I Zit. Aus Robinson, Geschichte der Schrift: Über das Alphabet als Währungssystem. Einer Herstellungsmöglichkeit eines Tauschwerts aller Dinge. // Im Grunde ist es aber eine paradoxe [Situation / Simulation]. In Naomi Kleins “No logo” wurde erst durch die Dominanz der Logokonzentration in den Innenstädten der Welt, als Chiffre für eine omnipräsente Globalisierung und Uniformierung, einer Verdrängung in diesem Sinne alphabetischer Benennungen von Häusern und Räumen, in denen bestimmte Dinge angeboten [werden], ausgewiesen. II Wie passen diese zwei Denkweisen kapitalistischer Bildfindungsprozesse zusammen? (Das Buch erschien 2001 und war mir auf den ersten Blick ein[leuchtend]. So ein[leuchtend], dass der daraus hervorgegangene Blick noch immer so, noch [bestätigter] die Häuserzeilen entlangschweift, in den Städten, die ich besuche. (Diese Art von Stadtlektüre). Auch in Bern, das sich äusserlich und in einer bestimmten Steinart wie aus einem Guss präsentiert, wirken nicht mehr die Markenanbieter und ihre Aushängeschilder, sondern die daran [klebenden] Räumlichkeiten. Monumente, wie Girlanden an einer Verpackung. Die Analyse war richtig und wird immer konkreter. Den Leuten ist es egal. Der Text der Städte wird überlesen … // Bei der Gestaltung des etk-logos, bspw., wurde anders verfahren. Wurde eine Mischform, eine gemischte Schrift geschaffen. Bildlich, symbolisch, die Schrift, die aus dem Rahmen (Bildschirm …) gleitet – . Die Schrift, die Schrift ist und wieder (grenzenlos) Schrift wird, so u.a. eine Überlegung III Typisch ist die Ansicht eines europäischen Experten ihren Tausch wert. In diesem Sinne alphabetische Beutungen. Wie Rassen zu säumen, die Kaiser teilten klug. Die Schrift, die Schuft, SO eine Überlegung.
Autor: hab
@etkbooks twitterweek (20091031)
mysteriousletters.blogspot.com #lbn / new blog post: 2007-11-20 manchmal das Hasenpanier ergreifen http://bit.ly/1zeY1a (expand) RT @GlanzundElend: nach litcolony, das nächste überflüssige Portälchen: http://www.kultiversum.de #lbn / Interartifizialität #wörter / man rechnet mit kanonisierung: “Elektronische Informationsressourcen für Germanisten” (als hardcover für 60 euro bei saur) … #lbn / new blog post: etkbooks @ Buchmesse Olten 2009 http://bit.ly/2MVMmw / conditio helvetica: Gnue Heu dunge! http://jequetepeque.twoday.net/stories/6015940/ #CH / Literarische Weblogs? Was passiert in den Blogs russischer Autor/innen? Ellen Rutten (Cambridge/Bergen) http://trunc.it/2wvvb #lbn / forminteresse: Glück, Anselm. – Schatten abtasten / Anselm Glück. – Salzburg : Jung und Jung, 2009 #pipeline / new blog post: Was ist ein Gestell? (notula nova 58) http://bit.ly/4jvo2S / hartling, innsbruck, rb http://bit.ly/7DtBs (expand) #lbn / @Turmsegler buchhandel! ich kauf ihn jetzt mal für die bib. muss mich auch informieren. vgl. a. rez v. florian neuner http://trunc.it/2x2gi / http://www.ploog.com/ Jürgen Ploog: Simulatives Schreiben #lbn / KeinVerlag: Das’ kein Amoklauf, sondern Dummschnack 🙂 RT @etkbooks “Amoklauf gegen Blogosphäre im Wikipedia-Kurier” http://archiv.twoday.net/st… #lbn / “Amoklauf gegen Blogosphäre im Wikipedia-Kurier” http://archiv.twoday.net/stories/6011636/ #lbn / new blog post: Über das Gemüt (ist021) http://bit.ly/3HbijE / @Turmsegler machen wir. dauert aber etwas. erst mal eigene erschöpfungen kurieren … / Turmsegler: @etkbooks Ich hoffe, ih werdet erschöpfend von Symposium und Lesungen in Innsbruck berichten. / @Turmsegler hehe, ja, plastischer kann man theorie kaum abbilden … / http://www.netzpioniere.at #lbn / http://www.doidata.net/ #lbn /
Was ist ein Gestell? (notula nova 58)
Und: Information besteht aus Unterschieden, die einen Unterschied machen. (Dieses Zitat ist nicht von Gregory Bateson).
