@etkbooks twitterweek (20091204)

new blog post: Das Notizbuchblog über das blaue Buch der Weissheit http://bit.ly/7v82N7 / (wer keine anderen vorstellungen und ideen mehr vom begriff “mensch” hat, als das selbst und seine interessen, hat gar keine wahl.) / (wer sich keine gedanken über individualität macht, wendet vermutlich den begriff “mensch” nur auf das selbst und seine interessen an.) / (wer das Andere nur noch als gruppe wahrnehmen kann, hat sich vermutlich zu wenig gedanken über individualität gemacht) / jetzt in der arena: die facebooksgruppe “wir schämen uns” gegen die facebookgruppe “wir schämen uns nicht”. / Elfriede “Jelinek, wer ist das eigentlich?” (Matula) / supertop zum fest!: ultralimitierte Special-Edition mit Glöckli, Ängeli und Tänneli auf der Box!: http://www.huettenquartett.ch / new blog post: 2007-11-25 Viele Geschäfte haben zu http://bit.ly/5XDVNU / nessaaltura: RT @BuecherOnline: RT @etkbooks Do minaret yourself. Download Bastelbogen zum Minarettbau http://im.ly/119e2/ / BuecherOnline: RT @etkbooks Do minaret yourself. Download Bastelbogen zum Minarettbau http://im.ly/119e2/ / Do minaret yourself. Download Bastelbogen zum Minarettbau http://www.dirtyhandsprint.com/news/index.php?2009/10/30/140-minaret-your-self / @lovelybooks klarer fall! das hier: http://www.etkbooks.com/weissheit / Ti= Soll die plattdeutsche Sprache gepflegt oder ausgerottet werden? Gegen Ersteres und für Letzteres – Europ. Hochschulverlag #sprachpflege / new blog post: Werkschau #5, Bilddoku http://bit.ly/72AacD / in “idiot” ist noch so etwas wie ein rest harmlosigkeit eingeschrieben. darum plädiere ich für den begriff “arschloch”. / Kulturminister der Schweiz übersetzte Arno Schmidt in Luzerner Mundart: “Obig mét Goldrand” http://bit.ly/8LdrBu (via @inadaequat) #CH / eine verlagsveröffentlichung säumiger zahler http://www.grossrosseln.net/start.html #bilanzpranger / Lotree: RT @hor.de linkt & kommentiert wieder. prima. http://hor.de/links-sinn-gemacht/ #lbn / hor.de linkt & kommentiert wieder. prima. http://hor.de/links-sinn-gemacht/ #lbn / “psychologischer Kopierschutz” #wörter / und: http://www.spotify.com als textserver denken #lbn / nicht das suchen oder / und finden ist das problem. das erinnern ist das problem. / new blog post: Paris, Kafka (notula nova supplement VII) http://bit.ly/8ygTV1 / Dental-Romanze #wörter / Porombka, Stephan: Hypertext : zur Kritik eines digitalen Mythos (2001) #pipeline (entdeckt @mauszfabrick) #lbn / RT @Lotree: Nachwuchsautoren http://bit.ly/5JCJC2 (spiegel & die thaliaisierung der information) / vernakert #wörter / new blog post: Grosz, Andreas: Meine Geliebte http://bit.ly/8jEEJw / 15.1.2010. URBANE SOUNDS AUS AFRIKA: mit Radioclit, DaladalaSoundz, Martin Pecheur. Dachstock / Reitschule http://www.norient.com/ #termine / der “Moral-Trompeter von Säckingen” #wörter / Do It With Others (DIWO) at the Dark Mountain. A Mail-Art project across physical and digital networks http://www.http.uk.net/ #lbn / frescosecco: @etkbooks das könnt’s treffen / @frescosecco ich probiers mal mit “teilnehmende entzeugung” … / frescosecco: @etkbooks die Versuche, Distanzen zum Tatort einzulegen nun…auch ein interessantes Phänomen insgesamt. (und gibt’s Worte für diese Scham?) / frescosecco: «Ein Bockigkeitswettstreit unter Bergbauern»: http://trunc.it/3jlfd (via @etkbooks) / RT @hackr: scroll clock http://toki-woki.net/p/scroll-clock/ (via @labnol) #lbn / (und: ein c-ausweis gewinnt, gegenüber der id, plötzlich wieder an wert. an gewissen distinktionsbörsen.) / “Das Plebiszit in der Schweiz ist nicht ein schiefgegangenes Plebiszit, es ist ‘das’ schiefgegangene Plebiszit.” http://trunc.it/3jlfd / new blog post: Mein Bleistiftgebiet (ist026) http://bit.ly/8yscUs / “annus horribilis” #wörter / @rittinergomez das auf jeden fall … / @fabeblau müsste man mal versuchen. in ch gibts da auch nicht so ne richtige tradition. andererseits: dichten heisst ja jetzt twittern … / rittinergomez: RT @etkbooks #ch-abstimmung: nicht radikaler, aber weiter schreiben. / fabeblau: @etkbooks radikalere & lautere gedichte schreiben? / #ch-abstimmung: zum 1. mal mitgemacht. vollständig zur minderheit erklärt worden. radikaler, lauter werden? oder wieder gedichte schreiben? / Abstimmungssonntag, 29. Nov. 2009 http://www.journalfuerkunstsexundmathematik.ch/2009/11/29/abstimmungssonntag-29-nov-2009/ #ch / RT @frescosecco: ommwriter.com/, die meditative Textverarbeitung #lbn / “die Woche des lebenslangen Lernens” #wörter /

