Erste Bilder bzw. eine kleine Dokumentation der vergangenen Werkschau finden sich nun hier.

Erste Bilder bzw. eine kleine Dokumentation der vergangenen Werkschau finden sich nun hier.

art? no art? cheap art?
den kleinen schnappschuss (ohne text, selbstverständlich), der auch für die bebilderung der vergangenen werkschau herhalten musste, gibt es übrigens heute abend zu erwerben bzw. zu besichtigen (lasercopy on medium-density fiberboard, 27.8 x 40.1 x 0.5cm. limited edition on 10 copies). wo?:
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cheap art buy now! user generated
Ein Spiel mit dem Wert der Kunst
Handyphoto-Ausstellung mit 130 Werken von 80 Menschen
Vernissage: Donnerstag, 18. September 2008, ab 19:00 Uhr
Forum Altenberg, Altenbergstr. 40, 3013 Bern
Einführung: Konrad Tobler, freier Kulturjournalist, Kunst- und Architekturkritiker
Musik: Simon Ho, Piano
Oeffnungszeiten:
Freitag, 19. September 2008, 19:00 22:00 Uhr
Samstag, 20. September 2008, 19:00 22:00 Uhr
Sonntag, 21. September 2008, 10:00 17:00 Uhr
Eintritt frei, Barbetrieb
Sind Handybilder Kunst? Ist eine Ausstellung von Nicht-Künstlern eine Kunstausstellung? Welchen Wert hat diese Kunst?
Diese, andere Fragen und beste Kunst erwarten Sie am ersten cheap art buy now! user generated im Forum Altenberg in Bern.
Das cheap art buy now! user generated ist eine Koproduktion von Forum Altenberg und konzeptkunst.ch
Links:
Simon Ho: http://www.simonho.ch
Konrad Tobler: http://konradtobler.ch
Forum Altenberg: http://www.forumaltenberg.ch
Konzeptkunst: http://www.konzeptkunst.ch

werkschau – der berner salon
freitag, 12. september 2008
präsentation der bildarbeiten
kleiner barbetrieb, ab 19h
samstag, 13. september 2008
werkschau – der berner salon
programm: ab 19h
offen: ab 18h
wo: bahnstrasse 22, 3008 bern
mit beiträgen von: caroline schenk, christoph mühletaler, egger/flaubert (alexander egger & gizzi flaubert), elisabeth wandeler-deck, enger lieben (margrit rieben & bruno wenger), hartmut abendschein, iris rittiner, kapelle clairmont (beat feller & dieter seibt), li mollet, luc spori, lucio valdivieso ragazzone, qui sas, thomas blaser. moderation: brischitt meier
werkschau – der berner salon
am samstag, 13. september 2008
bitte merken sie vor!
mit beiträgen von: caroline schenk, christoph mühletaler, egger/flaubert (alexander egger & gizzi flaubert), elisabeth wandeler-deck, enger lieben (margrit rieben & bruno wenger), hartmut abendschein, iris rittiner, kapelle clairmont (beat feller & dieter seibt), li mollet, luc spori, lucio valdivieso ragazzone, qui sas, thomas blaser. moderation: brischitt meier
Anzeigen möchte ich noch die jüngst im Dreischneuss (Nr. 20) erschienene und “Vom Prinzip der Analogie” getitelte Rezension von Regine Mönkemeyer zu Die Träume meiner Frau. Einblick gibt es hier (PDF).
In gleicher Sache erreicht mich die Fortsetzung eines Leserbriefs:
Sehr geehrter Hartmut Abendschein
Nun wie versprochen einige weitere Zeilen zu meinem Supergewinnspielpreis.
Nun muss ich voranfügen, dass ich mich in der aussergewöhnlichen Situation befand, mich einige Tage im Bett aufzuhalten und in meinen kurzen wachen Zeiten, zwischen Dämmerzustand, Schlafphasen und Gesundwerden, mich dem Lesen der kleinen Texte widmen konnte. Ich stellte fest, dass sich Denken, Ahnen, Erinnern, Sehen, Hören, Analysieren und Erträumen, in eben diesem Rhythmus voranbewegen in denen auch die Texte zu lesen sind und so die Zeit, in denen ich mich liegend in der Welt aufhielt, zu einer Abenteuerreise wurde, die bewegter und farbiger nicht sein könnte. Die Legende der Klassifikation und das Register im letzten Teil des Buches, begeisterten mich derart, dass ich versuchte meine Gedankenzustände ebenso einzuordnen und zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass es sich um immer ähnliche Abläufe von Konzentrationen verschiedener Arten von Zeiten handelt. Das ist sehr sehr interessant und gibt der Strenge die diesem Buch unterliegt, das spielerische Element.
Streng, ja es hat eine sehr strenge Haltung, in aller Luftigkeit und Ernsthaftigkeit und das ist gut so, denn es vermittelt so auch eine gebührende Achtung und Haltung den Träumen gegenüber, die, so scheinen viele Sequenzen, geradezu in der Realität sich abgespielt haben könnten. (Was ich denke, hätte auch irgendwie stattgefunden so). Notiz nach dem schliessen des Buches in der zweiten Mitte….Es waren nun Worte die durch die Zeit schlenderten und etwas ergaben, was Zeit beinhaltet, nämlich Vielfältiges und Vielseitiges. Ich versuchte keineswegs etwas davon so festzuhalten, dass es von seiner Einmaligkeit verlieren würde, oder es gar auf eine Interpretation verkürzt werden würde, die nur durch eine weitausholende Analyse wieder zu einem annähernden Ganzen an das zuvor Ganze hätte sein können.
Träume sind so. Sie hinterlassen, wie Ihre Texte, eine Ahnung der Wirklichkeit des Lebens, wie es sein könnte, würde man spielerischer mit dem Wahrgenommenen seine Alltagssinne auf das erweitern, was wir wirklich sehen und benennen und eigentlich im Sinne führen. Weit mehr, es wäre ein Interessantes, so zu kommunizieren, dass jeder verstehen würde, dass der Verstand ein kleinstes Teilchen von unserem täglichen Wortarchiv entschlüsseln kann. Braucht es nun den Dichter, der in kleinen Sätzen uns vorliest, was Worte und Träume gemeinsam haben und dass sie, einmal gelesen, das eigene Sichtfeld erweitern, um das, was wir die
des Lebens nennen, zu erfassen? Dieses Buch zeigt jedenfalls, dass es solche Bücher braucht. Es schien mir, als gäbe es keine Zusammenhänge, sondern nur das Zusammenhängende, dieses, was sie beschrieben und diese was es im Leser erzeugt. Das ist das besondere an diesem Buch. Und das kann ich Ihnen auch berichten. Ich kann ihnen vielleicht weniger ÜBER das Buch schreiben, oder ÜBER Ihre Sprache oder literarischkritische Sachverhalte, weil ich mich zuwenig darin auskenne, aber ich kann Ihnen einfach berichten, was das Lesen meines Supergewinnpreises in mir bewegte. Nun werde ich die zweite Hälfte nach der Mitte weiterlesen.
Ich grüsse Sie ganz herzlich
M