taberna kritika

Ixx vs. IXX (notula nova 122)

Der schweizerische Pantheismus

Die Mülltrennung

Nicht Düfte, – Gerüche

Alles muss raus.

(Aber warum muss der Müll in der Stadt Bern verbrannt werden? In Deutschland würde man das im Emmental machen.)

Und: der Protagonist der nächsten Ich-Erzählung wird Ixx heissen. (Oder vielleicht IXX.)

Es ist dieser IXX, der in den wieder gelesenen Texten von vor 6 Jahren, den Ton angibt. (Aus Blogtexten ein Buch machen. Eine Entzahnung von Text.)

Vielleicht aber auch: die NN als Rezeptions“effekt“werk. Mit dargestellten (oder unsichtbaren?) Streichungen von SJ oder SL. Diese/r läse diese Arbeit (NN 1-100) und striche, was er/sie für überflüssig befände, beliesse, was sie/er für richtig hielte. So aber, dass der Text “darunter” noch lesbar bliebe. (Vielleicht auch noch mit geschwärzten Passagen?) Was ergäbe dieses Palimpsest für eine Textur (und diese für Bedeutungsrichtungen?)

Durch diese Massnahme soll wiederum die simple Herstellung sowohl

– einer Aufzeichnungssammlung, als auch

– eines Aufzeichnungswerkes

unterlaufen (hintertrieben) werden.

Und: Kann man das Entstehen eine flüchtigen Entscheidung beobachten? Was war es denn sonst? (Das Zaudern, zwei Stufen auf einmal zu nehmen, bevor dann 2 mal 2 Stufen auf einmal genommen wurden.)

Wir nennen es (und halten fest für ein mögliches supplement): Differente Inszenierungen der Notula als Material:

– im Blog: der Fluss, die Vernetzung, Offenheit

– in Zeitschriften (z.B. Gegner): Als Amalgam, verrührt und verschnitten mit anderen Notizen und Notierern (Ann Cotten etc.)

– in Zeitschriften (z.B. IDIOME): als leicht bearbeiteten Querschnitt. Als Schnitt (grobes cut-up). Als thematisch grundierte Sammlung

– in Anthologien (z.B. *-Band): als Zitatmaterial in einem Aufsatz zu ebendiesem Thema bzw. zur Subtext-Metatext-Hierarchie

– einzelne, auf Webseiten (z.B. Cleaves): als statische Arbeitsbeispiele

– als poetologischer Forenbeitrag (z.B. Goldfisch)

– als Beitrag in einem Sammelband (Innsbruck/DILIMAG): im Rahmen autorschaftlicher Netzpoetologien und auch als ästhetisches Zitat mit Blogkontext

– als (wie skizziert) Buch, Aufzeichnungssammlung mit Hrsg.-Konnotation, Streichungen, Eingriffen etc.

(* in Arbeit)

und dies alles auch immer in Kontexten weiterer

– Aufzeichnungswerke (Abduktionen, Aberrationen)

– Aufzeichnungssammlungen (Salzkristalle)

tbc.

Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 05/2011)

Dienstag: Auf zweite Chance im Lotto warten. / Freitag: Selbsttötung.

Ich bin Kremator – ein nützliches Mitglied der Gesellschaft.

Die Minute ist eine blühende Provinz.

In einem ausgesprochen hässlichen Zeitalter borgen die Künste nicht vom Leben, sondern untereinander. – Die Zeiten aber sind immer hässlich.

Ich erkannte ihn an der Art seines Gehens. Und sah an seinen Augen, dass auch er mich erkannte. Aber wir gingen aneinander vorbei, ohne Wort. Wir wissen, dass wir allein sein wollen.

Die schöne Landschaft recht mit Löffeln fressen.

Was unterscheidet uns wirklich von der nichtmentalen Natur außerhalb unserer selbst? Unser Wille zumindest nicht. Wir fallen von der Brücke wie der Stein neben uns.

Wie die meisten das Leben leben: Die Erhöhung des Irgendwie zum Gültigen …

Nicht ein Erschrecken vor dem Tod – vor dem Leben! Warum lebt alles?

