Heidi trägt GLORK
Ein Kuss einer Hexe oder Biss eines Vampirs
(Nach Havlik: Lexikon der Onomatopöien. Frankfurt/Main 1981)
Mehr / Order: http://etkbooks.com/onpos
Heidi trägt GLORK
Ein Kuss einer Hexe oder Biss eines Vampirs
(Nach Havlik: Lexikon der Onomatopöien. Frankfurt/Main 1981)
Mehr / Order: http://etkbooks.com/onpos
Die Möglichkeiten der Vorbereitungen der Bearbeitungen der notula:
I Am Text
kürzen
streichen
pointieren
ordnen (innerhalb der Entitäten)
ergänzen
II An der Stimme (Stimmung)
Am Niveau der Reflexion
Am Gegenstand
Am Inhalt
-> die Zuordnung:
– – > ein erster Überblick wieviele Stimmen benötigt werden und wofür sie stehen.
– – – > Systematisierung / Zuordnung
III Kennzeichnung der Stimmen
Durch spezielle Symbole
Durch Personalisierung (Namen)
Durch typographische Eingriffe:
– > Textgrösse
– > spezielle Fonts
– > Links-/Rechtsbündigkeit
– > Spalten
– > kursiv, fett, Versalien etc.
etc.
IV Neufassung, Ergänzung, Verbalisierung, Ausformulierung unter Einbezug des skizzierten Essays
V Nummerierung?
… doch halt! Hier kommt ein Angebot. (Ein anderer öffnet im Mittelgang seine Hose, um sein kariertes Hemd darin neu zu justieren. In Strümpfen. Ohne Schuhe.) Ganz dort, wo man von Informationen wie genauso vielen Kräften angegriffen wird (Aufstände, 37)
Wir feiern die Erfindung des Jahrs des Geldes. (In dem spar ich mich für die Freizeit auf.) Und auch: Das Zeitalter im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Million years ago (MYO). So ungefähr stellt man sich akustische Theseninstallationen vor. Ungefähr so stelle man sich die notula vor. (To say as it never was. Überall: die aufgeklappten Rechner, überall: die fremden, seltsamen Programme. Was machen die da?)
Auf dem Desktop von S. ein Zettel: Du in Stein gerolltes Land
Und, am Freitag, nicht erledigt (Shopping verschoben):
1 Schal
1 Jumper
1 Mitbringsl
(Denn: Viel zu viel Zeit wird immer aufgewendet, einen Netzzugang aufzutun. Hier, wie überall, immer. Alles lagert sich auch ins Kybernetische ein. Dieses Wollen durchzieht alle Ebenen des Seins. (Ist es zu gross?)
Überhaupt: Wie gross ist ein Dokument? (Ein Bändchen, ja ein Bändchen kann vieles sein, wie zB das XXX-Bändchen und seinen geschätzten 240 S. Aber ein Dokument?)
In der Abwesenheit wird deutlich: Das Aufstehen mit Kindern als ein Zwang zur Praxis. (Ein Aufgestandenwerden, das die Chancen einer Bewegung in der Grauzone zunichte macht.)
Stattdessen: Eine Einladung zur Abu Dhabi International Bookfair. (Das würde Ihnen so passen, Herr Hoffmann, dass ich mich da auch noch für Sie rumtriebe und verwende. Aber ich kann beim besten Willen nicht. Und: die Überformalisierung der Form der Haare und der leichte Stich ins Grünliche. Bedenklich. Bedenklich …)
Und: Der RASPA Netzwerkschlüssel: D4D5F6DCF (to copypaste, later on)
Überhaupt: Ein im Sterben liegendes Gebilde opfert sich als Inhalt, um als Form zu überleben (ebd., genau, und wie wir schon sagten: Kunst kommt auch von Nicht-Kennen).
Du, Steffi, hier Karl-Theodor.
Ach, du bist grad beim Bügeln?
Ich brauch nicht lang. Doch kommt’s mir vor,
als will man mich verprügeln.
Wie? Wer? Ja, alle! Glaub mir, Schatz.
Was heißt denn hier Getue?
Die schachern schon um meinen Platz.
Ich krieg hier keine Ruhe.
Doch sicher! Ich bin sehr beliebt.
Ich bin auch schön und stattlich.
Doch bloß fürs Vieh, das Stimmen gibt.
Beliebtheit hier, das hat sich
beim bürgerlichen Mittelbau.
Fraktion, Ausschuss, Parteien –
die glauben, dass sie haargenau
zu informieren seien.
Auch sagt der Kai vom Boulevard,
Fan und Frisurenbruder,
für den ich stets Politstar war:
Du läufst mir aus dem Ruder!
Ja selbst die Dicke, die so tut,
als ob sie mich noch stütze.
Die schließt die Tür und sagt: Zu Gut-
tenberg, wo ist die Mütze?
Und ich so: Welche Mütze denn?
Ja die, die Sie bald nehmen!
Dann lacht sie fett. Wie ich die kenn,
kommt’s hier bald zu Problemen.
Du, Steffi, sag, wie wär’s denn so,
du bringst das Geld nach Hause?
Du machst dann diese Missbrauchsshow
und ich Erziehungspause.
Hab ich nicht Wirtschaft mal gemacht?
Als Hauswirt wär ich tauglich.
Ich gebe auf die Mädchen acht,
ich koche auch, dann saug ich
und hüte Hunde, Herd und Haus.
Ich geh dir auf den Wecker?
Schon gut, Schatz. Du, das Gel ist aus.
Gehst du heut noch zum Schlecker?
| Quote | Die Urlauber würden den Ort langsam verlassen, jeden Tag mehr leere Stühle vor den Cafes, und ich sah mich schon mit … Wein im Schatten der Laube säße, um noch einmal die Geschichte von dem Detektiv zu lesen, der mit dem Fahrrad in … (o.S.) |
| Source | Der Abendstern, wo ist er hin, Ralf Thenior, Klett-Cotta, 1982, 153 Seiten |
| Keywords | Steinplatten, Parkplatz, Fahrräder, Laube, Café |
| Retrieved | letzte 3 von 5 Keywords in http://books.google.com/ |
| Produced | 15.04.2009, 07:44 AM |
| Added | 24.11.2009, 04:15 AM |
| Time | 1:01 |
| Raw File | VID00098.AVI |
| Entry No | 0035 |
| Size | 15171 KB / MP4 |
| Broadcast | Public |
| URL (Video) | http://www.youtube.com/watch?v=zi3SUCGTsRs |
| Status | Live! | Amazon Review | Noch keine Kundenrezensionen vorhanden. Eigene Rezension erstellen. |
… bis 12.2.
Während das selbst von einem Hotelier bewunderte Haar der schönen Frau mit leiser Berührung ausgekämmt, vorsichtig zusammengebunden und kunstgerecht auf dem zierlichen Kopf wieder befestigt wurde, dachte die Gräfin: Weshalb gehe ich eigentlich so früh ins Engadin? Weshalb gehe ich überhaupt dorthin? Was kümmern mich Felsen und Gletscher? Und weshalb gehe ich auf den Maloja, anstatt nach Sankt Moritz, wo ich mich wenigstens gut unterhalten könnte? As ob ich mich nicht überall oder nirgends gut oder schlecht unterhielte. Ja, und weshalb lege ich mir diese Fragen erst heut vor, gerade heute? (Aus: Richard Voß, Alpentragödie)