Lieferbar: Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (Alban Nikolai Herbst)

Kleine Theorie des Literarischen Bloggens.

Die Dschungel. Anderswelt

Erste Lieferung

Essay / Erzählung

von Alban Nikolai Herbst

“Wie Anfang des letzten Jahrhunderts die Künste, vornehmlich Musik, dazu tendierten, ihre Entstehungsgeschichte als Teil der Komposition-selbst zu begreifen, so ist der derzeit attestierte Hang von Literatur zum Privaten dessen Weiterentwicklung. Die psychischen Bedingungen zur Entstehung eines Werkes werden zu seinem Material, einem Material. Insofern jedes Werk ohnedies Palimpsest ist, kann es nicht mehr darum gehen, die Spuren zu verkitten, also klassisch bzw. klassizistisch zu arbeiten. Zwar ist auch diese Tendenz Symptom der in sich antinomen Postmoderne. Doch führt die Öffnung der privaten Räume zu einer tieferen Fundierung von Kunst, als zugegeben sein soll. Genau hierfür steht das Literarische Weblog.” (Klappentext, Auszug)

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September 2011, 132 S., 13,7 x 20,5 cm, Klebebindung

ISBN: 978-3-905846-18-8, €14 / 22 SFr

Lieferbar: UEBERICH I

Datenbank der Realfiktionen / Database of real fiction 1(2)/2009

(DVD zu http://www.abendschein.ch/site/weblog/C53/)

Producers: edition taberna kritika

Format: NTSC

Studio: edition taberna kritika

DVD Release Date: May 20, 2011

Run Time: 60 minutes

ASIN: B0051WTML0

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http://www.amazon.com/Ueberich-I-taberna-kritika/dp/B0051WTML0/

(on demand)

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(in stock)

Franz Dodel in der Hotlist 2011: Bitte um Ihre Stimme

Liebe/r Freund/in, liebe/r Leser/in,

wir brauchen Ihre Unterstützung!

Franz Dodels ”Von Tieren” ist unter den letzten 30 Titeln für die Hotlist 2011 (= Pendant zum dt. Buchpreis … der unabhängigen Verlage).

Hier können Sie unkompliziert für das Buch abstimmen:

http://www.freitag.de/hotlist-2011

Herzlichen Dank

etkbooks

PS: Mehr Informationen zur Hotlist unter http://www.hotlist-online.com/ … über eine Weiterempfehlung freuen wir uns natürlich auch …

“Animalisch anregende Porträts”

“(…) Liebevolle Erwähnung finden im 2010 erschienenen Prosaband «Von Tieren» 17 Arten: vom Esel («Steht die lebenslange Verdammnis zum Schleppen von Lasten im Zusammenhang mit lasterhaften Charakterzügen?») bis zur Ameise (Die «ersten Urbanisten» mit einem «Hang zu verdichteter Bauweise»), von der Sau (pure «Daseinsfreude» ausstrahlend und für uns doch nur «Abfallverwerter und Fleischvorrat») bis zum Elefanten (dessen «masslose Erscheinung» kontrastiere mit «unscheinbaren Körperteilen» wie dem «lächerlichen Schwänzchen» und wecke beim Homo sapiens die Hoffnung auf Verständnis «für Ungereimtheiten der eigenen Erscheinung»).

Die im Haiku-Endlosgedicht charakteristische Mischung aus sinnlich präziser Wahrnehmung und lustvoll schweifender, aus vielen Quellen schöpfender Reflexion zeichnet auch diese anregenden Tierporträts aus. Er sei weder militanter Tierrechtler noch fanatischer Vegetarier, sagt Dodel, ihn habe vielmehr der «anthropomorphe Blick» auf das Tier interessiert, all die Projektionen und Vermenschlichungen in Märchen und Fabeln. Immer wieder nimmt Dodel in den Tierporträts auch Bezug auf die antiken Autoren Aelianus und Physiologus sowie auf den Biologen Eduard Wilhelm Posner («Das Seelenleben der Tiere», 1851) und setzt diesen meist menschliche Überlegenheit zelebrierenden Tierstudien seinen «staunenden, zweifelnden Blick» entgegen – einen Blick, der Momente der Nähe zum Tier emphatisch beschwört, aber auch Fremdheitserfahrungen nicht unterschlägt. (…)”

Rezension in: Der Bund, 21.6.11

Franz Dodel, Von Tieren: http://www.etkbooks.com/von_tieren