RT @Lotree: Die Shakespeare-Suchmaschine http://bit.ly/aQcUrD #lbn (nicht zu verwechseln mit der shakespeare-such-maschine) / @goncourt ah! ein wunderbarer seneca-aphorismus. mein lateinlehrerliebling … / goncourt: @etkbooks Der Traum des Frosches gebiert Unken heuer. / @goncourt würde gern mal wieder heuer lesen. also wie in “In Greifswald ist heuer wieder recht viel Schnee.” / http://flattr.com/beta/ … #lbn / new blog post: Stichwort Xenophobiekritik http://bit.ly/aRyIua new blog post: 2007-12-03 da in der Nacht http://bit.ly/cpfJir / “Das Alles hat einen hystorischen Hindergrund.” http://trunc.it/5jng8 / leipziger nominationen: ist ja auch ein buch- und kein literaturpreis. sehn alle handwerklich sauber gearbeitet aus. http://trunc.it/5fcdq / vgl. dazu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Einflussangst / “nach oben wird zitiert, nach unten abgeschrieben” #wörter / new blog post: Kölner Trilogie I: Weiberfastnacht http://bit.ly/b5q0zv / Don Alphonso: Das Deutsche Feuilleton entschuldigt sich (ansatzweise) beim Internet … http://trunc.it/5hzfz #lbn #afterburner / andererseits wäre es wohl kaum besser machbar, ein derartiges intertextualitätsspielchen in dieser breite zu inszenieren bzw. organisieren. / http://www.schreibstar.tv/ #lbn / RT @rittinergomez: neues von der isla volante: literaturpreis 2010 http://www.isla-volante.ch/literaturpreis-2010/ #lbn / new blog post: Filtern (notula nova 72) http://bit.ly/cFqmFI / ewd @ fixpoetry http://tinyurl.com/ycnd5fk / new blog post: Literaturtheorie, praktisch: Franz Kafka – Kleine Formen http://bit.ly/94RdBo / o.k., genug hegemania. man muss das alles nun auch nicht überbewerten … die nächste dorfsau, bitte. / oh dear, http://wehateyourblog.com/2009/11/25/d/ / und: die spon-dichotomie wunderkind – blogger #lbn / goncourt: @etkbooks Tatsächlich, ein Jungautor vom Bahnhof Zoo muss nicht mehr wie 17 aussehen. / @goncourt / @bov … und bastelt an interviews fürs börsenblatt und seiner geburtsurkunde … verstehe. / goncourt: @etkbooks Ich glaube, @bov hat sich verdrückt. / RT @umblaetterer: »Axolotl Roadkill« und die Unfähigkeit zu googlen: http://bit.ly/9FnKAM @SuKuLTuR #lbn / apropos plagiat / zitat / montage: wir erinnern hier an den “Strukturappell der Texte” http://trunc.it/5e33a / @bov hätten interesse. exposé und urinprobe bitte mit negativem docoloc-resultat via dm … / links sein … “auf diese angetrunken poetische linksrheinische art”. / Das Originalgenie des Ingenieurs … STROBO / Axolotl … http://tinyurl.com/yezzwxm #lbn / new blog post: I mihi ipso scribo http://bit.ly/bYoeHO / das digitale durchsickern kritischer leidenschaft … / thomas stangl derrida / RT @SuKuLTuR: Plagiatsvorwürfe gegen “Axolotl-Roadkill”. Abgeschrieben vom SuKuLTuR-Roman STROBO? http://bit.ly/9RZq8e #lbn
taberna kritika
Stichwort Xenophobiekritik
Da es offensichtlich seitens der Online-Redaktion von “Der Bund” nicht opportun war, meinen kleinen Hinweiskommentar zu diesem Artikel freizuschalten, möchte ich das hier nachholen:
selbiger autor und “wissenschaftler” marc helbling hat übrigens im bund gestern einen artikel (der leider nicht online ist, warum wohl?) verfasst, in dem xenophobiekritiker als “Gutmenschen” (O-Ton) abgetan werden. die wahl dieser expliziten kampfvokabel rechter parteien und gruppen wirft doch einige fragen nach der objektivität auf …
2007-12-03 da in der Nacht
fenugrek bockhornklee
griechisch heu trigonella
foenum graecum gute nacht
schrieb sie achtsam. ins gelb
eine spur von grau eingetragen
ein wenig dunkel ein wenig
übers glas übersetzen über
netzen grün schrieb farbe
das dunkel. zum namen der
nachen zur insel übersetztes
nach al dahab übersetzten
mag man sie so. oder sagen
da in der Nacht zu gestern 1 Orkan über Zürich ging und Bäume entwurzelte. Hier geht kaum Wind, der Himmel stärker verschleiert als an andern Tagen, suche 1 Gegenwart in Wörtern, irgendwo unten klingelt etwas, 1 Fahrradklingel? 1 Telefon? Ich sehe hinab. Männer stehen an provisorischer Theke, täglicher Aufbau, sie frühstücken 1 Suppe, 1 Salat, 1 mit Bohnenmus gefülltes Brot, grüne Zwiebel, etwas Weiss, es sieht nach Joghurt aus, möglicherweise Tahina, was es sonst gibt, ich lese voiles ein andermal weiter ich lese weiter, ein anderes Denken vom Sehen berühren, ein Wiederkehren von verdict ob nun schon die Rückfassaden, wenn ich aufblicke, ein vertrauter oder ein blosser Anblick
Kölner Trilogie I: Weiberfastnacht
So nicht
Nun hört, ihr Weiber, lasst Euch dieses sagen,
das Folgende sollt ihr zu Fastnacht niemals tragen:
Nicht allzu nackt die allzu dicken Schenkel
sonst friert ihr. Und es schauert Eure Enkel.
