taberna kritika

@etkbooks twitterweek (20111210)

nbp: DLT: 5.3 Weitere Möglichkeiten und über den Sinn, den Trolltext zu lesen http://bit.ly/v8Fpd7 / sitzt im zug nach köln … / nbp: Kurzfilm. bit.ly/uqyNYx / „Keine aisthesis ohne anaisthesis.“ / nbp: Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 11/2011) bit.ly/rySmNU / von den lappen verstossen. / nbp: Fördefratzen bit.ly/rLnV3T / nbp: ANHs Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (Rez. in WamS u.a., E-Books) bit.ly/tjRsHu / stifter-fanboys. / Kleine Theorie des Literarischen… edition taberna kritika hat einen Beitrag auf Google+ mit I… Read more at bit.ly/uWkmqm / die twitterwoche wurde gerade veröffentlicht! bit.ly/ejoHt0 ▸ Topthemen heute von @phil_harbour @ron_hard @etkbooks @hilitebikes / The Lotree Daily wurde gerade veröffentlicht! bit.ly/urW5zx ▸ Topthemen heute von @sommercharlie @etkbooks @audiblede @bembel / PLUS: Rezension von “Kleine Theorie des Literarischen Bloggens” in der WamS “Dieses Buch ist der Beipackzettel zu einem Weblog, dessen Risiken und Nebenwirkungen nach wie vor live erprobt werden. Die Betaversion eines Romans. Ein Ort, an dem Links sich ausblenden, wenn sie “vom Cursor gestreichelt” werden. Und das Handy “Mobilchen” heißt! Man muss nicht alle ANH-Manierismen mögen. Aber man sollte das Weblog, in dem der Schreiber zugleich seine eigene Hauptfigur ist, nicht mit einer einfachen Ego-Show verwechseln.” http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article13748475/Netzpoetik-Neugierde-amp-analoge-Gaben.html / http://www.recherche-online.net/walter-schuebler.html die generalin / um 2 zur Lesung: Elisabeth Wandeler-Deck, zusammen mit Wolfram Malte Fues und Li Mollet in Galerie Beatrice Brunner – http://www.beatricebrunner.ch/



(verstossen)

DLT: 5.3 Weitere Möglichkeiten und über den Sinn, den Trolltext zu lesen

Der literarische Troll

Spekulationen zum Verständnis einer Funktion als Figur

(Essay, Beta)

5 Funktion und Figur – Beispiellektüren, Anwendungen, Merkmale

5.3 Weitere Möglichkeiten und über den Sinn, den Trolltext zu lesen

Oben gezeigte Möglichkeiten einen Trolltext als ästhetisches Element und wirksames Moment eines grossangelegten Textes zu lesen und zu verstehen, sind nur Ausschnitte vieler denkbarer Ansätze. sich mit dieser Textform und damit generell: offenen, literarischen Werkformen auseinanderzusetzen bzw. zu begegnen. Wichtige, auf der Hand liegende Beschreibungsverfahren von Trolltexten (als Dialogtexte) im Kontext wurden dabei noch gar nicht genannt; das soll hier ergänzend nachgeholt werden ohne den Anspruch der Vollständigkeit.

Bei einer Untersuchung und Beschreibung solcher Texte wären diverse, differente Merkmale zu notieren und Unterscheidungen zu machen, die einiges über den Ton- bzw. Stimmraum und damit das literarische Volumen eines Threads und – in der Folge eines – Gesamttexts bescheinigen könnten:

Denkbar wären also weitere Untersuchungen eines Trolltexts im Kontext

• Qualitativ: konstruktiv / destruktiv; kritisch objektiv / subjektiv; …

• Quantitativ: ausschweifend / kurz angebunden; …

• Emotionalität: affirmativ / freundlich / grob / gruppendynamisch …

• Differenzialität: individualistisch / Rauschen …

• Sichtbarkeit: der abwesende Troll / der schweigende Troll / der erwischte Troll / der inkaufgenommene Troll …

bzw. noch weitergehenden, feineren Unterscheidungsmerkmalen.

