RT @hackr: movable type http://www.asciimeo.com/ #heh #lbn / Ulysses von James Joyce als Webcomic. http://bit.ly/6CAkG8 (expand) #lbn RT @tristessedeluxe @abundant / Poetenstechen #wörter new blog post: 2007-11-30 Lieber A., (ich) habe http://bit.ly/4oapdZ / http://www.redfoxpress.com/ / new blog post: Veranstaltungshinweis: etkbooks / hab @ Bieler Gespräche (3) http://bit.ly/7pTvn5 / “Partei der Liebe” #wörter / new blog post: Über Holz nachdenken (notula nova 69) http://bit.ly/4Rr48R / Boesken, Gesine: Literarisches Handeln im Internet. Schreib- und Leseräume auf Literaturplattformen. UVK, 2010 #pipeline / Interartifizialität #wörter / new blog post: E-Books für Kindle / iPhone / PC http://bit.ly/7oTgfH / @goncourt ah ja, stimmt. hab ich glatt alt- und mittelhochkomik verwechselt … / goncourt: @etkbooks Ein Passant im Gespräch mit einem andern. (Ich denke übrigens weniger an Loriot als an Ekel Alfred) / @goncourt loriot? / “Alle Autoren / innen werden vom Verlag ausgesucht und auf einen Quickie eingeladen” #wörter / new blog post: Verwendete Literatur http://bit.ly/8yr096 / http://hacken.spex.de/ #lbn / kindle_blog: new release: taberna kritika – kleine formen – by Hartmut Abendschein / etkbooks – Kindle Edition. http://tinyurl.com/y9kmeqz / http://www.sudelbuch.de/2010/kein-erdbeben-in-haiti-oder-folge-ich-herzlosen-menschen #lbn /
Autor: hab
Über Holz nachdenken (notula nova 69)
Bastelanleitung
theaterkulisse
dekliniere taberna
Die Dichter!
(Das sind doch die von einem Staubkorn Verletzten. Hinter ihnen: Hunde, die Rochus heissen …)
Infokompetenzler
Interfaceerklärer
(Überhaupt: Die Tussihaftigkeit derzeitiger Studienbedingungen.)
Und, als Geschäftsmodell: Schriftstellerstimmen als Klingelton. (Die Begrüssungen auf Lesungen, vielleicht. Guten Abend. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.)
(Ja! Die kleine Form als unideologische Nichtgattung ist das Regulativ der grand récits fiktionalen und nichtfiktionalen Denkens. Die kleine Form ist eine zweifelnde Bemerkung, ein starkes Nichtargument gegen Nichtargumente. Ein Sandkorn im Getriebe von Sinnproduktions- und Hierarchisierungsmaschinerien. Das Loch im Kniebereich deiner neuen Hose.)
(Und für dich, liebe H., die Erklärung, warum es in meinem Arbeitsdispositiv auch Dinge gibt, elektronische insbesondere, also solche mit Kabeln dran, deren Besitzsinn sich nicht auf den ersten Blick erschliesst, diese Analogie: Wenn ein Künstler sich ein Stück Holz anschafft, dieses aber nicht oder nicht sofort in seine Arbeit einbezieht, er dieses aber benötigt, um bspw. eine Idee voranzutreiben, zu experimentieren, zweckzuentfremden, oder einfach nur: über Holz nachzudenken, so würde man doch auch weniger der Existenz des Holzstücks die Berechtigung absprechen. Oder etwa nicht?)
Memo: Scholz, “Strasse der Krokodile”
Freitagabend. Basel. Bern. X Bücher verkauft. Viele Gespräche geführt. Neue, gute Texte gewonnen. Und Begriffe. Diskussionen um den Begriff der kleinen Form mit pudelundpinscher, als unideologische, als gerade Rechtzeitige. Und mit UTRES.
