I Zit. Aus Marshall McLuhan, Gutenberg-Galaxis: Über den Leser als Filmprojektor und das überflüssig laute Lesen dank Buchdruck und dessen magischen Wiederholungscharakter. // II Dann habe ich in einem Kurzfilm [mitgespielt]. Den Titel habe ich vergessen. Eine unglückliche Liebesgeschichte. Ersatzhandlungen und Traumbilder. Die Settings. Die [Dreharbeiten] in meinem Studierzimmer. Auf einer Alm. In einem Nachtclub mit Pianomusik. („Klimperkasten“, Konstanz). An einem Fluss (genauer: einer Au). In einer [Stadt]. Meine damalige Freundin wurde eifersüchtig auf die Filmpartnerin. Es ging dann auch bald zuende [mit] unserer Beziehung (eine andere Geschichte). Der Kurzfilm erreichte den 3. Platz in einem städtischen Wettbewerb. Als Gage bekam ich, der Hauptdarsteller, ein paar Essensgutscheine für McDonalds. Der Kontakt mit dem Filmer (=Regisseur, Drehbuchautor usw.) brach ebenfalls nach kurzer Zeit ab. Er zog in eine andere Stadt (in den Osten?). Holger E[rb] war, glaube ich, sein Name. 1997, das Jahr. Oder war es 1998? Die Videokassette, die ich damals als Belegexemplar erhielt, ist in den heute gängigen [Geräten] nicht mehr abspielbar. Das Problem der Daten- und Bildmigration. Die G […]. III [selektive Abstumpfung] von Bildern, die nur noch Fotographie[n] sind. Die eigene Filmproduktion und projektion als Entschleunigungs[arbeit] in der Zeit. (Das Herunterrechnen von Information Oder: Die Komprimierung. Die [Verfahren]. Die wenigen noch vorhandenen Erinnerungen, Bilder, Bedeutungen: im gebetsmühlenartigen Loop. Überhaupt: historisches Nacherleben als Loop. Schwundstufen. Der Philosoph mit dem Hammer. // Es gibt keine ewige [Wiederkunft] des Gleichen. Es gibt aber eine ewige [Wiederkunft] des immer Wenigeren. Am Ende einer immer übersichtlicheren Struktur, die sich durch einen Punkt darstellen liesse IV Die Mechanisierung der Schnee. 6km. Die erste Bewegung in einer Rein Dawider Moment. Der User bewegt die Reihe vor. Im Buchstaben des Autors federt zu Erfassen der Leser. in den Hui seines Autos. Das Fleiß-land beweglicher Typen ermöglichte ein Erzürn. Die Chinesen beeindruckt als tragisch. bin leer. der Hengst des Elbo kontra Flur. abrufung von Bildern. es gibt aber eine ewige Vier.
@etkbooks twitterweek (20091114)
Träumen Kleinverleger vom grossen Bestseller? etkbooks @drs2 aktuell http://trunc.it/3avah #lbn / ReiseZumBuch: #FF an @zitate @whorbach @etkbooks @litblogs_net freue mich auf interessante Tweets – allen einen schönen Tag 🙂 / new blog post: 2007-11-22 An der Strasse 1 http://bit.ly/2YakDs / EiserfeldWolf: RT @etkbooks: Harrasser: Oszillierend Schreiben – Sind Weblogs Archive des “schwebenden Urteils”?. In: Becker, Archiv am Netz / RT @bourdieu: 100 Best Blogs for the Literati http://bit.ly/1U13ug (expand) #lbn (very english) / Internetszene #wörter / You&Me-isms. … http://www.urbanes-unterholz.net/ … #lbn / Hypertext: Eine Bestandsaufnahme … http://bit.ly/4uGu0A #lbn / Karin Harrasser: Oszillierend Schreiben – Sind Weblogs Archive des “schwebenden Urteils”?. In: Melitta Becker, Archiv am Netz #lbn #pipeline / “Ein schelmischer Chef der kleinen Formen …” (FAZ) … a.d. backcover von bracharz, “Für reife Leser” / new blog post: Herbstsehnen http://bit.ly/CHPO3 / etkbooks @ http://www.buch09.ch/: 1 festivalpass zu vergeben via DM … #lbn / Helmut Eisendle, Tod & Flora, Jung und Jung 2009 #pipeline / RT @inadaequat P A Youngman: We Are the Machine. Computer, Internet & Information in Cont. German Literature #pipeline http://bit.ly/1oDMtx / new blog post: Formen zu Formeln (notula nova 60) http://bit.ly/XPcwb / hat gestern noch mit drs2 gesprochen … sendetermin folgt … / Künstler der Woche #wörter / Reboot_D Digitale Demokratie – Alles auf Anfang http://bit.ly/21qsBb #pipeline / new blog post: Einladung zur Buch09 in Basel http://bit.ly/198ICL / new blog post: Die Eule, der Mops (ist023) http://bit.ly/325w2V / RT @VisuellePoesie: interesting visual e-poem “abcd” by Jaka eleznikar ( @jakaorg ) –> http://bit.ly/2clMP #lbn / subjektiv sein: leitner http://trunc.it/359jz auf kehle http://trunc.it/36w5p #lbn / sepheryn #wörter / crazy. google wave. erst mal ne public testwave gestartet … http://trunc.it/34ipl / lovelybooks: RT @“Zukunft des Buches” (APuZ 42-43/2009) http://bit.ly/48gOOB pdf: http://bit.ly/21UtZp #lbn #pipeline / chatbot eliza @ http://www.denkwerkzeuge.ch/ #lbn / “Zukunft des Buches” (APuZ 42-43/2009) http://trunc.it/35fjt pdf: http://trunc.it/357g4 #lbn #pipeline / Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten http://bit.ly/9eWCf #lbn / http://visuelle-poesie.blogspot.com/ #lbn /
