Sundergrund: Pressespiegel mit Gitarre

„Fieders Passionsweg von der Wiege bis zur Bahre”. Rez. von Alexander Sury in: Der Bund, 20.6.2014

“«Sundergrund» ist ein starkes Stück Literatur, das nüchtern-ironisch beschreibt, ohne anzuprangern.” Rez. von Carolina Bohren in: Berner Zeitung, 18.7.2014

“Reichens Text verwendet den Dialekt, ohne jemals in Heimattümelei abzurutschen – ein schmaler Pfad, auf dem sich der Autor dieses bemerkenswerten Experiments in schlafwandlerischer Sicherheit bewegt.” Charles Lewinsky

“Ein Blümli, wo verdorrt.”. Rez. von Gisela Feuz in: KulturStattBern, 16.7.2014

“Heavy Metal und Melancholie”. Roland Reichen und Patrick Abt (Gitarre) am Gartenfestival: Bund-Blog, 20.7.2014

tbc.

MEHR / ORDER

Litblogs.net Lesezeichen 02/2014

Die Lesezeichen-Ausgabe 02/2014 erschien am 7. Juli 2014.

In dieser Ausgabe:

Edgar Allan Poe und der Kannibalismus, ein Exorzist und etwas Ter­pen­tin, zahlreiche Baustellen, Schläuche und ein Eichhörnchen – benannt nach Benedikt XVI, ein Selfie mit 23 Freunden, ein 60°-Waschgang, der Sämann Arepo und Thomas Bernhard, Arno Schmidt und ein Ausflug nach Bargfeld, Kunsttexte und Spiegelungen, ein italienischer UNHCR Mitarbeiter und ein Leben im Ungefähren, von Rippenspreizern brutal geöffnete Leiber und auf Lippen nachwachsende Häute, Vögel in goldenen Käfigen, improvisierte Patterns und riesige Avocados … uvm.

ZUM INHALT …

Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 06/2014)

Mein Vater: Wein Dich ins Leben.

Das einfache Schweizer Volk: Ich dachte, er sei tot?

Ich: Genau.

Ha: Moral! – Man zeige mir den Mönch, der vor dem gewissen Weltuntergang ohne Wiederauferstehung nicht Sex hat. Oder sollte er bloß fressen wollen? (Was würdest Du tun? Mit meinen drei Katzen …)

Max Frisch wollte am Ende nicht mehr schreiben: War er je ein Schriftsteller? – Aber Spaß gemacht hat es A. S. nach dem Hirnschlag ja auch nicht mehr … Nun, immerhin konnte er es nicht lassen sein.

Nur Himmel und Erde, so weit das Auge reicht. Bis zur Brille.

Mein Beruf? – Nasenputzer bei Mylord.

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Lieferbar: Recycling Le Tour de France.

Recycling Le Tour de France.

Komposition für drei Soundboards, eine Yamaha PSR-420 und diverse, künstliche Stimmen

Partitur, Dokumentation, Materialien

von Hartmut Abendschein

“natürlich kann man in der rückschau

immer sagen man hätte mehr tun können

sagte der u c i präsident aber man kann

nur so viel tun wie das system

das in kraft ist zulässt” (intro)

Veraltete Texte und gebrauchte Instrumente können durch bekannte und neue Verfahren und Kontextualisierung recycelt werden. Die Produkte sind oftmals erstaunlich. Dies soll ein praktisches Plädoyer für den kreativen Umgang mit abgegriffener Kultur sein. “Recycling Le Tour de France” versteht sich als multimediale, konkret-poetische Montagearbeit, die überkommene Text-, Hard- und Softwareformen, d.h. Sprache, Sound und Technik zerlegt, anwendet, rekombiniert und daraus frische, ästhetische Gebilde formt. Ausgangsmaterial ist hier eine Audio-Transkription einer Tour-de-France-TV-Übertragung (1996), die bspw. durch einen Mesostichon-Algorithmus nach John Cage bearbeitet wird.

Online-Showcase: Mehr: http://rltdf.etkbooks.com/

1. ungekürzte Einspielung

Juli 2014, 72 S., 29,7 x 21 cm, Klebebindung

ISBN: 978-3-905846-29-4

Limitierte Printauflage & DRM-freies PDF

Mehr: http://www.etkbooks.com/rltdf

Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 05/2014)

Schriftsteller machen alle vier phylogenetischen Stufen der Erinnerung (brain memory, script memory, print memory und electronic memory) innert kürzerster Zeit als ontogenetischer Schritt durch und gebären so das moderne Buch …

Der Tod ist die Hymne aufs Leben.

Das patriarchalische Russland erwählt sich eine Raumflugkörpersilhouette aus, die einer Brust gleicht (oder alternativ einer Gebärmutter; einer Vagina); die Amis schießen eine Rakete ins All …

Hauptquelle aller Gewalttaten: dass man nicht weiß, wozu man da ist. – Sagt wer?

Stammbaum: Der Baum meines Menschentums wird ewig ein schmächtiger (Jünglingsstamm) sein, nicht reich verzweigt und keine Krone gebreitet.

An Orten mit verblühter großer Vergangenheit gedeiht die Fama: Gilt das auch von der Schweiz? – Kaum: Die hat sich eine große Vergangenheit nur zurechtgelogen und bezieht sich nun in Sagen auf sie. Eigentlich macht ein Schriftsteller oft dasselbe.

Wo es kein Wort für eine erlebte Wirklichkeit gibt und man sich eines erfindet – kann man als verrückt bezeichnet werden.

Was jetzt? – Weiter, weiter! – Und dann? – Schluss.

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