Meine Bleischrift (ist017)

I Zit. Aus Atelier Bodoni, Unsere Bleischriften: Typomuster in Berthold Grotesk. Über Fertighäuser in Spanien. // II [Grotesk]. Die Fertighäuser in Spanien. Und: Häuser, die nie fertig werden wie du, du solltest das wissen. (Wie dieser text?). Ein langes Wochenende in Spanien. Wars 1 Woche? Barcelona. [Hin] mit dem Nachtzug. Die Gefährtin mit N. im Bauch. 2. Halbzeit 2004. Barcelona. Barceloneta. Die Fertighäuser. Davor die Fertigen Menschen. Gewöhnliche. Magere. Halbfette Menschen. Und der Text, den sie verkörpern. Ausstrahlen. Senden. Er fliesst in einen Roman ein. Durch den Autor hindurch. Filter. [Typograph]. Bodoni. Wird wieder […], nach einiger Zeit des Sehens. Des ge[…], aber getriebenen Blicks, Der als schreibende Hand. Seine Verlängerung, Ein Zeichen auf dem Ocular. Eine Groteske? // „Vielleicht ein kleiner Fehler, ein Irisdefekt – mit dem von Kindheit an gelebt wurde. Man hat darüber gelesen, doch nun ist es nicht mehr genau zu bestimmen. Es ist aber wieder klar erkennbar als Zeichen, einer [Arabeske] nicht unähnlich und surenartig, ein Zeichen, das doch etwas bedeuten musste. Ich öffne wieder meine Augen, suche, krame in meiner Tasche nach dem Heft, einem Stift. Finde es und versuche es aufzu[zeichnen]. Das Ergebnis entspricht nicht dem von mir Gesehenen. Der [Schatten] [windet].“ ([Heisst] es im Dranmor-Kapitel: Barceloneta) III fett SZ mager gewöhnlich, solltest du wissen. Smash. mit N. in Baud, Zoo 4, Ass Walk. Er fliesst in einen Ronen ein. Seine Vertagung. Ein Zeilen auf den Ocalan, inmitten kleiner Fell. Ich öffne weich labile Augen. Der Schelten bindet.

@etkbooks twitterweek (20090926)

2666de Und bitte nicht vergessen @krimiblogger @GlanzundElend @linchpin85 @puchica02 @etkbooks @storieshamburg #ff / RT @chervel : Der “Ententeich”, das Blog des Perlentauchers lässt sich jetzt auch getrennt per RSS-Feed abonnieren http://bit.ly/2uObBI / müsste man sowieso auch mal .. eine umfängliche, literaturgeschichtliche retrophantasie zum mediennutzungsverhalten von schriftstellern #lbn / RT @szylla RT @esteinhauer: Als bekennender Arno-Schmidt-Leser distanziere ich mich v. Inst. f Textkritik .. http://tinyurl.com/y8e4vhl #lbn / inadaequat #ff : @litblogs_net @etkbooks @ittinergomez @umblaetterer @bluetenlese @verbrecherei @doidata @wordfisher @oliviersc @groebchen @RADIOSZENE / new blog post: «Netzliteratur» – mehr als Literatur im Internet http://bit.ly/5ekOQ / new blog post: 2007-11-15 Heute ist der Himmel http://bit.ly/WRJku / Sie brauchen eine Zweitmeinung: http://www.hannasrat.com/ #lbn / drs2 aktuell: «Netzliteratur» – mehr als Literatur im Internet … auch als download http://trunc.it/24avo #lbn / RT @dumuzo: Einmal im Jahr kann man mutig sein: “Literatur im Netz” am 23. September auf der ASpB-Tagung in Karlsruhe. #lbn / new blog post: die ersten Mordgelüste aus Mitleid. (GuU12) http://bit.ly/15HPz6 / new blog post: Die Informationspoetik (notula nova 53) http://bit.ly/2ab08d / In den nächsten Stunden prägte ich Alf und Ralf mit noch mehr Nachdruck ihr Pensum ein. #textetrouvé http://tinyurl.com/hilla63 / anrede in einem verlagsnewsletter: “Dear Evening Slip Hartmut,” / Die Freuden der Jagd / Ulrich Schlotmann / Urs Engeler Editor, 2009 #pipeline / Vernetzt / Hrsg. Krystian Woznicki. Verbrecher, 2009 #pipeline / new blog post: Über die Unverständlichkeit (ist016) http://bit.ly/SyViC / KeinVerlag: RT etkbooks http://www.zwei666.de/ @2666de #lbn / http://www.zwei666.de/ @2666de #lbn / http://www.18metzger.de/ #lbn / new blog post: @etkbooks twitterweek (20090919) http://bit.ly/EngBw / KeinVerlag: Wer Literatur mag: Hinter den Tweets von @Litblogs_net @etkbooks können hungrige Augen sich satt lesen auf literarischen Augenweiden. #ff /

Die Informationspoetik (notula nova 53)

Zum Geld als Leitmedium, liebe Finanzkrise, übrigens: schon mal was von backup gehört?

