“Eine genuin surreale Fabulierlust” (NZZ, 6.5.11 / Perkampus: Guckkasten)

(…) “Eine genuin surreale Fabulierlust prägt Perkampus’ «short cuts». Schon der dem Visuellen entlehnte Titel «Guckkasten» suggeriert ein akustisches Panorama des sogenannt «Anormalen», wie man es früher bei Schaustellern auf Jahrmärkten zu sehen bekam. Wo die Einzelideen ihre Fluchtpunkte in alle Richtungen streuen, sorgt ein bestechendes Sounddesign für ihren Zusammenhalt. (…)” (NZZ, 6.5.11)

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Lieferbar: Guckkasten. 21 Fazetien (Michael Perkampus)

Guckkasten. 21 Fazetien

Hörstücke von Michael Perkampus

Text und Regie: Michael Perkampus

Produktion: Erdton Musik

etkaudio 002

edition taberna kritika, 2011

ISBN 978-3-905846-16-4

Mit großer Raffinesse werden hier stimmungsvoll groteske und surreale Bilder angelegt. Über allem thront die Stimme des Erzählers, der sich hineinbegibt in eine klanglich und musikalisch ausgeschmückte Welt, die, immer leicht bizarr, nur einen Schritt neben unserer Wirklichkeit auszumachen ist. Michael Perkampus schuf mit diesen Hörstücken eine kurzweilige Sammlung kleiner Formen, die den Vergleich mit Daniil Charms, Jean Paul und Hubert Fichte nicht scheuen müssen.

UPC: 859705708595

Gesamtlänge: 65:02 Minuten (91 MB)

Format: MP3 Stereo 44kHz 192Kbps (CBR)

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“Perkampus’ Guckkastenbilder leben von ihren Details und von den Erwartungen, die sie im Betrachter wecken. Sie bezaubern durch die Auswahl und den Ausschnitt der Szenen.” (Avenida Perdida)

Wir machen eine kleine Pause …

… bis 12.2.

Während das selbst von einem Hotelier bewunderte Haar der schönen Frau mit leiser Berührung ausgekämmt, vorsichtig zusammengebunden und kunstgerecht auf dem zierlichen Kopf wieder befestigt wurde, dachte die Gräfin: Weshalb gehe ich eigentlich so früh ins Engadin? Weshalb gehe ich überhaupt dorthin? Was kümmern mich Felsen und Gletscher? Und weshalb gehe ich auf den Maloja, anstatt nach Sankt Moritz, wo ich mich wenigstens gut unterhalten könnte? As ob ich mich nicht überall oder nirgends gut oder schlecht unterhielte. Ja, und weshalb lege ich mir diese Fragen erst heut vor, gerade heute? (Aus: Richard Voß, Alpentragödie)