taberna kritika

Börsen und Baden

Die Börse stürzt ins Bodenlose.

Ich stürz mich auf die Badehose,

Dann auf mein Rad. Der DAX bricht ein.

Ich breche auf in Richtung Rhein.

Der Crash walzt Renten zu Ragout.

Ich roll vorbei an einer Kuh.

Dann bieg ich links in laues Licht.

Der Geldmarkt kriegt die Biege nicht.

Derweil viel Kapital verfällt,

Folg ich erblühter Uferwelt

Und stoppe dann im kühlen Wald.

Der Schuldenanstieg kennt kein Halt.

Old Sam ächzt unterm Pleitejoch.

Ich jauchze auf: das Baggerloch!

Ich stürm hinein, ich schwimm hinaus.

Aus Dollar, Euro flieht man raus.

Die Dicke und der Gnome de France,

Die taumeln haltlos wie in Trance.

Dagegen zieh ich elegant

Durchs Blau zehn Bahnen. Dann an Land.

Und wie ich froh nach Hause rausche,

Find ich ‘nen Euro, den ich tausche

Beim Italiener gegen Eis.

Der kann ihn brauchen. Und: Wer weiß?

Gibt’s Euros auch noch nächstes Jahr?

Wenn nicht – der See ist ja noch da.

taz > (GROa)

Oh, wie ungünstig!











































Quote „Die an dem Brunnen vorbeikommenden Passanten schenkten diesem Brunnen nicht einmal mehr einen Blick. … Als alle da waren gingen wir zum Bus am Place de la Concorde zurück und der machte sich dann auch auf den Weg Richtung Heimat. …“ (S.171)
Source Oh, wie ungünstig! Autor Dominik Baumann, Verlag BoD – Books on Demand, 2003, 212 Seiten
Keywords Strasse, Gasse, Graffiti, Schaufenster, Passanten, Bus, Brunnen
Retrieved letzte 3 von 7 Keywords in http://books.google.com/
Produced 18.06.2009, 03:58 PM
Added 25.11.2009, 02:52 PM
Time 1:04
Raw File VID00160.AVI
Entry No 0058
Size 17‘143 KB / MP4
Broadcast Public
URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=-gpqHxjlGRI
Status Live!
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@etkbooks twitterweek (20110813)

nbp: Die halbe Wahrheit http://bit.ly/rsYgDb / “Pippis fünfzehn Minuten Ruhm dauern jetzt schon sechzig Jahre. Schicken wir sie doch einfach in den wohlverdienten Ruhestand.” / “Pippi, geh von Bord” – Linguist Stefanowitsch zum Rassismus bei Pippi Langstrumpf. Sehr deutlich & sehr lesenswert! http://bit.ly/n1OrY3 / “hinterfragt die alten Zuschreibungen und gelangt dabei zu schrägen, originellen Schlussfolgerungen.” Viceversa 5 über etkbooks.com/edition/von_tieren / Federmair, Leopold: <> Bedeutende und sein Fachmann; mit einem Lob der Eitelkeit und einem Tadel des Neids. mitter, 2011 #pipeline / logbuch: was wirklich nicht oft geschieht http://goo.gl/fb/YS1L7 #haus #piratin #comic #kunst #literatur #sudabeh / nbp: Sie war der Blumenladen, neben ihm, dem Friedhof. http://bit.ly/oW3Ubt / bei diesem wort fühle ich mich fast an elfriede jelinek erinnert. / schossgebete lesen ist doch auch nur so eine art privates rioting halbemanzipativer kreise. mit noch weniger grund zu, allerdings. / nbp: Leberwurst Subtext (notula nova 126) http://bit.ly/r5KB4a / Tiqqun, Kybernetik und Revolte, Aus dem Französischen von Ronald Voullié, diaphanes 2007 bloom0101.org/kybernetik.pdf #pipeline / nbp: Online:  The Chomskytree-Haiku (Rhizome(Rhizome)) als Prezi-Art http://bit.ly/nW6s0i / Ich wünsche mir eine vitale, junge Kunstform die aus diesen ganzen Brandherden wächst! Sonst ist es wirklich nur eine Zombie-Invasion. / nbp: Die Frau im Auto http://bit.ly/mXmmEK / “sven regener ist ja auch der ulrich tilgner der literaturbetriebs …” / “megacool” ist jetzt auch bei den 3jährigen angekommen. /



(leberwurst paratext)

Die halbe Wahrheit

Alkoholisierte Astronauten, überhebliche Osterhasen, seltsames Getier, krasse Schöpfungsfehler, politische Rohrkrepierer, Fußball, Männer und Frauen. Und dann noch jedes Jahr Weihnachten. Manchmal kann man an dieser Welt wahrhaft verzweifeln. Oder einfach über sie lachen. Für dieses Hörbuch hat Georg Raabe eine Auswahl aus neun Jahren Arbeit für die „Wahrheit“ getroffen. Es präsentiert gut die Hälfte seiner dort erschienenen komischen Gedichte, neu durchgesehen und vom Autor persönlich vorgetragen. Mehr / Order (taz-Shop) …

Hörproben:

Mal im Vertrauen

Vorösterliche Krise

Sie war der Blumenladen, neben ihm, dem Friedhof.

Wir übersehen. – Verkleidungen, Verblendungen, Abhängungen. Sie springen uns nur mehr ins Auge, wenn sie das von ihnen Verborgene freigegeben haben, als defekte. Das unheimliche Geheimnis jeder Zeit – die Verstecke des Offensichtlichen.

Wolkenberge, Wolkenwiesen, Lichtflüsse und –seen, schwebend am Horizont, schwebend über ihren irdischen, schon schattigen Vorbildern. Und diese Himmelslandschaft, dies phantastische Flirren und Flackern, dies göttliche Gemälde entzweit vor mir ein Ehepaar:

„Alles nur, weil auch heute Abend die Erde sich dreht!“

„Psst … – sei still du Idiot!“

Jenes befremdliche Verlangen, in den eigenen Bildern zu verschwinden.

Sie war der Blumenladen, neben ihm, dem Friedhof.

Wir übersehen. Ein Ganzes, blind.

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