Überhaupt: schreibt man, weil nichts besseres einfällt.

Und: das Buch als Totenmaske des Blogs.

Zur Überlegung: Warum nicht auch den Mut zur Wertung von Aussagen, Zuständen oder Ereignissen aufbringen und auf- wie anwenden? Warum nicht etwa Zeichen einführen und nutzen, die – wenn notwendig – eindeutige Positionen markieren können?, etwa: (+), (-), (0) …

Und, vielleicht kann man sogar sagen, dass sich die Serien Urmel 1 (aus dem Eis) und Urmel 2 (auf dem Schloss) in etwa zueinander verhalten wie Faust 1 und Faust 2.

5 Schwäne am See

Hagelwetter im August

3 Schwäne am See

Und: laling, laling, laling, laling, laling, laling, oh what a beautiful sound (A. Bird)

Und: welcher Begriff aus folgender Reihe verhält sich auffällig?:

Basilikum

Geranie

Peterling

Badehose

Schnittlauch

Azalee

(eine “Knuddl Knaddl Luftmatratze”, ein Entchen, ein Schiff, ein Schwan, 4-5 Boote unterschiedlicher Grösse … das Bassin wurde frisch gedichtet und glänzt in hellem Blau.)

Und, beim Lesen eines Gedichts von Ulrich Koch, NZZ, 25.7.: Jede Form kokettiert mit Weisheit, ist – in den besten Fällen – aber nur ein Spiel mit Wissen, nur Wissen, Wissen, meistens Information. Weisheit findet sich nur in der Nichtform. Dem unbehandelten Rohstoff. Poetische (peotische!) Strategien, formal: nicht-pragmatische Organisation von Sprechen im Feld von Weisheit, Wissen, Information …)

Es fehlt eine

Informationstheorie

poetischer Zeichen

Eine Informationspoetik

(Informationspoetik vs. Archivpoetik? Verhältnis wie Material zu Information. Der Dichter als Informant. Mit poetischer Informationskompetenz. Information = Wissen in Aktion (Kuhlen). Informationspoetik = Ästhetik in Aktion?)

Über die Unverständlichkeit (ist016)

I Zit. Aus Hoinkis, Lektüre – Ironie: Ein Jean-Paul-Zitat aus dem Wutz über ein Unvermögen unverständlich zu schreiben und den daraus folgenden Zwang zur Unleserlichkeit // II [Noch] mehr als an das vergnügliche Schulmeisterlein erinnere ich mich an Dr. Katzenbergers Badereise – Ich finde naturgemäss kein Wort, keinen noch so geringen, inhaltlichen Umriss dieses Textes mehr in mir, sondern nur noch ein positives Lektüreerlebnis. (um nicht “Gefühl” zu sagen). Ein[e] Rückahnung eines speziellen Humors, eines Lesegenuss[es] der mich veranlasste, gleich eine Werkausgabe Jean Pauls zu kaufen. […] günstig, eine Lizenzausgabe bei Zweitausendeins. […] prägte und prangte von nun an meine / in meiner Studentenbibliothek, wurde über Jahre am Schnitt grauer und grauer, beim Öffnen jedes einzelnen Buches allerdings – Jungfräulichkeit der Seiten , Lesbarkeit, [Anstachelung], fast Vorwurf – […] – möglich aber, diese abschreckend dicken Bücher, auch nur zu durchblättern. […]keit, jedes einzelne. Der Hesperus, die Flegeljahre, die Briefwechsel. Kein Wunder, griff ich mir in dieser Ausgabe zunächst das Schulmeisterlein und speichere diese Unlesbarkeitsstelle, die der Unverständlichkeit inzwischen einen Glanz, eine Erhabenheit […] , de[…] jetzt beim Schreiben dieser Zeilen, sämtlicher Schreiben von mir (diesbezügl.) rechtfertigte, wenn es nur ordentlich unlesbar war, [rechtschaffen] also. Übergang wurde vom Zeichen zum Bild. Vom Bild zur [Gemütsspur]. Von der auch die Software abliess. // Im kellerappartemen mit F.S. – Fussbodenheizung im Sommer. Gestandene Luft. Ungewaschene Füsse. Eine […] Katze, Magenkrebs, fand immer Zugang in unsere Whg. Alles in allem sehr schäbig. Aber die dort gemachten sexuellen Erfahrungen die Nachhaltigsten. Unlesbare […] der Körper. Gefühl. Schönheit. []keit. III In gelungener Ironie verging Schalmei, bin gern auf der Ebene des Mediums. eifre zu Ullin der schilt, die nicht in wilder wau, leserlich scheu, was auch gut. Freiheit bog Versiebe vor., mehr als bergiger. ich feile nah am bett der Seine. zunächst windlichter. eine Glut belabert alles, wenn es veröde. Skier. Software. Gestaden. Sevilla, hei!