“Unsere Geschichte mag zehnmal zuende sein, die Geschichte ist es nicht.” (Ensslin an Vesper. Auf einem Klappentext. Mehr schöne Zitate in einem Magazin. Darauf ein Heineken. (What else in a kiosk, 2009)
Verwendete Literatur
Derrida, Jacques. – Geschlecht (Heidegger) : sexuelle Differenz, ontologische Differenz / Jacques Derrida ; hrsg. von Peter Engelmann ; Heideggers Hand (Geschlecht II). – Wien : Edition Passagen, 2005 [003578069]
Dürscheid, Christa. – Einführung in die Schriftlinguistik / Christa Dürscheid. – Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, 2006 [004034875]
Ernst, Ulrich. – Facetten mittelalterlicher Schriftkultur : Fiktion und Illustration, Wissen und Wahrnehmung / Ulrich Ernst. – Heidelberg : Universitätsverlag Winter, 2006 [004042976]
Frutiger, Adrian. – Nachdenken über Zeichen und Schrift / Adrian Frutiger. – Bern : Haupt, 2005 [003605388]
Die Geburt des Vokalalphabets aus dem Geist der Poesie : Schrift, Zahl und Ton im Medienverbund / hrsg. von Wolfgang Ernst und Friedrich Kittler. – München : Fink, 2006 [003796504]
Haarmann, Harald. – Geschichte der Schrift / Harald Haarmann. – München : Verlag C.H. Beck, 2004 [003622849]
Hoinkis, Tim. – Lektüre, Ironie, Erlebnis : system- und medientheoretische Analysen zur literarischen Ästhetik der Romantik [[Elektronische Ressource]] / / Bochum, 1997
Onea Gáspár, Edgar. – Sprache und Schrift aus handlungstheoretischer Perspektive / Edgar Onea Gáspár. – Berlin : Walter de Gruyter, 2006 [003964747]
Gropp, Petra. – Szenen der Schrift : medienästhetische Reflexionen in der literarischen Avantgarde nach 1945 / Petra Gropp. – Bielefeld : Transcript, 2006 [003774708]
Handbook of the International Phonetic Association : a guide to the use of the international Phonetic alphabet. – Cambridge : Cambridge University Press, cop. 1999 [001646926]
Harris, Roy Linguist. – Rethinking writing / Roy Harris. – London : Continuum, 2001 [002470709]
Hegener, Wolfgang. – Zur Grammatik psychischer Schrift : systematische und historische Untersuchungen zum Schriftgedanken im Werk Sigmund Freuds / Wolfgang Hegener. – Tübingen : Edition Diskord, cop. 1997 [001446698]
Herbold, Astrid. – Eingesaugt & rausgepresst : Verschriftlichungen des Körpers und Verkörperungen der Schrift / Astrid Herbold. – Würzburg : Königshausen & Neumann, 2004 [003255164]
Im Zug der Schrift / [Hrsg.: Norbert Haas, Rainer Nägele, Hans-Jörg Rheinberger]. – München : Wilhelm Fink Verlag, 1994 [001035888]
Linscheid, Friedrich E.. – Werkzeuge des Geistes : Schrift und Schreibzeuge vom Altertum bis in die Gegenwart / Friedrich E. Linscheid. – Klagenfurt : Universitätsverlag Carinthia, cop. 1994 [001061851]
McLuhan, Marshall. – Die Gutenberg-Galaxis : das Ende des Buchzeitalters / Marshall McLuhan ; [aus dem Amerikanischen übers. v. Max Nänny]. – Bonn [etc.] : Addison-Wesley, cop. 1995 [001136704]
Postscript : zur Form von Schrift heute A/CH/D / Martina Fineder … [et al.] (Hrsg.). – Ostfildern : Hatje Cantz, 2004 [003225475]
Robinson, Andrew. – Die Geschichte der Schrift : von Keilschriften, Hieroglyphen, Alphabeten und anderen Schriftformen / Andrew Robinson. – Bern : Verlag Paul Haupt, 1996 [001308028]
Schrift : Kulturtechnik zwischen Auge, Hand und Maschine / hrsg. von Gernot Grube, Werner Kogge und Sybille Krämer. – München : Fink, 2005 [003643410]
Schrift und Sprache / mit einer Einf. von Berthold Riese. – Heidelberg [etc.] : Spektum Akad. Verl., cop. 1994 [001096832]
Steiner, Uwe C.. – Die Zeit der Schrift : die Krise der Schrift und die Vergänglichkeit der Gleichnisse bei Hofmannsthal und Rilke / Uwe C. Steiner. – München : Wilhelm Fink Verlag, cop. 1996 [001249381]
Terminologie zur Schriftbeschreibung / erarb. von den Mitarbeitern der Inschriftenkommissionen der Akademien der Wissenschaften in Berlin, Düsseldorf, Göttingen, Heidelberg, Leipzig, Mainz, München … [et al.]. – Wiesbaden : Reichert Verlag, 1999 [001993675]
Tschudin, Peter F.. – Kleine illustrierte Schriftgeschichte / Peter Tschudin ; Schweizerisches Papiermuseum [und] Museum für Schrift und Druck. – Basel : Basler Papiermühle, [cop. 1997] [001399753]
Über den Umgang mit der Schrift / hrsg. von Waltraud “Wara” Wende. – Würzburg : Königshausen & Neumann, 2002 [002461444]
