taberna kritika

Die Jüdin im Vatican











































Quote „… von Politik den Namen des Grafen Talormi ausgesprochen hat. Memma will nicht glauben, daß der Graf Talormi bei mir ist-, sie behauptet, daß das unmöglich fei. Der Consul hat zwölf Töpfe Sonnenblumen von Voltaire gewettet.“ (o.S.)
Source Die Jüdin im Vatican oder Amor und Roma: Ein Roman unserer Zeit von Méry. Autor Joseph Méry, Verlag Christian Ernst Kollmann, 1851
Keywords Töpfe, Sonnenblume, Feige, Hinterhof, Autos
Retrieved erste 2 von 5 Keywords in http://books.google.com/
Produced 05.06.2009, 04:41 PM
Added 25.11.2009, 02:45 PM
Time 1:09
Raw File VID00148.AVI
Entry No 0053
Size 15‘552 KB / MP4
Broadcast Public
URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=i7xX-HLUilI
Status Live!
Amazon Review „Ihre Suche nach „Die Jüdin im Vatican oder Amor und Roma“ ergab leider keine Produkttreffer.“

@etkbooks twitterweek (20110625)

RT @500beine: Schreibste noch im Internet?? http://t.co/0zEJUHQ #lbn / @mykke_ die schotten haben da schon einen gehörigen wissensvorsprung: http://de.wikipedia.org/wiki/Frittierte_Marsriegel / („schellenursli – eine neoliberale, chauvinistische männerphantasie“) #idee #nextdramolett / Das hat Spass gemacht! Heute abend noch einmal: “Die Verfolgung und Ermordung Julian Paul Assanges …”, http://www.werkstatt14a.com/#was / nbp: Die Tränen http://bit.ly/jIXEeT / knabenzeiterinnerungssülze. / Heute abend: “Die Verfolgung und Ermordung Julian Paul Assanges … Ein systemtheoretisches Dramolett.”, http://www.werkstatt14a.com/#was / nbp: Schönbrunn, Spaziergang im Bilderbuch der alten Mode. http://bit.ly/mfe46w / Ja, bitte verbinden Sie mich mit dem Standarddrucker. / http://poolistas.blogspot.com/ #lbn / #goa11 für http://www.wortwusel.net/ geht absolut in ordnung … (meinen auch die söhnchen) #lbn / RT @Turmsegler: Heute in der NZZ: Irgendwann wird eine Geschichte entstehen… Die biographischen Details sind mit Vorsicht zu genießen. http://t.co/QTMPfgf / nbp: Notizen und Informationen zu TCT-H (R(R)) http://bit.ly/iztdi7 / nbp: “Animalisch anregende Porträts” http://bit.ly/msxDlK / nbp: TCT-H (R): Szene 9 http://bit.ly/mTSiZZ / hat jetzt auch die lyrikbetriebsnudel aus dem reader gefeuert: wegen nur noch geistloser und tendenziöser hofberichterstattungsreproduktion. / Aus dem Übersetzungstagebuch von Markus A. Hediger http://www.avenidaperdida.com/dodels-von-tieren-einburgerungsbemuhungen/ / nbp: Veranstaltungen: Franz Dodel im Schlachthaustheater, Hartmut Abendschein in der werkstatt14a http://bit.ly/iuhTsD /



(keine lyrikbetriebsnudel)

Schönbrunn, Spaziergang im Bilderbuch der alten Mode.

Antinomie: Ich schreibe, also bin ich.

Der Wissenschaftler sieht gern zu, wie die Welt von seinen Tatsachen zugerichtet wird. Wir sollten seiner Entschuldigung, er sei doch nur Beobachter gewesen, nicht länger Glauben schenken. Wir sollten ihn als Zeugen seiner Verbrechen verhaften.

Schönbrunn, Spaziergang im Bilderbuch der alten Mode. – Endlose Alleen, aufgereihte Baumskelette. In der Stille das Knirschen des Kies. Die langen Schatten der Kegelbüsche.

Feuchte, dampfende Wiesen, das Schnattern der Enten hinter Nebelschwaden. Gußeiserne Laternenpfähle, das ferne Licht im Palmenhaus. Alte Frauen in schweren Mänteln. Sie schauen auf und sagen zu mir freundlich: “Grüß Gott!”

Augenblickliche Wehmut: “Ach, ihr meine Moleküle! In dieser Konstellation werden wir nie wieder zusammenkommen.”

p14

Notizen und Informationen zu TCT-H (R(R))

The Chomskytree-Haiku (Rhizome(Rhizome))

[dies als Prezi-Include:]

Der ursprüngliche Projektansatz bzw. die Ideenskizze wurde im “EXPOSɔ festgehalten. Dieses befindet sich auch als Dokument in dieser digitalen Installation.