Kein T-Shirt nicht, auf dem man Büzz mich! liest.
Wers tut, sei auf den Tambourstab gespießt.
Auch reicht nicht Apfelkorn aus Schnullerflaschen
zwanghaft den Mannen ringsumher zum Naschen.
Das warme Zeug, das will man nicht geschenkt!
Wers tut, wird von der KVB versenkt.
Und wer da trägt die Kanzlerin als Larve,
stimmt in der Hölle Vollenweiders Harfe.
Am Ende sei noch unendlich verflucht:
Die trunkne Plunze, die es einst versucht,
mir eine kalte Wurst ins Maul zu schrauben.
An diesem Tag verlor ich meinen Glauben.
Mein Kind geschultert, konnt ich mich nicht wehren.
Ein Grauen wars. Und dafür sollst du hören
zur Strafe tausendmal Für Usszeschnigge!
Der Rest soll feiern! Euer Freiherr Knigge
Originalbeitrag > (GROa)
Filtern (notula nova 72)
Überhaupt: “There is a crack in everything. Thats how the light gets in.” (Leonard Cohen, Anthem, 1993)
Lichtpartner #wörter
(Ein paar kleine Bemerkungen zum Stand der Überlegungen an der DBRF (Datenbank der Realfiktionen / database of real fiction): erste Filterung: OK. Sämtliche Filme mit Spuren sichtbarer Autorschaft (und dessen Umfeld) wurden herausgenommen. Ein Datenschema wurde entworfen. Datenarten definiert. Eine Vorgehensweise zur Ermittlung von Primärtext (vorzugsweise via googlebooks-Retrieval) wurde skizziert, ist aber noch zu verfeinern, weiter zu testen. Möglicherweise ist mit normiertem Vokabular und Thesaurus zu arbeiten (SWD o.ä.) Man muss über die Reihenfolge von sich allmählich reduzierender Retrievalbegriffsmengen nachdenken. Über ihre (objektivierbare) Reduktion zur Erhöhung bzw. Herstellung von Treffermengen. Vielleicht ist auch eine Anordnung der Terme vom Besonderen zum Allgemeinen sinnvoll, zusätzlich. Erste Tests mit Möglichkeiten der Labelung und Annotation von youtube-Filmchen. Einer schlichten Ästhetik ist dabei der Vorzug zu geben. So werden einige Dinge klarer und andere unklarer werden. Nächste To-dos: weitere Filterung des Filtrats. Festlegung der Materialmengen. Weitere Prototypisierung von DB-Elementen. Und was uns sonst noch so dazu einfällt.)
Und: My new text-to-speech-feature. (Turn it on, please!)
(Das text-to-speech-feature. Und das speech-to-text-feature. Das Henne-Ei-Problem ersten Daseins. Jetzt mal anthropologisch gesehen. Die text-to-speech-Ontologie. Oder generell. Grammatologie u.ä.)
Vom Kollegen (dem Literaturpreis-, nein, Buchpreisträger der Stadt (er trägt immer noch schwer daran)) einen Ortheil-Auszug geschenkt bekommen. In “Erfindung des Lebens” die Kappespassage gelesen. Oh Nippes. (Das Kölsche Nicht- oder Nurfastkölnerwissen, das sich gegen eigenes Ex-Wissen stemmt. Das Verschüttwissen oder Begrabenwissen. Dagegen aber wissen: Der Kappes hat doch dichtgemacht. Oder nicht? Oder ist er schon wieder offen?)
Die Orte verschwinden, wenn wir nicht mehr da sind. Wenn wir sie nicht begleiten können oder wollen, sind sie schnell auf einmal weg. Über Nacht, geradezu.