taberna kritika

Ein Rätsel

Es geistert hier durch dies Gedicht

ein Tier. Doch richtig sieht man’s nicht.

Das Tier ist welt- wie stadtbekannt.

Doch wohnt es gern auch auf dem Land.

Zu Wasser wurd es schon gesehn.

Das Tier liebt’s, in die Luft zu gehn,

das meint jetzt nicht: zu explodieren

– kein Tier liebt es zu detonieren -,

sondern gen Himmel zu entschweben.

Das Tier führt kein sehr langes Leben.

Mit zwölf gibt’s die verdiente Rente.

Man kennt vom Tier auch Prominente,

die heißen D. und was mit -bert.

Das Tier ist äußerst mögenswert.

Die meisten finden’s richtig Spitze

nach einer Stunde Oberhitze.

Enteilt es, wackelt’s mit dem Hentern.

Bei schwerem Seegang kann es kentern.

Es kommt hier siebenmal drin vor

als linguistisch reine mor-

phologische Konstituente.

Wie heißt das Tier? Gedicht zu En.. äh.. fertig.

taz > (GROa)

Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 10/2011)

Selbst wenn die Worte leer geworden sind: Sie reden immer ein auf ein Sensorium, das irgendwie registrieren kann.

Wieso dieser scheinbar unbeirrbare Glaube an die Beweglichkeit der Welt, dem sogar Greise noch anhängen?

Wer würde nicht gerne in der Brusttasche einer Amme wie Gullivers auf Brobdingnag sitzen?

Dass einem nach einigem Altern die Sprache schrumpft: Wie soll man es verhindern? Sonst ist man ja nur einer der dummschwätzigen Politiker, Kleriker, Militärs. Wer als Greis noch munter reden kann, hat sein Leben bloß verschwatzt.

Man sollte es vielleicht noch einmal versuchen. Man sollte sich so ein junges Weinen ins Bett holen und es mit Vorsicht und Zartheit umgeben. Man könnte vielleicht helfen, dass ein schönes Schluchzen daraus würde.

Und man sollte mit Literatur etwas ausrichten gegen diese archaisch gefangenen Konstitutionen, die in jedem infantilen Chaos ihr Ur-Milieu wiedererkennen und süchtig sich einsaugen lassen von jeder Gelegenheit, in die wohlige Schwäche der Unterlegenheit zurückzukehren (zurückzukarren) und auch in deren phantasiertes Widerbild: in die Sucht nach Omnipotenz – zumindest der Massen?

Schriftstellern: Handübungen für die Unfreiheit der Wahlverwandtschaften.

Und belegen ihr Recht, mitreden zu dürfen – auch wenn sie zigmal leicht verführbar waren –, ganz einfach mit dem Atem, der ihnen nicht ausgegangen ist; abgestellt hat man den nur jenen, die nicht verführbar waren.

In Romoos scherzten die Jungen alle, sie möchten ruhig jung sterben, das gäbe ein schönes »Helgeli«. Einen hat es dann tatsächlich jung erwischt. »Der hat das immer gewusst«, sagen sie heute. – So wählt sich das Volk seine Helden.

Indianer Lachendes Wasser gebietet den Buchstaben: Buchstaben, tötet alle Zeit-Ekel. Zeit-Ekel: Uhr-iiiiii …

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Freudsche Verbrechen











































Quote „Waschbecken, Dusche, WC, und das alles auf höchstens vier Quadratmetern. Aber wirklich sauber, das musste man ihr lassen. Hier also hatte Jane Cooper gewohnt. »Ist die Amerikanerin irgendwann abgeholt worden? …“ (S. 109)
Source Freudsche Verbrechen: Mira Valenski ermittelt in Wien, Autor Eva Rossmann, BASTEI LÜBBE, 2003, 332 Seiten
Keywords Toilette, Dusche, Waschbecken, Zeitschrift, Schrank
Retrieved letzte 5 von 5 Keywords in http://books.google.com/
Produced 17.07.2009, 3:40 PM
Added 01.12.2009, 07:40 AM
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URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=pE3-TY2pOM0
Status Live!
Amazon Review „auf nach Wien…, 30. Oktober 2003, Von Caren Löwner „CL“ (Oldenburg) – Wien die Stadt der Liebe, Fiaker, Mozart und Museen. Die österreichische Autorin Eva Rossmann nimmt ihre Leserschaft mit in diese Stadt und erzählt eine rasante, geheimnisvolle, tödliche Story. Sie fesselt den Leser mit Mord, begibt sich mit ihm auf Zeitreise und verwöhnt ihn kullinarisch mit wundervollen Speisen. Dazu mixt sie Personen, wie Kommissar Zuckerbrot, die Journalistin Mira Valensky und deren Putzfrau Vesna Krajner. Ein starkes Damendoppel gegen die geballte Zorneskraft eines Mannes.“