Unsere Bleischriften : Schriftproben, Zierstücke, Linien, Druckmuster, Anregungen / Atelier Bodoni ; Gestaltung: Esther Menzi-Kohli ; Druck: Hans Ryf, Giuseppe Lo Monaco ; Texte: Beat Brechbühl. – Frauenfeld : Verlag Im Waldgut, 1999 [001993638]
Wiebelt, Alexandra. – Symmetrie bei Schriftsystemen : ein Lesbarkeitsproblem / Alexandra Wiebelt. – Tübingen : Niemeyer, 2004 [003229832]
The world’s writing systems / ed. by Peter T. Daniels and William Bright. – New York ; Oxford : Oxford University Press, 1996 [001211265]
Writing systems and cognition : perspectives from psychology, physiology, linguistics, and semiotics / ed. by W. C. Wyatt. – Dordrecht [etc.] : Kluwer Academic Publishers, cop. 1994 [001184406]
@etkbooks twitterweek (20100116)
@ http://www.bielergespraeche.ch/. am 23. januar 2010, am Literaturinstitut der HKB in Biel #termin / RT @berlinverlage: Die Erfindung einer neuen literarischen Form http://bit.ly/7KwFHA ZEIT MAGAZIN #lbn … nannte man sowas nicht blook? / war ja klar, nach fix&foxi: http://yps.de/ … mit blog! / new blog post: Schöftland: Der Schein trügt http://bit.ly/7NeXzj / die “Warenhaftigkeit der literarischen Mainstreams of unconsciousness”. auch gut: chotjewitz’ nachwort zu balestrinis tristano. / titeldaten: Digitale Literaturvermittlung: Praxis, Forschung und Archivierung http://trunc.it/4pgsy #lbn / new blog post: Clap your hands (notula nova 68) http://bit.ly/4C2wh8 / new blog post: Lafleur, Stan: Die Ballade von Heidi als erwachsener Frau http://bit.ly/6WwxxI / ANH, Schule des Schreibens, Ffm http://trunc.it/4m5mi #lbn / How E-Books Will Change Reading And Writing http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=122026529 #lbn / new blog post: @etkbooks twitterweek (20100109) http://bit.ly/5IwA9z / new blog post: Der Nullpunkt von Text (ist030) http://bit.ly/4EctoG / die verbeckenbauerung von ballauf … / RT @VisuellePoesie: online toy that permits you to compose “kinetic #poetry”: http://is.gd/5ZsJ8 (via @christianbok) #lbn /
Schöftland: Der Schein trügt
Es bleibt offen, wen oder was dieses Publikum da taxiert, beobachtet, ablichtet, im Hintergrund Zitate einer malerischen Altstadt. Geschichte. Auf dem Bild von Floh von Grünigen, Sänger und Musiker der Berner Gruppe Schöftland, ist dieses Hauptakteur und damit werkgewordene Rezeptions- und Systemtheorie schlechthin.
Musikalisch, kann man sagen, liedtextlich nehmen Schöftland ebensolche Konstruktionen auf und spielen sie an und durch, wie etwa in “Der Schein trügt”, das auch Titelpate für das jüngste Release wurde.
(..)
doch der schein trügt
und der freund lügt
und trotzdem
und trotzdem
wollen alle auf die bühne
Das Kunstwerk (die Band, die Musik, das Ereignis, der Rahmen) formiert also ein Gegenüber und erhebt dieses selbst zum Sujet. Das zu erinnernde, festzuhaltende Ereignis ist sein Stattfinden und Dabeisein. Die Bühne wird, aus dieser Perspektive, so zur Scheinbühne, erlogen, und ihr Gegenpart, die Gegenbühne, auf die alle wollen, ist wahr und reell.
Doch auch so trügt der Schein, denn der Ansatz setzt für den Betrachter dieser Situation eine Dialektik in Gang, die in Blickwechseln auf die Bühnen, die Frage nach eigener Bühnenhaftigkeit und Inszenierung stellt.
Objektivierung könnte man diesen Vorgang nennen, und die Frage, ob man nun auf diese Bühnen wollte, wird prekär und zum Thema von Identität … Zu solchen Überlegungen laden Schöftlandlieder ein.
“Element of Blumfeld” wurden sie in Foren und bei Twitter genannt, und sicherlich nicht zu unrecht. Tatsächlich müsste man noch Namen wie Fink und Kante hinzuaddieren, alles Bands, die sich gewissermassen in Beobachtungen 2. Ordnung ausgewiesen haben, um das Koordinatensystem zu vervollständigen.
Kaum zu glauben, dass dieses Projekt ein Bernerisches ist. Auf den Tracks sind solche Spuren musikalisch verwischt. Auf der Bühne jedoch kommen sie wieder klar zum Tragen. Die Publikumsadresse, live und in Mundart, gibt der Musik wieder einen konkreten Ort, und verleiht ihr eher Authentizität, als dass sie genommen wird.
In jedem Fall hörens-, sehens-, empfehlenswert:
http://www.schoeftland.com/
http://www.myspace.com/schoeftland
http://www.chop.ch/