taberna kritika

Brigitte (notula nova 104)

Überhaupt: ist Weimar das Anti-Bielefeld. (Und: man ärgert sich, dass diese Ergebnisse megalomanen Networkens immer als Himmelsgeschichten verkauft werden. Denkt über das “Wort des Tages” nach. Und “das Wort der Woche”. Sammelt, editiert, minimalisiert.)

Freitags gibts kein Frühstück mehr. So sparen wir 20 Franken im Semester. Und etwas am Tagesablauf. Am Bild. An der Poströhre. (Wir organisieren Waldtage in Begleitung und schenken euch einen Laptop für die Lernspiele. Anderen versprechen wir die Installation eines Blogs. Für alle Fälle.)

Als finale grande des TCT-H (R) überschlagen wir: Die einzelnen Szenen (Bildstrecken, Doku) auf 10 digitale Bilderrahmen zu verteilen und diese wiederum zu einem Rhizom zu verschalten. Kaum mehr sichtbar ist dann das Ursprungsmaterial. Dafür aber die Verarbeitungsprozesse, zeitgleich, räumlich, in Bewegung o.ä.

Und: Bienenharz hilft gegen Pickel. (Schwieriger: Dinge so darzustellen, als wären sie eiligst, gut und exklusiv umgesetzt worden. Und, als wäre man mit ihnen schon längstens fertig, schwierig, also: das Fahren mit angezogener Handbremse).

Und: König Kraska und seine Prozesse mit Kaufmann. (Zur Unterscheidung, noch einmal: ein Autor adressiert seine Texte an ein Publikum. Ein Schriftsteller adressiert seine Texte an andere Texte.)

Überhaupt: die Bambushexe – eine Hellmuth Karasek der Terrassenbegrünung. (Auf dem Lande (mayby baby) die Schwangerschaftstests aus dem Getränkeautomaten.)

Ein (kein Start-, ein Dauer-) Signal könnte sein: das intensive Kontemplieren mit dem Anderen, wie hier in diesem Blog … ist nur eine (1) Möglichkeit, aber immerhin: jede/r muss die Möglichkeiten selbst entdecken. Weitere Lösungsansätze in Arbeit. (Im Zug trägt jmd. die gleichen Turnschuhe wie ich. Er aber trinkt Coca Cola, ich ein Eichhof Lager. Ein anderer, schräg gegenüber, schläft über einem Robert A. Heinlein Science-Fiction. (Ein Verleger freut sich über die Besprechung seines Buches in der neuen Brigitte. Das garantiere 1000 verkaufte Exemplare. Wir schweigen. Uns würde interessieren, was und wie sich Brigitte so fühlt. Überhaupt: können es nur bestimmte Produktionszusammenhänge sein, die einen sperrigen, aber guten lesbaren Text entstehen lassen.)

Augen-blicke: Ein Frankfurt-Buch











































Quote „Schlängeln sich um Rollstühle und Kinderwagen, quetschen sich an frei laufenden Kindern und Hunden vorbei. … dass jetzt „auch die Radfahrer wie wild auf den Trottoirs fahren und man als Spaziergängerin mit allem rechnen muss. …“ (S.131)
Source Augen-blicke: Ein Frankfurt-Buch, Christa Rosenberger, Books on Demand – 2009 – 212 Seiten
Keywords Kinderwagen, Parkplatz, Spaziergängerin, Hund, Zebrastreifen, Ampel
Retrieved letzte 4 von 6 Keywords in http://books.google.com/
Produced 14.03.2009, 10:12 AM
Added 24.11.2009, 02:40 AM
Time 1:03
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@etkbooks twitterweek (20101030)

wo steht denn euer weizenbier? nicht in dem schrank, den beizen wir. / nbp: (06) TAPETENWECHSEL http://bit.ly/cyLBiz / @goncourt ein “meist zwangloses Beisammensein” stellt uns vor die frage nach dem rest und wird heute nacht sicher noch für alpträume sorgen. / semantischer kapitalismus #wörter http://trunc.it/c8uk1 #lbn / Micky Winter is back … / Mercedes Benz. Benz! Benz, nicht Bunz! / Einsatzkarten Polnisch für Polizeibeamte (Verlag für Polizeiwissenschaft) / nbp: Ichbuden (notula nova 103) http://bit.ly/aqAs3M / “Fazit: Kann man anschauen” / nbp: TCT-H (R): H07 http://bit.ly/abqUvv / nbp: Szenenwechsel http://bit.ly/a1MZTc / so ein zufall! ich auch. haben sie morgen schon was vor? / @jusupi das leidzirkular ist also so etwas wie der grabschmuck der offiziellen sprache der trauer? / jusupi: @etkbooks heute in den traueranzeigen der nzz: “statt eines leidzirkulars” / gut, dass wir den letzten tweet nicht abgeschickt haben. / @jusupi kannte ich noch gar nicht. dabei ists so hübsch mechanistisch … /



(ichbude jansen)