895-6, DHV Der HörVerlag
Szerb, Antal: Reise im Mondlicht, 5 Audio-CDs. Gekürzte Lesung. 398 Min.. Sprecher: Heikko Deutschmann. 2004. ISBN 3-89903-160-1 – Hörbuch Hamburg
Claudel, Philippe: Die grauen Seelen. 2004. ISBN 3-498-00930-3 – Rowohlt, Reinbek
Bachmann, Ingeborg; Henze, Hans W.: Briefe einer Freundschaft. Hrsg. v. Hans Höller. 2004. ISBN 3-492-04608-8 – Piper
Bringsvaerd, Tor A.: Die wilden Götter, 2 Audio-CDs. Sagenhaftes aus dem hohen Norden. Gelesen v. Gunter Schoß. Die Andere Bibliothek im Ohr. 2002. ISBN 3-8218-5162-7 – Eichborn
Im Nachhinein die Aufregung über etwas, das sie den debilen Wasserfall der Altersrede nannte. Um, sie möchte dieses Beispiel bringen, zu leben, esse man, sagen sie laufend, und: man lebe nicht, um zu essen, ergänzen sie. Aber sie sprächen unaufhörlich darüber, vor dem Essen, während des Essens und danach darüber, wie es war und was morgen gegessen werde. Bis man sich wieder dem Wetter zuwende. Der Altersstarrsinn. Die zur Routine gewordene Heuchelei. Die Doppelmoral, die schon nicht mehr bewusste, weil das lange Zurechtgelegte endlich seinen Platz gefunden hat.
Sie will sich noch einmal zusammenfassen: das Altersheim sei der Ort, an dem die einfachsten Bedürfnisse zu grossen Dingen werden, obwohl längst gedeckt und das in alle Ewigkeit. Sie wollen es klein, sage ich. Sie sollen es klein bekommen, ergänze ich. Sie seufzt. Eine hätte sich beschwert, warum es denn keine weitere Vorspeise gäbe. Ein anderer hätte sehr unfreundlich einen unbestellten Kaffee angemahnt.