Und: das müsste dann immer so weitergehen. Allerdings würde es auch immer selbstreferentieller werden. Jeder Satz und jedes Wort würde immer wieder mit einem anderen, mit dem darauffolgenden schlafen.
Überhaupt: “Wir nennen jetzt jenen herausfordernden Anspruch, der den Menschen dahin ersammelt, das Sichentbergende als Bestand zu bestellen – das Ge-stell.” (…) “Ge-stell heißt das Versammelnde jenes Stellens, das den Menschen stellt, d. h. herausfordert, das Wirkliche in der Weise des Bestellens als Bestand zu entbergen. Ge-stell heißt die Weise des Entbergens, die im Wesen der modernen Technik waltet und selber nichts Technisches ist. Zum Technischen gehört dagegen alles, was wir als Gestänge und Geschiebe und Gerüste kennen und was Bestandstück dessen ist, was man Montage nennt.” (Heidegger, 1962)
Zur “Verlangsamung” als 5. Kunstsorte (Müller, Gespräche 2, 310): Nach Lyrik, Epik, Dramatik, Kritik (A. Kerr). (Entschleunigung, würde man heute sagen. Vielleicht ist diese 5. Sorte auch eine Aufhebung, Zerstörung, Rekonstruktion der 4 Anderen. Die Verneinung von Gattungsidealen, die Werkidealen vorauseilen. Vielleicht ist tatsächlich der Prozess des Entstehens gemeint, per se einer, der akklamierte Vollkommenheit beiseite schiebt. Zur Entschleunigung gehörte es also wahrscheinlich, Text zu produzieren, der sich diesem Gattungsstreben entzieht. Der auf Augenblicklichkeit setzt. Einem langen Augenblick entlang. Wieder und wieder.)
Haiku, systemtheoretisch:
Auf dem Arbeitsamt
Nach Abschaffung des Wetters
Meteorologen
(Heut spritz die Bambushex nicht ihr Gemüse sondern Gartenplastikstühle ab. Wer mag darauf sitzen?)
Über das Gemüt (ist021)
I Zit. Aus Tschudin, Kleine illustrierte Schriftgeschichte: Über die Anpassung von Handschriftlichkeit an historisch vorgängige Schönheitsideale.// Über das Schreiben im Beinahe noch Rausch. Über das Schreiben mit Kater. Man sieht es der Schrift an. Kann beinahe ihren Gehalt buchstabieren. II ([Kohärente] Abweichung. Ein Anderer hat geschrieben. Aber wer?). Das Schreiben (das Denken) schmerzt im Moment seines Stattfindens, in dem ein klarer Gedanke kaum zu fassen. Und doch sind mir die liebsten (es sind nur wenige solcher Texte) in diesem Zustand entstanden. Sie sind von einer [hier] abweichenden inhaltlichen Unklarheit, sprachlichen Klarheit dagegen, so zumindest in meiner Erinnerung. (Vielleicht erinnere ich aber auch nur die Begebenheit dieses Schreibens). Ich habe noch einen kleinen Ordner mit solcherlei Handschriften, oder Alltagsschriften, wie es heisst. Dabei handelt es sich doch inhaltlich [um] Schönschriften wie unklar auch die Begriffe sind, wenn sie in ästhetischen Zusammenhang gebracht werden. Ich finde diesen Ordner wieder. Ich entdecke dort Briefe und Entwürfe zu Texten, die niemals [Gattung] und Vollendung gefunden haben, und solche, die nur noch in ihrem Schriftbild (Schönschrift? Alltagsschrift?) eine inhaltliche Anlage vermitteln. Ich entdecke dort beispielsweise eine Seite mit dem Titel “F1” // III einseitiger Text mit dem Titel “F1” und daneben “Freitag” … nicht transkribiert, kein OCR // IV Diebe der kursiven Alltags bescheiden, übt Kerbzug in grossen Mengen berge, hellte, ungemein beguetigt, ergeben keine schnellen Schreiben in Nordwolle, der auch die momentane String vererben. persönliches Merkmal ist die Hadschi, aber auch der Geist. Das Denken schuerzt, dem klarer Gedenke kaum zu fassen. Dabei bellt es doch, solche, die eine inhaltliche Alge windeln.
