taberna kritika

@etkbooks twitterweek (20130202)

nbp: Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 01/2013) http://bit.ly/1 / Quelle: TV. / “T.S.Eliot brought me here.” https://www.youtube.com/watch?v=kbEqcv3kKMk … / als meisterwerk beleidigt werden. / nbp: M01 (01) http://bit.ly/11jMRQb / nbp: 038 http://bit.ly/VpI537 / die flasche ist die post. / nbp: Deutsche Eiszeit http://bit.ly/118CpPZ / halfpipegott mit magendarmgrippe. / wer saarbrücken so schlimm fand, kann nicht bis konstanz oder luzern zählen. / nbp: 24 (missing a point) http://bit.ly/Vg4O1z / PLUS: –



(Quelle: TV)

Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 01/2013)

Was also bleibt? Sicherlich zwei Romane (Der Blaue Kammerherr und Die Kinder der Finsternis), deren außerordentliche literarische Qualität nahezu durchgehend unbestritten ist, die freilich bei ihren Lesern zu unbedingter Bewunderung oder aber zu starker Ablehnung führen. Es bleibt ein Werk, das fast in seiner Gänze unzähligen Nöten und Krankheiten abgetrotzt wurde. Und es bleibt das Beispiel eines Lebens, das sich immer auf der Grenze zwischen Literatur und Musik bewegte, ein als freischaffender Schriftsteller vorgelebtes Leben, oft mit prekären finanziellen Situationen, getrieben vom Glauben an den Adel der Kunst, des Abendlandes; das Beispiel eines Schriftstellers, der das Halbe als Lösung streng verwarf; das Leben eines Traditionalisten, der dennoch ein modernes Werk hinterlässt; ein Leben also, schwankend zwischen zwei Polen, das Leben nämlich eines zu früh oder zu spät Erschienenen, den die Umwelt wider seinen Willen zum Dasein eines Einzelgängers verurteilt. [Vorveröffentlichung aus der Biographie von Dominik Riedo über Wolf von Niebelschütz: »Wolf von Niebelschütz. Leben und Werk. Eine Biographie«; erscheint 2013]

Vielleicht bin ich eine Art Mensch, die unter gewissen Konstellationen verworfen werden kann. Und eigentlich war diese Konstellation gegeben. Aber ich wurde halt noch rausgeschnipselt, damals.

Mimi und Dodo

Nie, soso, die, nein, die wurden nie

Mido und Domi

Die Schweiz findet keine Ruhe, bis ich gestorben bin.

Sie (im Zug): Ach, diese Asylanten wieder, wollen immer Geld. Sollen mal in ihrem Land bleiben!

Die andere (ihr gegenüber): Ja, jaja, wirklich …

Die Erste: Aber gestern war ich also beim Spezialalternativarzt. Zahlt keine Krankenkasse. Er sorgt aber dafür, dass die guten Elektrofubigudui zu mir in den Körper kommen. Wo sie mich heilen. Ich spüre es schon.

Die andere: Aha.

100: ein Trauriger und zwei Nichtse: Die Eins lässt den Kopf hängen, die zwei Nullen sind leer …

Zum Blog Salzkristalle & Trüffelpilze

M01 (01)

guten 
die rep
in st. ga
sie sta
für 
die übrig gebli
in die landscha
das beim raubbau de
d
getriebe
mögli
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Tag (wir grüssen)
Orter versammelt
Udens
Rten (über fünf gipfel)
Die Athleten
Eben (sind) (integriert)
Ft soweit
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A
N wird
Ch ist
Er

038

hallo bonus

dein gott verblasst so hoch vom tief

die basslinien für dein verdammtes grab

schwing deinen bob und das geklöppel

geht weiter auf der b eins

pfeile der freude

ach

ich liebe das tal hoch vom tief

wenn wir reden über die gespenster der welt

verblassen die herrn aller alls

zu entwenden deinen

erstaunlichen glanz

Deutsche Eiszeit

Dem Maya-Menetekel kaum entkommen,

zieht neues Grauen übers deutsche Land,

greift nach den Guten, Redlichen und Frommen

das Schicksal nun mit grabeskalter Hand.

Mit Blitzeis, Schneeflut, fürchterlichem Frosten,

wo jede Boeing bloß am Boden liegt.

Zehn Schwaben starben schon an Heizungskosten,

derweil der Hesse auf die Fresse fliegt.

Wird Steinbrück uns ein Statement unterbreiten?

“Der Winter dient der Sparhaushalt-Idee.

Denn Rentner, die auf Eis ins Jenseits gleiten,

die tun der Rentenkasse nicht mehr weh.”

Auf Straßen Schlittschuh fährt der, wer gescheit ist.

An Hundekacke bricht man sich den Zeh.

Und wem der Weg zum Supermarkt verschneit ist,

holt sich im Wald ein tiefgekühltes Reh.

Dem Brüderle zog Eiswind in die Ohren

und hat – trotz Frostschutzmittel “Pfälzer Wein” –

sein Restgehirn weitgehend eingefroren.

Seitdem glaubt er ein “Spitzenmann” zu sein.

Darf sich ein Pinscher Pudelmützen leihen?

Das hätte ich noch gern thematisiert.

Doch geht es nicht. Ich hoffe, Sie verzeihen!

Weil mir hier diese Strophe schon gefr

taz > (GROa)