(05) Ein Geniestreich

Ein Geniestreich

Seit ich gerne ein

Gesicht einer ein-

Seitigen reichen

Chinesine tigere

Teige ich ‘nen Reis,

reit ich eine Gens.

Tiere eignen sich,

nein, geistreiche

Tiere eignen sich

Nie. Rege Einsicht!

Tiere seichen Gin.

“chien!” Geist einer

einen Tiergeschi-

chte sei Gin einer

Chinesine. Reit ge-

Gen Einsicht: Eier

Seien ein Gericht!

Ein eigener Tisch

Sei recht in Neige.

“neige et chien”, ris!

Eigener « chien » ist

Ein Geniestreich.

“Geniestreich“ stammt von Inez Züst-Gericke. Lieben Dank

(03) Ach, wie singt die Nachtigall so süss

Ach, wie singt die Nachtigall so süss

Ach, wie

Schallt das gute Eis so sinnig,

ach, wie

geniesst’s das Licht so launig,

ach, wie

singt’s das Enteli so lauschig,

ach, wie

ist das Gulasch so geil, sinnet!

Ach, wie

teilt’s die Singgans so schlau,

ach, wie

sang die Schlusslinie so glatt,

ach, wie

lutscht das Sägeli so sinnig,

ach, wie

stich’lt die Lasagne so nussig.

Ach, wie

schneit’s so lustig. Da lag sein

Schnee, lag’s idiotisch lang tauweiss.

Nach einer Gedichtzeile

Von Axel Marquart

(02) Ein letztes Mal „miau“

Ein letztes Mal „miau“

Mäusetanz im „Le Lit“

Laute Szene am Limit.

„Mahlzeit!“ meinte Laus,

im „Le Ile“ tanzte Maus.

Senil, alt, Tee zum Mai,

Muselman latzt „ei-ei“.

Elast zum Tee in Mali,

„Saumetzel“ meint Ali.

Azalee mit Lust, mein!

Maus mietzte allein.

„Lautmalen, Mieszeit,

Miesmalen, Lautzeit“.

Meine Zeit malt’s lau:

„Ein letztes Mal miau“.