Paris, Kafka (notula nova supplement VII)

urlaubskartentext

pflanze meerbohne bücher

powertwitter mich

Und: Wahrhaftigkeit

a) etwas haftet an Wahrheit

b) Wahrheit haftet an diesem etwas.

im Falle a) etwas kann sich davon wieder lösen, bei starkem Wind, mechanischer Gewalt. Und b) Wahrheit ist flüchtig, kann auch Dich erwischen …

Söhnchen #1 dagegen, derzeit: an angry young boy.

Die 2 Tage um die 2 40er in Paris. Endlich mal Zeit zu schreiben. In Paris. Aber was? Man befindet sich, dort angekommen, immer noch in derselben Haut. Als wäre man nie weg gewesen. Also weiter. Kafka stopfen.

Wörter anfetten

sie aneinander reihen

die dicken Dinger

“Wir sind das Volk!” auch schon bei Kafka. Et un cendrier, svp.

Vor “La Belle Hortense”, cave, librairie, Bar litteraire, steht ein schweizer Exilliterat. Etwas einsam. Etwas allein. Hat noch nicht so recht Anschluss gefunden. Die linke Hand krampft etwas. Die Schreibblockadehand. Die rechte sucht nach einer Zigarette. (Wir dagegen sitzen gegenüber, in der Café Bar Brésil. (Dranmor, ick hör dir trapsen.) Mit der Aussenperspektive lebt sichs gut. Über einen Wandspiegel in der Hortense können wir den Schriftstellern in die Teller schauen. Möglicherweise gibt es Bratkartoffeln und Spiegelei und Spinat. Wir sprechen nicht Portugiesisch. Essen aber alles, was auf den Tisch kommt.)

Der schweizer Exilliterat ist wieder zurück ins Hortense gegangen. Wir nennen ihn einmal Emil Zipfli. Er hat zwei Beine, zwei Augen und zwei Brillen. Momentan setzt er die andere auf. Um eine SMS zu schreiben. An seinen Verleger, der ihn gerade versetzt hat. (Wohin soll den ein schweizer Exilliterat denn auch abends hingehen, wenn nicht ins Hortense, auf 1 Bier, oder 1 Wein. Andere Literaten fallen sich davor um den Hals. Zipfli fällt das Handy runter. Auch das mag Literatur sein. (Bald werde ich auch wieder Hawaihemdenhaftes tragen). Überhaupt: 1 Literatur wie 1 Hawaihemd.)

Und, wer hätte das gedacht: Thomas Stangl sitzt auch herinnen. Wir könnens nicht beschwören, aber wer sollte das sonst sein? Allerdings wird er gerade halb verdeckt. (Ins Brésil tritt derweil Sascha Lobo ein. Seine neue Barttracht gefällt uns gut. Auch sonst scheint er einen vortrefflichen Geschmack zu besitzen. (Zipfli geht ab. Wir bleiben sitzen.))

Und, heut nacht gebaut: ein WordPress-Twitter-Textmaschinchen, das jeden Tag 1 Post automatisch anlegt aus vordefinierten, täglich verlautbarten Phrasen / Aussagen. Zum Bsp: “Kunst ist …”

Ein Traum? Was sonst?

Ein Titel, vielleicht, für die EPUB-Reihe @ etkbooks: realkopie.

Überhaupt: die “kontrollierte Dynamik” des XY-Verlags. (Dagegen der gesunde Einfall am Morgen. Ein Textsammlungstitel, vielleicht Prosa, wie: “Deutsch als Fremdsprache“)

Auch eine Poetologie des Zufalls: ob wir gerade “ich”, “du”, “er”, “sie”, “es”, “wir”, “ihr”, “sie” sind, in einem Text. (Überhaupt: Wieviel Ich steckt doch in einem Satz ohne Ich? Wieviel Notiz, wo Ich doch notiert.)

Die Sachtätlichkeit

und

die Tatsächlichkeit

hernach

Mein Bleistiftgebiet (ist026)

