Vor uns die Silhouette der Stadt

möchte ich dieses bild nennen (über die qualität liesse sich streiten, aber das wäre ein anderes thema, demnächst vielleicht hier …)

und eigentlich nichts mehr hinzufügen, ausser diesen bericht von markus hediger

und natürlich auch einen dank für den gelungenen abend …

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Sie habe am Wannsee geschrieben. Und er habe so sehr das Schreiben geliebt, dass er seine Feder in den Krebs, in die Brust seiner geliebten Henriette, dort am Wannsee, stach, inniglicher konnte man keine Liebe beschreiben, notierte sie, auch wenn die Feder eine „pistol“ war und die Tinte aus Blei, doch er hat sicherlich den Kern seiner kranken Liebe getroffen, es, sie, dann sich – als Krönung eine der kürzesten Autobiographien seit Erfindung des Schwarzpulvers – , um es und sich, doch vorher sie, schlussendlich zur letzten Ruhe zu betten, in einer Grube, dem Letternkasten.

Kein Wunder also, bleckt der Fuhrmann seine gelben Zähne und lacht noch einmal zurück. Er hat den Witz in der Sache verstanden. Als einziger.

a.a.O.

4:2

“(…) Sechzig Prozent meiner Augen schauen aufs Spiel zehn Prozent auf den Monitor mindestens dreissig Prozent auf die Uhr / 87:04 87:05 87:06 (…)” 4:2

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Mein Vater kam in einer Nacht zu mir ins Zimmer und meinte kommentarlos, man habe über Schweden Atombomben abgeworfen. Dann verliess er das Zimmer und im Haus wurde es still. Ich konnte die halbe Nacht nicht schlafen, in der anderen Hälfte habe ich von der Auswärtsniederlage meines Fussballvereins geträumt.

Am nächsten Tag war dem Radio zu entnehmen, dass es sich bloss um Trägerraketen handelte und diese waren nicht mit Sprengsätzen bestückt. Ein Versehen, das keine grösseren politischen Konsequenzen haben sollte. Das Ergebnis des Fussballspiels wurde dagegen bestätigt. Fussball und Atomkrieg und immer noch das Schwitzen, wenn der Vater wieder die Türe öffnet. In den kalten Träumen.