Zum Blog Salzkristalle & Trüffelpilze

Mannesjahre











































Quote „Drei Tage. Am ersten Tag blühte die Welt. Jakob Domanja trug fünf Flaschen aus dem Haus und warf sie in die Jauchengrube. Er stand im Hof und blickte sich um. Er sah, ein Ziegel fehlte auf dem First. In der Scheune fand er einen, …“ (o.S.)
Source Mannesjahre. Autor Jurij Brězan. Verlag Neues Leben, 1986. 395 Seiten
Keywords Garten, Grill, Bäume, Haus, Dachziegel, Haus, Wiese, Kühe
Retrieved letzte 6 von 7 Keywords in http://books.google.com/
Produced 26.05.2009, 09:08 AM
Added 24.11.2009, 05:52 AM
Time 1:02
Raw File VID00137.AVI
Entry No 0050
Size 15‘178 KB / MP4
Broadcast Public
URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=W79vzaT4ryc
Status Live!
Amazon Review „Aus der Sicht sorbischer Minderheiten, 10. Februar 2010
Von Oehler „290873“ (Magdeburg): „Wenn ich ganz ehrlich bin, dann würde ich dieses Buch als lesbar beschreiben, aber auch nicht mehr. Beschrieben wird in diesem Roman also das Leben des jungen Sorben Felix Hanusch, der gerade aus dem Gefängnis entlassen worden ist und nicht so recht weiß, was er mit seiner neuen Freiheit anfangen soll. Ich kenne mich aber auch nicht wirklich mit den Gebräuchen und Traditionen der Sorben aus, so das ich in dieser Hinsicht keinen richtigen Draht zu diesem Buch finden konnte. Wie gesagt, gelesen habe ich auch nur dieses zweite Buch, daher kann ich zu den anderen beiden Romanen nicht wirklich viel sagen. Aus meiner Sicht ist es auch nicht unbedingt erforderlich, dass man zuerst einmal das erste Buch lesen muss, um das zweite Buch zu verstehen. Wer sich für die Heimatgeschichte, die Probleme und die Traditionen der sorbischen Minderheiten, ganz besonders in der Zeit des zweiten Weltkrieges interessiert, ist dieses Buch sicherlich ein interessanter Roman. Mir persönlich hat er nicht so gefallen und daher bewerte ich dieses Buch auch nur mit drei von möglichen fünf Sternen.“

@etkbooks twitterweek (20110528)

nbp: Die Attraktion http://bit.ly/kCun4B / wer sagt, etwas sei sonnenklar, lügt. / nbp: Literaturpreis des Kantons Bern für “Von Tieren” (Franz Dodel) http://bit.ly/jVw4yB / nbp: Sie beten sie an, um niederzuknien. http://bit.ly/lna0PW / @oliverg Unter den Joghurten ist mir der Kirschjoghurt noch der verständlichste. / “Read me! Eine Kultur- und Mediengeschichte der Bedienungsanleitung” Transcript Verlag, Bielefeld 2011 #pipeline / hej, fink verlag! neues lektorat? “Verpflanzungsgebiete. Wissenskulturen und Poetik der Transplantation”, “Essbare Lettern, brennendes Buch” / “gesundheitswahn” (nzz) ist als pathologisierender begriff allein wenig geeignet. man muss die aktiv verbreitenden individuen analysieren. / nbp: Das Vorwort als kollektives Textich (notula nova 121) / nbp: TCT-H (R): Szene 8 http://bit.ly/l5Z29T / nbp: Grunowen, oder das vergangene Leben http://bit.ly/kyDqkk / martin meyers argumentationsmuster ist ungefähr so sexy, wie das von ihm als solches bezeichnete buchmedium. http://trunc.it/fy00m /



(argumentationsmuster, flexibel)

Die Attraktion

Wieder zu Hause planten sie: Nur du und ich – wir zwei gegen den Rest der Welt. Bonnie and Clyde. Warum schreibst du keine Gedichte? fragte sie. Und er schrieb:

Im grellen Scheinwerferlicht

Eine Nacht- und Nebelaktion

XIII