I Zit. Aus Friedrich E. Linscheid, Werkzeuge des Geistes: Über die Erfindung des Bleistifts durch schottische Schafhirten. Eine kurze Geschichte des Bleistifts // II Und: Die Schmerzen vor Augen. Der kleine schwarze Punkt im Handball[en] der linken Hand. Nach dem Abwischen des Blutes. Die Fremdmaterie im Fleisch. Die Arbeit mit der Pinzette. (Eine weitere Entzündung. Lassen wir das Mal. Das kommt schon von selber raus.) Da[s] Nässen der Wunde in den kommenden Tagen. Die Fremdkörpererfahrung. Der Schmerz. Die kleine sich bildende Beule im Handballen der linken Hand. Der Schmerz beim Druck auf den wunden Punkt. (Es kommt nicht von selbst raus. […] Nein, ich will nicht zum Arzt. Das kommt schon selber raus. Du musst nicht, aber …) Das Abschwellen der kleinen Wunde. Das weniger, das nicht mehr Nässen, das Pflaster mit den bunten Tieren. Der nachlassende Schmerz. Im Kindergarten (in der Grundschule? Wahrscheinlich in der Grundschule!) Das Interesse der Mitschüler an der kleinen, verheilenden Wunde unter dem Pflaster an der linken Hand. Was bleibt ist der Punkt im Handballen der linken Hand. Und dieses. // Und Natürlich: Eine Jagdszene. Ein [Draufhauen]. Ein Zurwehrsetzen. Ein Zurwehrsetzen. Ein Bleistiftangriff. Eine [Verletzung]. Ein Abbruch. Ein [Geheul]. III Schiefheiten in den Bergen von Berow dale. Anfeigen neun tunken wie Schwefel, hoffen geeicht. Mischen diese Beutegier, zeuge des Geistes. Die Scherzen von Aigu in ihr heiter Kind nach Abweiden des Blutes Im Buchgarten, vereiteln Wade. Und väterlich: Ein Gritt. Ein G heil.

@etkbooks twitterweek (20091128)

new blog post: 2007-11-24 Friederike Mayröcker erwähnte Verbalträume http://bit.ly/5bb4BU / Der Text ist Wurst http://trunc.it/3ml5k dazu http://bov.antville.org/stories/1950815/ #lbn / scheinkatalog #wörter / motion capturing #wörter / meliorisation #wörter / _:terror(aw)ed patches:_ A Google Wave(let) Transformation (Vague Terrain)http://trunc.it/3l137 #lbn / new blog post: Lieferbar: Das blaue Buch der Weissheit http://bit.ly/8vgs0w / online edition of W. Mark Sutherland’s online #sound #poetry engine: http://bit.ly/7Kc9VW (via @alienated @VisuellePoesie) #lbn / helicopter parents #wörter / new blog post: Simone (notula nova 64) http://bit.ly/8OADzm / Genres in the Internet : issues in the theory of genre / Giltrow, Janet Lesley. – Amsterdam [u.a.] : Benjamins, 2009 #pipeline #lbn / new blog post: SWIPS-LOGBUCH Nullnummer http://bit.ly/7imqx9 / Andere Form der Entlohnung geistiger Güter http://bit.ly/08JcUc0 #lbn / new blog post: Pilze / Warzen (ist025) http://bit.ly/5jjoCa / new blog post: Grundstudium Zufallshaiku (notula nova 62) http://bit.ly/6fFsKV /

Simone (notula nova 64)

Und: ich bespringe dich mit Worten (de Beauvoir, missverstanden.)

Überhaupt: ist Google dem Weblog sein Eckermann. (Und nicht: “Jede Theorie ist normativ, gefasste Erfahrung” (Fried, Aktualität des Mittelalters; vgl. aber: die praktische, die spekulative Theorie).

powertwitter me

access felder selbstlaute

bayard library

(Und zum experimentellen Text, rezeptionstheoretisch: Ein Text, der übliche Lesegewohnheiten irritiert / zu irritieren vermag. Dazu, am Rande, ein Teilsatz zur Informationspoetik: In allen Dingen steckt Kunst. Vielmehr ist der künstlerische Akt die Auszeichnung von Material bzw. Welt. Ein Akt der Metadatierung von Gegebenem und Vorstellbarem. Kunstsprache ist Auszeichnungssprache. Künstlerische Objekte sind immer Metadata … -> Die Duchampssche Rahmung des Blicks / der Perspektive.)

Überhaupt: sich mit Theorie beschäftigen, um in der Nähe der Distanz zu bleiben.

http://www.heidegg.ch. (1 Diskokugelbahn, 1 Kissenschlachtfeld, 1 Bauklotzpalast, der uns verzwergt. Weinreben, Zweigelt, Blauburgunder, steile Hänge. 1 Hillbillyhochzeit, Cadillac, 3-Mann-Kapelle. Nebel über dem See. Allesinallem: 1 sehr familienfreundliches Gewebe. Noch Fragen?)

(Noch ein Stil-Bericht, anlässlich Stamms NZZ-Text: Dort wird Stil als etwas Ganzflächiges, Durchdringendes, Genetisches beschrieben. Etwas, das man – nach jmd. anderem zitiert – im Idealfall gar nicht bemerkt. (Diese Art Textgenetik ist im sog. cut-up oder in cut-up-ähnlichen Verfahren naturgemäss wenig spürbar, in der Textsumme. Das Stilgenetische ist dort eher an den Schnittstellen zu suchen, im wörtlichsten Sinne. Die Schnittmuster, wenn sich so etwas formulieren liesse, wären das stilistische Merkmal auch informationspoetischer Verfahren. Eine Beschreibungssprache dieser wäre ebenfalls zu erfinden).)