taberna kritika

werkschau #2, programm

auf nachfrage & für alle, die planen hierhin zu kommen. hier der genaue und endgültige zeitplan:

mit kleinen pausen zwischen den live-beitraegen

live:

ab 19h30 hartmut abendschein (lesung)

ab 20h10 eveline blum

ab 20h50 markus a. hediger (lesung)

ab 21h30 enger lieben

ab 22h10 franz dodel (lesung)

ab 22h50 xbtf 3

stationaere projekte von:

alexander egger / dscheren karadschajev

luciana cignola

thomas blaser

kokette stafette

lucio valdivieso ragazzone

moderation:

brigitte meier

dokumentation:

claudia paiano

catering etc.:

http://www.riesengugelhopf.ch

http://www.waskochen.ch

und natuerlich gibt es wieder wuerstchen, haeppchen und getraenke …

Ferdinand Schmid / Fernando Schmid / Dranmor in GoogleBooks

Dank der Googlebüchersuche lässt sich nun auch die Dranmorbibliographie etwas vervollständigen.

Erwähnungen (mit Vollansicht) Dranmors (in obigen Varianten) also auch in:

Titel: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik

Verleger: F. Mauke [etc.“>

Veröffentlichungsdatum: 1863

(sowie in denselbem Titel hier)

Titel: Katalog der Bibliothek von Miramar

Verleger: Aus der kaiserlich-königlichen Hof- und Staatsdruckerei

Autor(en): Museo storico del Castello di Miramare. Biblioteca

Veröffentlichungsdatum: 1863

Die Recherche nach D. (wie hier – nur Nachweis, Teilansicht, Ausschnitt), d.h. ihre Auswertung bedeutete freilich einen ungleich höheren Zeitaufwand.

Interessant aber ist dieser Eintrag im Staden-Jahrbuch, der sozusagen Hans Staden und Dranmor auf einer anderen Ebene zusammenbindet, wie hier (nun: 3.05 Debe mara pa) geschehen.

Gottlob, es gibt also wieder einiges zu recherchieren …

Hier ein paar wichtige, primär zu verfolgende Spuren:

Beide Fragmente aus: Bilder aus Brasilien (Von Carlos von Koseritz, 1885)

Aus: Zeitschrift Für französische Sprache und Literatur

Verleger: Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, in Kommission bei F. Steiner [etc., etc.“>

Erst dieser Hinweis bringt mich zu Cosmos littéraire, eine urspr. von D. herausgegebene Zeitschrift, darin lt. Katalog und nicht unwesentlich für eine potentielle Ausstellung: Ein Autograph d. Verf. (Stub-Signatur: Rar 109, nun endlich vorliegend und eingesehen). Ein Kollege und ich kommen überein, es handelt sich wahrscheinlich um eine Schenkung (noch im selben Jahr des Erscheinens) an u.g. geographische Gesellschaft mit persönlicher Widmung Dranmors. Wir entziffern, so gut es geht:

au Directoire

de la

Société de Géographie

de Berne

hommage respect???

Dranmor

Petropolis 17.5.68

Sommer

War draußen

Lag im Gras

Sah weiten Himmel

Über mir

Und leichte Wolken ziehn

Ganz nah die Blumen

Sommerwind

Geht drüber hin

Und überm roten Klee

Schwankt gelb der Hahnenfuß

Und weiß wiegt sich

Die hohe Magerite

Heut meine Königin

(Horst Peisker, Dillingers Blau, S.47, 2006)

|::| das sieb |::| kürzeste lyrik novitäten

kurze unterbrechung

powered by emotion

fällt ein sack reis um

ich liebe immer mit einem

eimer kalten wassers in

der rechten hand

die linke halte ich

frei für gott und

seinen alten vater

seine mutter schwester und

den rest des geschwätzigen klans

heut ist fastenzeit

grabt mir ein loch und

pflanzt darin was durch

enge maschen sich den

weg zur erde nahm

draus wollen und werden

draus wachsen

die öden gesichter united

forever

Wo ich bin, ist nichts

Überhaupt: Zu schreiben “Bern ist überall”, nein, gleich eine Autorengruppe so zu nennen, ist dann doch des Guten viel und klingt in diesem Fall fast etwas bedrohlich. Das ist, wie wenn der Kölner sagte: Wo mir sin is Kölle, oder: “Kölle is överall”. (Und dergl.). Dahinter steckt, man bekommt diesen Geschmack nicht los, doch ein etwas gar schunkeliger Heimatbegriff. Wie bescheiden dagegen der Spruch meines seligen Vaters: Wo ich bin, ist nichts, und überall kann ich nicht sein.