taberna kritika

Lieferbar / Download: Und die Sonne brennt auf das Fell (Dominik Riedo)

“Und die Sonne brennt auf das Fell”

Werktagebuch des 2. Kulturministers der Schweiz (2007–2009)

Von Dominik Riedo

“Danach höre ich im Radio eine Sendung zu Künstlerinnen und Künstlern. Die meisten Ausstellungen werden dabei wieder einmal mehr als «Events» angepriesen. Da krieg ich gleich ’nen Hautausschlag. Was wollen die immer mit ihren Events? Wenn Kunst nur noch wahrgenommen wird, wenn sie Event ist, dann sollen sich die Leute doch einen Staubsauger kaufen und den an die Ohren halten, bis sie ertauben. Dann haben sie ihren Event. Bei dieser ganzen Eventkultur bleibt nämlich die Wahrnehmung der Kunst als solche völlig auf der Strecke. Gefragt sind nicht mehr Werke, die einen langfristig nicht mehr loslassen wie ein Nagel im Hirn, sondern bloss noch solche, bei denen man zehn Sekunden ein bisschen verlegen ist, dann geht’s weiter zum Buffet.”

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E-Book only. (EPUB, Amazon Kindle)

554 KB (135000 Wörter)

etkscript 001

ISBN: 978-3-905846-17-1

Sie werden auferstehen!











































Quote „… Denkmal erinnert an dieses Dorf, um das heftig gekämpft worden ist: Ein Schwert mit Lorbeerkranz und französischem Helm. … nun diese Blumen hier, daß es ist, als breite sich ein wilder Garten an dieser Stelle erbitterten Kampfes.“ (o.S.)
Source Sie werden auferstehen! Autor Werner von Langsdorff. Verlag E. S. Mittler, 1931, 159 Seiten
Keywords Büro, Computer, Bücher, Zeitalter, Fenster, Garten, Helm, Parkhaus
Retrieved letzte 3 von 8 Keywords in http://books.google.com/
Produced 03.06.2009, 09:07 AM
Added 25.11.2009, 02:44 PM
Time 1:02
Raw File VID00144.AVI
Entry No 0052
Size 15‘142 KB / MP4
Broadcast Public
URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=d3e3Ln0ryrY
Status Live!
Amazon Review „ergab leider keine Produkttreffer.“

@etkbooks twitterweek (20110611)

@jusupi … loopfähige vorschläge willkommen … / @jusupi cheers! ist mal ein zunächst freitäglicher versuch, öffentlichen raum mit einem rückpro-beaming seltsamer clips zu penetrieren. / ab 20h im #etkcinema : Christoph Rütimann: Kakteenstück (loop, migma performance days 2006) / plant die 10. und letzte szene von “the chomskytree-haiku (rhizome) / tct-h (r)” für sonntag in saignelégier http://tcthr.etkbooks.com/ / @goncourt … schon fast rufschädigung. / @mykke_ “panische stadt”, so als essaysammlung, hab ich mal gern gelesen … http://trunc.it/gth36 / was ist #etkcinema ?: http://www.youtube.com/watch?v=smsQEukW8cg / nbp: Der Dinosaurier http://bit.ly/l12yyf (expand) / Die Vorrunde zum Web-Sondermann 2011 hat begonnen! http://www.mycomics.de/content/web-sondermann-2011.html #lbn / hat heut sein erstes tanztheatererlebnis: premiere von “escort” (pink mama theatre) in der http://www.werkstatt14a.com/ /aber als kmu sind die ja durchaus effizient. so pr-mässig. / hat das jetzt mal nachgezählt: es sind im ganzen genau 14 leute, die sich für den sog. lyrikbetrieb halten. warum also die aufregung? / im moment seines vergessenseins, lüftet sich das geheimnis, sozusagen. / fragt sich, ob ein vergessenes geheimnis noch eines ist. / nbp: “Du bist unmöglich!” http://bit.ly/jNndIr / @frescosecco zeit für ein gutes e-book/ rotweinwetter. / aha, word kennt das wort “unkünstlerisch” nicht. / nbp: Das Roboterbuch http://bit.ly/k48CBr / schön! franz dodel und hartmut abendschein haben ende oktober einen gig im cabaret voltaire (ZH). / geulk #wörter / nbp: Die Gurkentruppe http://bit.ly/l0NI57 / jemand sucht frische krimiautoren. / nbp: Lässliche Todsünden http://bit.ly/lWoKlM /



(richtige literatur in solothurn)

“Du bist unmöglich!”

Die Komik von Liebes- oder Sexratgebern besteht darin, sich vorzustellen, ihren Ratschlägen wirklich zu folgen.

Die Idee der Wahrheit war, der Bewegung des Denkens ein Ziel vorzugeben, ihm einen Zweck, einen Nutzen zuzusprechen. Ein ängstlicher Wille gierte danach, das Denken zu dressieren: die helle Wahrheit bändige seine ungeheure Lust, verspreche, sie für immer zu erlösen.

Die Ewigkeit ward der Käfig fürs Denken, die Wahrheit sein Grab im Paradies.

Kunst, erklärt für Neurophysiologen: der paradoxe Versuch, mit Gehirnhälften simplen Dichotomien zu entkommen.

“Du bist unmöglich!”

“Ah! – Schön wär’s.”

Verachtung: oft letzte Zuckung, Tic der Liebe.

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