@etkbooks twitterweek (20091025)
online!: http://dilimag.literature.at #lbn / verenas_tweets: RT @KeinVerlag: Lesenswertes zur Literatur, ….die Tweets von @Litblogs_net @etkbooks zum #ff empfohlen, @inadaequat und @Fiktionaere / KeinVerlag: Wer Lesenswertes zur und Literatur sucht, dem seien die Tweets von @Litblogs_net @etkbooks zum #ff empfohlen, @inadaequat und @Fiktionaere / KeinVerlag: #ff Witziger Fund letzte Woche: @etkbooks und @uiuiui7 zu #Sloterdijk und Laberköppen http://twitter.com/etkbooks/status/4967200644 / wir sind dann mal weg … bis sonntag … http://bit.ly/gNNWN / Preise als Klangapparate. Namen und Amen. Über Autorennamen. http://www.boersenblatt.net/344632/ #lbn / new blog post: 2007-11-19 aus welchen ABLAGERUNGEN entsteht http://bit.ly/27cNZm / die “Verursacher” von Gegenwartslyrik http://www.perlentaucher.de/buch/33032.html #lbn / http://www.archive.org/bookserver #lbn / @mauszfabrick (hab da vor allem mich gemeint & auch schon wieder gelöscht … kameraerfahren bin ich ja kaum …) / mauszfabrick: @etkbooks das haben sie jetzt gesagt… / @mauszfabrick hoffentlich wirds nicht zu hölzern … / mauszfabrick: @etkbooks bei d. zu erwart. dokumentation wird persönliche anwesenheit eh durch nachlesen fast zu ersetzen sein, aber halt leider nur fast / @mauszfabrick ja, schade eigentlich … nächstes mal … / RT @inadaequat: New BP : Bloglesung und Tagung zu Literarischen Weblogs http://bit.ly/kz3v5 #lbn / männerphantasien. die ästhetische korrektheit politisch unkorrekter http://trunc.it/2poxn #lbn / new blog post: Ländliches (notula nova 57) http://bit.ly/lSxIb / swips_ch: etkbooks / litblogs.net / lesung: Herbst, Zintzen, Seyerlein, Abendschein @ Literaturhaus Innsbruck. Fr 23.10. http://tinyurl.com/yzvnvnp / “zuverlässige überraschung” klingt auch wie “kontrollierte dynamik” … / new blog post: Temp(e)s(t) (ist020) http://bit.ly/3ZTSEf / monopost-weblog? RT @mauszfabrick: die zofen: http://diezofen.twoday.net/ #lbn / KeinVerlag: Laberkopfsalat mit Dressing! RT @etkbooks RT @uiuiui7 Sloterdijk zeigt Nerven und geht – http://bit.ly/12b5Lk (this interview is over!) #lbn / biograf: Großartig! RT @RT @uiuiui7 Sloterdijk zeigt Nerven und geht – http://bit.ly/12b5Lk (expand) (this interview is over!) #lbn / RT @uiuiui7 Sloterdijk zeigt Nerven und geht – http://bit.ly/12b5Lk (this interview is over!) #lbn / new features at litblogs_net (test): “wochenspiegel” und wibyia toolbar … #lbn http://www.litblogs.net/