taberna kritika

Der Schwarze Ritter











































Quote „Sie half mir hinein, ich begutachtete mich im Spiegel und ging für Damen. … Ich verschmähte die Pissoirs und verschwand eilig in der ersten Kabine. Die Tür ließ sich nicht abschließen. Egal, ich war alleine, und wenn jemand hereinkam, …“ (S.171)
Source Der Schwarze Ritter, Autor H. G. Schwan, Verlag BoD – Books on Demand, 214 Seiten
Keywords Schreibtisch, Bildschirm, Gang, Toilette, Pissoir, Spiegel
Retrieved letzte 5 von 6 Keywords in http://books.google.com/
Produced 22.09.2009, 9:17 AM
Added 08.12.2009, 05:16 PM
Time 1:01
Raw File VID00238.AVI
Entry No 0088
Size 13‘556 KB / MP4
Broadcast Public
URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=7Bbsv_kBvKU
Status Live!
Amazon Review „Habe mich bepisst vor Lachen, 30. August 2011. Von Biene71 – Ich bin zufällig auf dieses Buch gestossen und blätterte hinein. Schon beim Prolog habe ich mich fast bepisst vor Lachen. In der Hoffnung, dass das Buch hält, was der Anfang verspricht, habe ich es mir gekauft, obwohl ich es ein wenig teuer fand. Ich wurde nicht enttäuscht! Die Hauptfigur ist eine Art Zorro, der durch die Gegend fliegt und den Leuten hilft. Er entgeht nur knapp einer Falle und schliesst sich mit Gleichgesinnten zusammen, um mehr bewirken zu können. Das Thema ( ein Zauberschlaf, der sich wie ein Streik auswirkt, um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne durchzusetzen ) ist zwar ungewöhnlich für einen Fantasyroman, aber witzig und spannend umgesetzt. Die Geschichte lässt sich nicht direkt in die Klassische Fantasy einordnen, obwohl es keine Hinweise auf eine Parallelgesellschaft gibt ( wie bei Harry Potter ). Andererseits gibt es viele Bezüge zu unserer Welt, so dass ich es doch eher in Richtung Parallelwelt Fantasy einordnen würde. Besonders lustig fand ich, das es in dem Buch einen Ort gibt, der quasi eine Parallelwelt in einer Parallelwelt ist! Aber ich will nicht zu viel verraten. Nur so viel: ich habe es meinem Freund geliehen, und er sagte, er habe lange nicht mehr etwas so originelles gelesen.“

@etkbooks twitterweek (20120407)

nbp: Aus Verschüttetem, Vergessenem die Kunst. http://bit.ly/HYKTj2 / Abel. Zeitschrift für Sklaverei. / nbp: 001 http://bit.ly/HYwz5r / approvalien. / nbp: Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 03/2012) http://bit.ly/HFc8yU / nbp: Der Kater der Braut http://bit.ly/HBAyUU / osa mund pichler. / nbp: Der Denker http://bit.ly/Hn3fF4 / Harry Belafonte optimieren.  / PLUS: “Ein Autor, der nicht verschwinden mag, ist für mich eine Art tragischer Held. Vielleicht können nur Sie diese Figur geben, das ist dann Ihr Alleinstellungsmerkmal, ja, absolut, vielleicht muss das alles so. Ich weiß es nicht.” / http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/das-arbeitslot-wieder-senkrecht-hinab-und-ich-steh-schauend-oben-im-ar/#96985984 /



(thin king)

Aus Verschüttetem, Vergessenem die Kunst.

Aus Verschüttetem, Vergessenem die Kunst. Alles Schöne war verloren.

Wie fürchten wir immer noch das Flüchtige! Wir Atavistischen des Tiefen, Festen, Klaren!

In ihren ersten Wünschen, Träumen, ihrem Sehnen lösen, weiten sie sich, in den geheimsten, verborgensten aber, in ihrem Innigsten, fallen sie zurück, regiert wieder der Kleisterklumpengeist.

Freundschaft und Arroganz: es gibt auch Menschen, deren Möglichkeit wir gegen sie selbst zu verteidigen haben.

Alles Selbstverständliche könnte als eine einst erstarrte Natürlichkeit begriffen werden: als Petrifikation.

p49

Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 03/2012)

Das ist das Märchen vom Mann, der nicht aufstehen wollte. Denn wenn er aufstehen würde, müsste er sich entscheiden, was er genau tun solle. So aber sind ihm quasi noch alle Möglichkeiten offen. Und so liegt er und nichts geschieht. Ah, doch: Ein Käfer krabbelt über sein Bett. Und wenn er nicht mehr lebte, so liegt er noch heute.

Bei Nabokov sieht der Ich-Erzähler in Berlin die zukünftige Vergangenheit eines Kindes; ich erkenne in fast all meinen Lebenssituationen bereits beim Durchleben die betreffende Situation als spätere Vergangenheit – und erlebe sie praktisch im Jetzt als ein Danach.

Wir sind beste Androgyne.

Alle Macht der Welt – für ein Glas Gluck!

Die Weisheit aller Bücher – für die Würze des Glucks!

Alle Ehre – für den Schimmer und den Samt des Glucks!

Alle Musik – für das Gluckern des Glucks!

Ich bin eine Kopfweide: Haut man mir eine Idee ab, wachsen unzählige nach.

Geschichten als Erbinformation des Papiers und der Bildschirme. Buchstaben und Bytes als Chromosomen, Tintenkleckse und Abstürze als Ergebnisse Onans.

Das Denken verwandelt den Dialog in einen Monolog.

Früher war in der Politik die weltgeschichtliche Kausalkette Homer-Ovid-Dante-Cervantes-Goethe-Joyce-Walther Blunschli noch gang und gäbe. Heute wird man bei der Erwähnung von Literatur als Schweizer Politiker auf der Nominationsliste von der eigenen Partei gleich sieben Plätze zurückgestuft: Wegen des ›Kontaktverlusts‹ mit der ›Basis‹.

Das Imperfekt der Erzählungen: Zwei Figuren könnten verschieden lange Vergangenheiten haben, obwohl sie am gleichen Tag geboren wurden (siehe Anna Karenina).

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