Die kreative Arbeit einen Trolltext zu lesen und in dieser Lektüre selbst wieder Strukturen des Lesens (digitaler Texterzeugnisse) zu entdecken, oder selbst solche Strukturen auszumachen und diese lesend durchzuspielen, ist auch eine Arbeit am Werkbegriff solcher Präsenzen, und letztlich an einer Poetik des Internets schlechthin.

Kurzfilm.

Eine Pistolenkugel wird abgefeuert. Im selben Moment erinnert der Anvisierte einen Kindheitstag am Meer. Die Kugel ist unterwegs, die Gleichzeitigkeit dauert.

Er verliert sich in seinen Bildern (eine Lache geschmolzenen Schokoladeneises zwischen Brandungsgeröll, seine Füße vor ihm, vergraben im Sand, ein lesendes Mädchen mit Gänsehaut, dort drüben auf einem gelben Badetuch, die Silhouetten zweier Tanker am Horizont). – Nicht die berühmten letzten, blitzartigen Bilder vor dem Tod, nicht die kurz aufleuchtenden, vergangenen Augenblicke. Das Geschoß geht in der ihm fremden Zeit spazieren, beginnt in ihr zu wandern. Die Erinnerung aber dehnt sich immer weiter, gewinnt ihre uns fremde, endlos wachsende Genauigkeit. Die Kugel verirrt sich in ihr – verliert an Geschwindigkeit, erstarrt.

Und fällt – ein kurzes, dumpfes Geräusch – ins nun nicht mehr leere Eimerchen des Jungen. – Ende.

p35

Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 11/2011)

Das einfache Schweizer Volk: Kennst du das Land, wo die Melonen schwellen?

Ich: Präteritum!

Das einfache Schweizer Volk: Häh?

Ich: Kannte. Ich kannte es. Oder aber: Schwellten. Ich kenne Land, wo es schwellte. Heute wachsen dort eher runzlige Zitronen …

Möchten Sie als Lehrer lieber von einem ehemaligen Lehrer, einem Lehrer oder von jemandem, der nie Lehrer war, kritisiert werden? (Beruf austauschbar)

Lange lebe der Märtyrer!

Es ist zwar schon lange her – aber was sind schon Jahrhunderte gegen Jahrtausende? – Und also würde es sich sehr wohl lohnen, Städte, Länder und andere geographische Orte, die nach dem ewig-gleichen Christenprinzip Trinidad etc. heißen, endlich nach den wahren Kulturträgern zu benennen: Krausiana, zum Beispiel.

(Doch) Die konstitutionelle Grundveranlagung der Geschichts-Attenäter darf nicht in erster Linie als welthistorischer Kausalzusammenhang gesehen werden: Sie sind alle bloß irrsinnig (und der ›Zusammenhang‹ kommt von ganz woanders …) …

Verbibäbelung.

Kunst-Genießer sind Schattengenießer? – »Glaubt ihr denn, es gebe auch nur den geringsten Unterschied zwischen denen, die in der bekannten Höhle Platons bloß die Schatten und Abbilder […] sehen und bewundern – […] und dem […], der die Höhle verlässt und die wirklichen Dinge erblickt?«

Zum Blog Salzkristalle & Trüffelpilze

Fördefratzen











































Quote „Ein großer Garten mit üppigen Büschen und Sträuchern umgab den Bau. Der dichte Bewuchs schützte vor … Der Fahnenmast im Garten war mit Schwarz-Rot-Gold beflaggt. Im Briefkasten vorne am eisernen Tor steckten eine Zeitung, …“ (S.146)
Source Fördefratzen: Ein Flensburg-Krimi mit Mark Rytter, Autor Sieberichs Bernd, Verlag BoD, 2010, 212 Seiten
Keywords Büro, Garten, Sträucher, Briefkasten, Schreibtisch, Ball, Bücher
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Produced 15.08.2009, 1:14 PM
Added 02.12.2009, 03:42 PM
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URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=GrTwIRyS0a4
Status Live!
Amazon Review „Von Charlotte List (Lüneburg) – (…) Alles in allem ist „FördeFratzen“ ein spannender Kriminalroman, der den Spagat zwischen Unterhaltung und Tiefgang mit einer gut dosierten Mischung aus Humor und Nachdenklichkeit meistert.“