taberna kritika

Bei den Nonnis (notula nova 114)

Die Ritterburg

(Die Ruine)

Siwamat

Das Holzfeuer

Die Holzeisenbahn

Alles stimmt wieder …

(Wann bzw. wo findet der Übergang von einer Burg zur Ruine statt. Eine Frage der Zeit (der Haltung)? Des Fehlens von Teilen? Der Funktionalität? Der Patina? Der Bewohntheit (oder Bewohnbarkeit)? Also: Vollständigkeit (Form)? Kontextualität (Inhalt)? Diskurs (Zeit)? Fehlt das Dach und der Rest ist noch vollständig, ist dann schon von einer Ruine zu sprechen? (Oder von einem Cabrio?) Undsoweiter. (Man denke da auch an Websites, die unter dem Eindruck fortschreitender Browsergenerationen langsam verfallen, denn nicht mehr interpretiert werden können und aus Sicht der jüngeren sich wie Ruinen gebärden. Die Zeichenketten aber noch so frisch und unverrückt sind, wie am ersten Tag. Ruinen werden durch veränderte Blicke, durch verändertes Sehen und Interpretieren gemacht.)

(Ausgezeichnet! Es gibt wieder Don Pascual, unseren Liebling, bis zum Abwinken.)

Überhaupt: die Leute, die nichts mehr bewegen wollen, wie geht man mit diesen um?

Und: Es gibt eine Ruth Schlatter, gab aber auch eine Ruth Schlatter-Schlatter.

Die Bisexualität

Die Ethanol-Kamine

Und das Schreiben, das das Gegenteil ist vom Ver-fertigen. Verfertigen aber das sogenannte Schreiben. Und

Die Konzeption

Die Totenmaske

Die Kunst

(Das gleiche der Kunst: Arbeit an der Werkform toter Bürgerlichkeit. Leben vom Kadaver. Wie lange noch?)

Dreyfus

Assange

Underground

The international computer underground (my own private)

highlighting

scrawled margin

writing

on post-it notes

underlining

dog-earing (eselsohring)

literacy free ware

wie

unterwassermalerei

Zehntner, Christoph: Der Golem

Heute schaffen wir uns einen Papst.

Warum? – Weil‘s Spass macht, und

weil der Mensch – ausnahmsweise –

auch ein Papst sein kann.

Das Wichtigste ist das Drahtgestell.

Nein, kein Draht – Armierungseisen, denn

der Papst soll gross und fest werden,

ein Bunker aus dickem Beton.

Wir geben ihm eine Fistelstimme.

Und er wird erkannt werden

an seinen roten Schuhen

und an sechs anderen Dingen.



(c) Christoph Zehntner.

“Christoph Zehntner, Bern (*1953) Reigoldswil, Baselland. Er entwickelte sich im Laufe seines bewegten Lebens zu einem bescheidenen Meister des Müssiggangs und Minimalismus. Bekannt ist ein einziges Gedicht von ihm, «Lebenslauf» (Jahrbuch der Lyrik, Frankfurt am Main, 2007), und sein in Auseinandersetzung mit «A rose is a rose is a rose» von Gertrude Stein entstandener Aphorismus «Eine Tautologie ist eine Tautologie ist eine Tautologie im Quadrat». ¨Überliefert sind ausserdem seine Bekenntnisse: «Fast alles, was ich zu sagen hätte, hat glücklicherweise Emil Cioran schon gesagt»; «Vieles, was ich gerne gesagt hätte, hat zu meinem Glück Ludwig Wittgenstein schon gesagt». Zuletzt erschienen, unter dem Pseudonym Antoine Derride, «Messiah. eine Dekonstruktion christlicher Theologie» (Passagen, Wien, 2008). In Arbeit: «Christus absconditus».”

Von Christoph Zehntner erscheint in diesem Blog die Serie kleiner Formen Im Zoo.

Links / Mehr:

http://www.etkbooks.com/christoph_zehntner

Welt ohne Zeit











































Quote „Yvonne dachte lange darüber nach, stand mit verschränkten Armen da und betrachtete die kunstvoll verzierten Steinplatten am Boden, als suchte sie in der Struktur der Maserung eine Antwort. „Eine hundertprozentige Sicherheit kann ich dir …“ (S. 64)
Source Welt ohne Zeit: Michael Abenath, BoD – Books on Demand, 2009, 244 Seiten
Keywords Steinplatten, Strukturen, Gehen, Turnschuhe, Wenden
Retrieved erste 3 von 5 Keywords in http://books.google.com/
Produced 21.04.2009, 10:10 AM
Added 24.11.2009, 05:25 AM
Time 1:01
Raw File VID00104.AVI
Entry No 0038
Size 16‘259 KB / MP4
Broadcast Public
URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=9gDphZbXa10
Status Live!
Amazon Review Welt jenseits der Lichtgeschwindigkeit, 7. Oktober 2010. Von Michael Abenath. In diesem Roman wird eine Welt beschrieben, die sich jenseits, also oberhalb der Lichtgeschwindigkeit befindet. Dort sind physikalische Gesetze, wie wir sie kennen, aufgehoben. Es gibt keine Materie. Die Umgebung ist eine reine Erscheinungen des Geistes, spontan und wahrhaftig.