taberna kritika

Dojnaa











































Quote „Leserinnen und Leser sollten jedoch nicht zu einem Buch finden, weil es authentisch ist, das bleibt Studenten und … Unerklärlicherweise glaubt der Buchkäufer, bei Kinder- und Jugendliteratur in der Regel Eltern und Verwandte, …“ (o.S.)
Source Dojnaa. Autor Galsan Tschinag. Verlag A1, 2001. 138 Seiten
Keywords Bücher, Leserin, Buchkäufer, Zelt, Sonnenbrille
Retrieved letzte 3 von 5 Keywords in http://books.google.com/
Produced 23.05.2009, 10:36 AM
Added 24.11.2009, 05:51 AM
Time 1:01
Raw File VID00134.AVI
Entry No 0048
Size 14‘910 KB / MP4
Broadcast Public
URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=wSl5WryBewM
Status Live!
Amazon Review „Zwischen Liebe und Glück, 20. Dezember 2006. Von Laura Gorsky (München): Liebe und Glück, davon träumt ein jeder von uns menschen. Die beiden schüchternen Helden können einander nicht ablehnen. Doch ihre Ehe ist ein Mißverständnis. Der schwächere Doormark kann nicht ohne seine starke Frau Dojnaa. So entdecken beide, das zur Liebe mehr als der Trauschein gehört. Galsan Tschinag, dessen mongolischen Namen man kaum aussprechen kann, versteht es der deutschen Sprache ungeahnte Kräfte zu entlocken. Eine fesselnde Geschichte aus seiner tuwinischen Heimat.“

@etkbooks twitterweek (20110514)

nbp: Die Wut http://bit.ly/itaYCo / nbp: … und im Begriff verfolgt uns dann die Seele der von ihm erlegten Sache. http://bit.ly/m4KrqY / hui! (aujourd’) / nbp: Steinbacher, Christian: Wachspapiere … http://bit.ly/kPhbED / Zielschrumpfung #wörter / nbp: Gedanken unterwegs http://bit.ly/l3mSRk / “Willkommen beim iKindle!” http://blog.netplanet.org/2011/05/08/nur-fuer-dadaisten-the-ikindle/ #lbn /



(präsentationsschrumpfung: assange-lecture (filmstill))

Die Wut

Sie hörte ihn lachen. 

Ich höre ihn kaum je atmen, dachte sie. Das Rasiermesser! Ich weiss, dass sein Ernst zumeist nur gespielt ist. Und ich hasse es, ausgelacht zu werden!

XI

… und im Begriff verfolgt uns dann die Seele der von ihm erlegten Sache.

Ich träumte, ich ging ans weit geöffnete Fenster und stieg hinaus. Nicht wie ein Vogel flog ich, wie ein Luftballon schwebte ich davon, trieb schon dahin zwischen Wolken … Doch ich drehte mich ein letztes Mal um, warf einen kurzen Blick zurück. Und sah dort den kleinen Jungen am Fenster stehen. In die aufgerissenen Augen des Kindes starrte ich! Wie sie gebannt an mir, am Losgelassenen hingen. Und lange noch am leeren Horizont.

Ich erwachte.

Ihm, einzig ihm, werde ich schreiben.

Die einheitliche Ödnis des Dualismus’.

Viel zu selten kitzelte seine Zunge sein Bewußtsein.

Ein Merkwürdiges dieser Zeit: das Seriöse begann zu blödeln.

Wir belauschen, wir beschleichen, wir umzingeln, unser Denken jagt die Dinge. Es zielt … – und im Begriff verfolgt uns dann die Seele der von ihm erlegten Sache.

p8

Die Gadgets der Gesellschaft (notula nova 119)

Attraktion von Literatur -> „die Konfrontation mit einem fremden Bewusstsein, also mit einer anders als üblich erlebten Wirklichkeitsstruktur“ (Kronauer)

Die Waffenfreunde lachen

Und die der atomaren

Folgelasten

Die Bambushexe tauscht ein totes Pflänzchen aus

Der Nachrichtensprecher hilft ihr dabei

Auf ein Neues

Wem gehört die Galerie Amboz in Säriswil?

Gab es je einen Held ohne Stress?

Immer nur den Heldenstress?

Helden mit Brille

Helden, gut rasierte

Helden stinken

Antihelden auch

Antihelden = Helden für Arme

(the proliferation of faddish gadgets reflects the fact that as the mass of commodities becomes increasingly absurd. absurdity itself becomes a commodity) (debord, society)

Und: Gehst du durch, machst du nur zwei Schritte, dann kriegst du gleich einen ab. (Monologausschnitt, Bahnpersonal)

Und: Reiche, ein Bläser von höchstem Rang. (Kennen Sie?)

Zu Abduktionen, Aberrationen: eine sehr feine Aufzeichnungssammlung, wird mehr und mehr zum Aufzeichnungswerk. Kleine Formen, frei flottierend, in der Summe aber aus einem Guss. Sprachlich virtuos, gleichförmig in der differenzierten Betrachtung (vom Konkretesten bis zum Abstraktesten), immer: auf der Höhe, helle.

Und, Barthes, Über mich selbst: (Ursprünglich den handschriftlichen Eintrag auf dem Vorsatzblatt für eine fremde Widmung gehalten, dann festgestellt, dass diese „zum Text“ gehört, en francais: „All dies muss als etwas betrachtet werden, was von einer Romanperson gesagt wird“)