2007-11-22 An der Strasse 1
ach die frage des
glückt sie nun die
frage des an
und des des auf
faltens DES an
setzens die die
lage des aus aus
des hin fläzens
dort DORT wie das
gute nacht stottere mich so durch
ein wimmelndes wirbelndes ooo
An der Strasse 1 Kinosaal um den andern 1 Filmstudio ums andere eingerichtet gebaut genutzt verlassen auch Theatersäle auch KAFFEEHÄUSER AUCH Restaurants auch die Spuren der WINDSORS HOTELBETRETUNGEN der schöne alte englische Stil gerufen die schönen alten Plakate als ich 1 Kind war oder Treffpunkt von Heutigem spreche in Gesten im Durchgang der schöne Markt aber die Gemüse aber die Bestandteile die Früchte aber die Kuchen man will ein Interview ORGANISIEREN beim Stella Bier gelacht gegen Mitternacht zu mehreren dann DU WARST (nicht) DA über die Strasse rede von gestern und. Nein, um 1 Tagebuch handelt es sich hier gewiss
Herbstsehnen
Wird im Herbst die Nelke welke,
denke ich entrückt an Elke,
die im Mai bei Tagesneige…
Aber ach, Genießer, schweige!
Wenn im Herbst die Rosen flusen,
wünsch ich mich zurück zu Susen,
die im Juni mir am Strand…
Aber ach, viel zu pikant!
Macht der Herbst aus Veilchen Teilchen,
wein um Vera ich ein Weilchen,
die mir Juli auf der Liege…
Aber ach, wenn ich doch schwiege!
Doch – dass hier die Wahrheit siege:
…Schräges spielte auf der Geige.
…meinen Autoschlüssel fand.
…meinen Platz nahm. Blöde Ziege!
Formen zu Formeln (notula nova 60)
Aber: jeder dachte, es würde schneller gehen. (Und: “mich stört, wie er über Rosen schreibt.“)
Aus der Spex: “Wer ist eigentlich der Autor eines Songs, wenn jede Textzeile geklaut ist? Spechtl: “Der, der montiert, natürlich.“” (Heut mit dem älteren Söhnchen gebaut: The lego kingdom of radio and disbelieve.)
Überhaupt: “Text bleibt erstes Instrument” (Aus dem Manifest der Goldenen Zitronen)
Und: Das literarische Weblog als Ort und Gegenstand proliferativer Poetik, gleichermassen … (Ist es schon meins? Oder schon nicht mehr?)
Zum Filmprojekt: die einzelnen Filme titeln (ti=) und jew. Film freistehend ins Blog posten (embed qua youtube o.ä.). Andernorts wird eine Titelliste generiert. Diese soll als Fliesstext lesbar werden. Eine Art Text-Titel-Bewegtbild-Modellierung. Zum Akrostichon. (Und: wenn eine Sportart wie Skispringen nun im Sommer und auf Rasen stattfindet, kann eigentlich nur noch von Kunst die Rede sein.)
Und: die Erscheinung (das Erscheinungsbild) des literarischen Weblogs, der Header, die Farben, Gadgets, Widgets, Navigationsstruktur: All das ist paratextuelles Cover des Blogcontents. Jeder Text, jede Seite wird so einer optischen (oberflächlichen) Identität (body) zugeordnet. Text, content und Tiefenstruktur ist aber, was als Inhalt des Körpers zu betrachten ist, und was je nach Lektüreart und Medium (Rss-Reader, Aggregator, PDF etc.) in anderer Bekleidung gelesen wird. Eine Anpassung des Inhalts (Auszeichnung mit HTML-tags innerhalb des Posts, bspw.) auf den flüchtigen (sterblichen) Körper hin (auch wenn es der vermeintlich eigene sei), mag in anderen Umgebungen schäbig und seelenlos wirken. Soll Form und Inhalt (Leib/Seele) bei einer Analyse oder nur: Lektur, gleichermassen oder gar gegenbezüglich berücksichtigt werden, muss auch an diese (für implizite Leser unterschiedlichsten) Spannungsebenen gedacht werden.)
Und: wenn ich über eine Fernsehserie spreche, spreche ich selten über den Fernseher. Den Fokus bestimmt, wer den Sternenhimmel rahmt. (Das gilt auch für dich: Buchkultur).
Und nachzudenken: über eine weitere Stringentisierung hier verwendeter Boolscher Operatoren in einer möglichen Überarbeitung. Ein komplexes System von Klammern, Ein- und Ausschlüssen, Aussagen und Verweisungen. Das: als (konkret-)poetische Surplus-Struktur. Als grossangelegte, poetische Formel.
Oder, Seite 1 f., bspw.:
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(Text) Und: Text () Oder: Text) Nicht: Text ()) Überhaupt: Text () ()) … undsoweiter