Das TCT-H (R(R)) ist eine komplexe, intermediale Allegorie poetischen Arbeitens

Die Arbeit ist auch zu lesen als Sinnbild für eine poetische Praxis (poēsis), die versucht eine Idee (in diesem Falle: diese Allegorie) aus Vorhandenem (Wörter, Wortteile, Bildelemente, Strukturen, Materialen) und Innovativem (jew. neue Installationen, Verbindungen, Techniken) umzusetzen. Sie bedient sich dabei unterschiedlichster Sprachen, Zeichen und Medien (Wörter / Worttext, Fotografie, Bildabstraktem, Animation), die nichthierarchisch miteinander in Beziehung treten bzw. wechselseitig aufeinander einwirken.

Zum Begriff der Allegorie

„Die Allegorie verwandelt die Erscheinung in einen Begriff, den Begriff in ein Bild, doch so, dass der Begriff im Bilde immer noch begrenzt und vollständig zu halten und zu haben und an denselben auszusprechen ist.

Die Symbolik verwandelt die Erscheinung in Idee, die Idee in ein Bild, und so, dass die Idee im Bild immer unendlich bleibt und, selbst in allen Sprachen ausgesprochen, doch unaussprechlich bliebe.“

– Goethe: Maximen und Reflexionen, Nr. 1112 und 1113

Motor: Grobe Strukturen, wechselseitige Impulse

Als gröbste, einander Impulse gebende Strukturen dieser (und hierin auch dargestellten) Arbeit werden stellvertretend das Baumparadigma von Noam Chomsky bzw. das Wurzelparadigma von Deleuze/Guattari verwendet:

Wesentliche Theoriebaustein sind also der Baum als Denkfigur und Organisationsprinzip gegenüber seinem Theorieantagonisten, dem des Rhizoms (als Figur nichthierarchischer Kontingenz und Allesmitallemverbundenheit).

Tafeln

Zur Analogie mit den 10 Tafeln des Rorschachtests. In beidem stecken Instrumente produktiver Hermeneutik, die sich ganz auf die subjektive Annäherung und Assoziation mit einer Vorlage verlässt, hier die Klecksbilder, die zu einer Aussagenproduktion führen, dort eine Textfläche (der 10 Magazinseiten als Tafeln), die zu einer formalisierten Textproduktion (Haiku) führt …

Raum / Zeit

Das TCT-H (R) ist eine Arbeit, die sich mit räumlicher Ausdehnung und Arbeitsprozess, also zeitlicher Ausdehnung beschäftigt. Dies gilt nicht nur für die einzelnen Installationen (Szenen) der transmedialen Objekte oder gar der einzelnen Elemente (Tafeln), sondern auch und vor allem in der letzlich vorliegenden Prezi-Präsentation (TCT-H (R(R))), die hier spezifische Möglichkeiten bereitstellt, z.B.: Zooming (Herstellung von Tiefe, zusätzlich 3-D-Effekte, nicht nur Fläche), der Bewegungen von Element zu Element, besonders im Filmmodus des autoplay (Loopingoption) und wiederum als bewegliche, räumlich-zeitliche Installation, die neben oder gegenüber einer einzelnen, analogen Installation zu beamen wäre. Das TCT-H (R(R)) ist damit ein zum Leben erwecktes TCT-H (R).

poesis

– auch in der Bedeutung des Verknüpfens bzw. Webens – wird hier wortwörtlich und übertragen benutzt und umgesetzt. Es wird wörtlich, aber auch wortbildlich durch die immer in Erscheinung tretenden Instrumente und Materialien (Schnur, Streifen, Hammer, Wasserwaage, Rollkoffer, Nägel etc.) bzw. durch variierende Hintergründe und unterschiedliche Formen von Öffentlichkeit symbolisiert bzw. diese selbst sind beteiligt an der Herausbildung von Strukturen. Der “Poet” (Weber) wird verkörpert durch jeweils autorschaftliche Signaturen (Bild des Knüpfenden, Hängenden, Klebenden in Aktion / im Arbeitsprozess).

Zugriff / Navigation

Der Zugriff auf das TCT-H (R(R)) erfolgt entweder über eine selbständige Mouse-Navigation auf dem Bildschirm resp. dem Navigationstool des Prezis (am Bildschirmrand, rechts bzw. Navigationsleiste, unten). Diese digitale Arbeit liegt in zwei Versionen mit geführten Rundgängen (loopfähige autoplay-Optionen) vor : autoplay s = Demomodus, ausgewählte Elemente und Materialien. Und: autoplay l = Variante für ca. 1-stündige Beamershows mit vollständiger Material- bzw. Elementdarstellung.

(…)