taberna kritika

Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 04/2011)

Mein Interesse für das ›Wilde Denken‹ gerät zunehmend in Widerspruch zu einem Plädoyer für soziale und wissenschaftliche Progression. Aber mit der Zeit zu gehen, das bedeutet zurzeit, den Fokus auf die Erscheinungsformen und Hochburgen von Wirtschaft und Technik auszurichten. Bei dieser so genannten Avantgarde der Wissenschaft gehe ich oft lieber wieder zurück zu einer Art Primitivismus des Denkens, die zum eigentlich auch Angestrebten eine disparate, ja selbst aus konträren Vektoren kombinierte Verbindung eingeht. (Es entsteht die paradoxe Kulturoption einer ›Regression nach vorn‹, der nurmehr eine Art von sehr bewusst zu einem gewissen Teil naiv geschriebener Literatur gerecht wird oder gar erst gerecht werden könnte.)

Die Schönheit des geformten Schmerzes.

Alles ›gemacht‹, nichts ›echt‹, nichts ›von innen her notwendig‹, also de ganz Chäs Kitsch, trotz aller Linkitüde? (Aber wenn es nur das wäre, dass man die eigene Verlogenheit schmerzvoll erkennt und daher als tragischen Zug in seine Lyr einarbeitet?)

Gerade unaktuell: Fasnacht. Fasnacht? – : Alle verordnet, nein: erlaubt lustig. Und sowieso: Fasnacht: Alle dürfen gratis im Bus sitzen; Kinder: Alle bekommen Bock-Prämien bezahlt; Versicherungen bezahlen Taxi-Gutscheine, wenn man über die Festtage nicht trinkt. Aber wir: haben kein Auto, erhalten nichts; haben keine Kinder: erhalten nichts; haben kein Interesse an der Fasnacht: nix! (Und kommt mir nicht mit ›Förderungen‹. Die erhalten Bauern auch. UND den ganzen Rest). Es ist eben, all das, was die Mehrheit will. – Längst leben wir in einer Mehrheitsdiktatur (siehe 16.02.2011); Minderheiten werden nicht (mehr) voll akzeptiert, sondern immer öfter diffamiert oder zumindest vor den Kopf gestoßen. (Don’t tell me nothing ‘bout being a writer! Immerhin bekommt nun ›writer’s block‹ einen zusätzlichen Sinn: Dress black, smash’em! Ein bewusst entleerter Grind am nächsten Grind aufgeschlagen: Hey, da spritzt das Nichts!)

Die zart dreinschlagenden Blüten meiner Gedankenwurzel.

Sie waren, ja, sie waren in New York, sie waren in der Großen Galerie der Cheops-Pyramide, sie haben Petra von Nahem gesehen: was alles ein »ganz anderes Lebensgefühl« vermittle – aber anscheinend nicht für lange – zuhause leben sie weiter wie stets … … … !

Der Wortschatz der XXX: Essen = Mampf / Mampf-Mampf = Festessen / Gluck = Trinken / Gluck-Gluck = Alkohol trinken / Schnarch-Schnarch = schlafen / Bumm-Bumm = arbeiten / Ummagumma = Sex / Die Zahlen 1 bis 30 für die Nummern der Schraubenschlüssel. – – – Happy New World.

Es mag der Spitz aus fremdem Stall uns immerfort bekläffen; doch seines Bellens lauter Schall beweist nur, dass wir reiten!

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Die Assassine











































Quote „Ich blickte suchend durch die Gasse; dann zog ich mich an die glitschige Lehmziegelmauer hinter mir zurück und entspannte mich. Und wartete. Ein paar Stunden später hörte ich ein Stück Ziegel übers Kopfsteinpflaster schrammen. …“ (S.107)
Source Die Assassine. Autoren Joshua Palmatier, Michael Krug. Verlag BASTEI LÜBBE, 2009. 380 Seiten
Keywords Weg, Kopfsteinpflaster, Gasse, Graffiti, Strasse
Retrieved erste 3 von 5 Keywords in http://books.google.com/
Produced 20.05.2009, 9:11 AM
Added 24.11.2009, 05:49 AM
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Status Live!
Amazon Review „Die Assassine, 2. Januar 2011. Von Svenny W.: Ich muss sagen, dass ich das Buch und die beiden folgenden Teile der Triologie regelrecht „verschlungen“ habe.Dieses Buch ist einfach fantastisch geschrieben und hat eine wunderbare Handlung! Es ist viel Action aber auch viel Gefühl enthalten und alles ist gut „lesbar“ und sehr anchvololziehbar geschildert. Diesem buch haftet eine Glaubwürdigkeit an, dass man nach dem Lesen meinen könnte, in den Flieger zu steigen und nach Amenkor fliegen zu können. Einfach GENIAL!!!! Dieses Buch kann ich einfach nur alles Buchliebhabern emfehlen, egal wie alt und egal welches Geschlecht, es ist ein wunderbarer Fantasie-Roman um sich hinzusetzten und das Lesen zu genießen!!! Liebe Grüße, Svenny“

@etkbooks twitterweek (20110430)

Eins muss man ja sagen: so ein ereignis hat ja auch volksdidaktischen charakter. Es löst jede schreibblockade. Ist ein introversionskiller. / Die experten bleiben auch in ihrem menschsein experten. Insgesamt dürfte der grösste profiteur dieses tages die lobby des expertentums sein. / Die frage, ob man denn schon beim shopping war, rundet das kleine tableau zu aller zufriedenheit ab. / Es wird an alles gedacht. Die entstehung neuer, realgeographischer wallfahrtsorte begleiten die arbeit an psychogeographischen urszenen. / ‘Das ist Kunsthandwerk aus Grossbritannien.’ / Eine art symbolischer überwindungsversuch der system-umwelt-differenz im mikrosystem imaginierter familienstruktur. / Das ists, was das unbewusste der masse glücklich macht. Die auflösung des inzesttabus. Die feier des gespiegelten selbsts. “Sie könnten fast Geschwister sein.” #rw2011 / Ob dieses kaum sichtbare und nur in bestimmten momenten auftretende zornfältchen an ihrem linken mundwinkel von bedeutung ist? / http://tweettopicexplorer.neoformix.com/#n=litblogs_net #lbn / Literarische Gesellschaft Zug: 4.5.2011, 20 Uhr. Cafe Hirschenplatz. Es lesen Elisabeth Wandeler-Deck, Thomas Heimgartner u.a. / nbp: Affen http://bit.ly/mI3kZF / “Sitescape optimiert für Netscape” / @jusupi als halber schweizer steh ich gottseidank immer mit 1 bein in der luft … / nbp: THOIP http://bit.ly/mj1PVc / “Die Kraft der schweizer Böden” #winzersprech / Franz Dodel liest aus ‘Von Tieren’. Freitag, 29/04/11 im Grand Palais http://trunc.it/gbvpo, http://www.etkbooks.com/von_tieren / die abendschein.ch-seite sieht unter IE9.0 echt mist aus. hierfür entschuldigen wir uns. fangen da aber gar nicht erst zu frickeln an … / nbp: TCT-H (R): Szene 7 http://bit.ly/gJgwf2 nbp: Lieferbar: Abduktionen, Aberrationen I (Rainer Hoffmann) http://bit.ly/eXPMsO / nbp: Die Wandlungsreise http://bit.ly/dSDyPn / nbp: @etkbooks twitterweek (20110423) http://bit.ly/eSZCTS / Eroeffnet das tcthr, szene 7, wiler str. 51, ch wilen / sarnen. Mehr … tcthr.etkbooks.com / nbp: Im Auto http://bit.ly/ik5p6u / freut sich über http://detektor.fm/ , mit http://www.chumby.com/pages/chumby_one und dem youstreams-widget. / @jusupi drum gibts die onpos ja als wunderbare und klandestine ersatzhandlungen … 😉 / nbp: SKRRSS http://bit.ly/gPSKnq / Sonderangebot! Monade mit Fenster. / nbp: Wozu noch Kunst? Gibt ja Internet (notula nova 118) http://bit.ly/gavS3c / http://berlinergazette.de/dana-buchzik-schriftstellerin-internet/ #lbn / bastelt derzeit am videofilm “UEBERICH I. atenbank der Realfiktionen / Database of real fiction 1(2)/2009. 60 Min.” / Lesetüte #wörter / nbp: Michel, Fritz: Wildi Frau http://bit.ly/gMJz1e / mykke_ “Stil … ist das Ergebnis eines Wachstumsstoßes, nicht das eines Wollens, er ist wie eine vertikale, einsame Dimension des Denkens.” #barthes / nbp: Die Frau im Fenster http://bit.ly/fuDzY8 /



(tct-h (r), plagiatsversuch)

Affen

– Stell dir mal vor, du wärest instinktlos und hättest kein Selbstverständnis.

– ???

– Stell es dir vor, und du bekommst eine Ahnung vom Menschsein!

– Was kratzt mich denn der Mensch ¿¿¿

IX