@etkbooks twitterweek (20111029)

bp: DLT: 5.1.2 Typ B: NP http://bit.ly/v6u98m / nbp: Hitzebilder II bit.ly/v4WmQm / @jusupi sehr, sehr seltsam seltsam. / @etkbooks halb so schlimm, mir folgen die genitalchirurgen (wg. der scham). / @etkbooks ich hab´ den gefavt (hehe, gefavt!!! Echt!) Da isser. Ich kann ihn auch sehen, den #assange tweet. / jetzt wird der vorletzte natürlich noch weniger verständlich #conspiracy / jetzt würde mich interessieren, warum mein assange-tweet in meinem stream plötzlich weg ist, hier aber noch zu finden trunc.it/ivmaq / morgen werde ich franz von plan b unterrichten: wenn technisch was schief läuft, soll er im hummelkostüm hereinrennen und die leute ablenken / (was hab ich jetzt wieder geschrieben, dass mir die bauprofis folgen?) / check das assange dispositiv: laptop, mouse, beamer, puppen, box, lampe, voice changer, stativ / cam, text (sdd-ergänzung), leds, sounds, pp / nbp: Ein paar Selbstbildnisse (notula nova supplement 18) bit.ly/t5He21 / so, schon wieder 1 entfollowed, der “leseratte” geschrieben hat … / das laubblasen ist das motocross des kleinen mannes. / nbp: Das Lesezeichen 03/2011 ist da! bit.ly/t4PeSA / nbp: Die Erlöser AG bit.ly/pYw8gUm / haben mal g+ und twitter auf der hp widgetisiert. sieht das nach was aus?: etkbooks.com / das höhlengleichnis. ein ausdruckstanzprojekt. PLUS: auf gehts! bern liest vor: http://www.zuerich-liest.ch/veranstaltung/von-tieren-und-puppen/ / “Es ist nichts weniger als verdienstvoll, wenn Alban Nikolai Herbst all die schon in der Romantik gestellten Fragen nach dem Künstlerischen in der Welt neu stellt – angesichts unseres neuen Mediums, des Internets.” http://nwschlinkert.de/2011/10/27/zu-alban-nikolai-herbst-kleine-theorie-des-literarischen-bloggens6// “Das Netz bietet den selben Text womöglich auf dem Bildschirm, doch dieser Text gilt nicht allein ihm, sondern allen. Es geht also um Gefühle und um Beziehungen, die geweckt werden bzw. entstehen, oder eben nicht.” http://nwschlinkert.de/2011/10/26/zu-alban-nikolai-herbst-kleine-theorie-des-literarischen-bloggens5/ / Zum Trollwissen der Indianer http://www.avenidaperdida.com/26-oktober-2011-indianer-und-trolle/ / Netzkulturen – kollektiv. kreativ. performativ. #pipeline / litblog-theorie. noch ein nachtrag: http://nwschlinkert.de/2011/10/24/zu-alban-nikolai-herbst-kleine-theorie-des-literarischen-bloggens4/ / ff. Die Trolls und das Strafrecht. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/im-herzen-der-zeit-die-trolls-und-das-strafrecht-kleine-theorie-des-li/



(hello risotto)

DLT: 5.1.2 Typ B: NP < - (N)P

Der literarische Troll

Spekulationen zum Verständnis einer Funktion als Figur

(Essay, Beta)

5 Funktion und Figur – Beispiellektüren, Anwendungen, Merkmale

5.1 FUNKTIONSANALYSE

5.1.2 Typ B: NP<-(N)P

TEXT:

““blitziges” klingt mir ein wenig zu dchungelös, sprich sprachverliebt albern. so, das war aber nun wirklich mein letztes post hier, weil, wie ich schon sagte, oben – – – .- – the bullet cobra, 01.04.2010”

ASSOZIATION: reichert artistischen Text mit Verbesserungsvorschlag an. Geht von einem normativen Literaturbegriff aus, der intersubjektiv verhandelt werden kann. Stichwörter: Kollaborativ / intersubjektiv / pragmatisch / demokratisch / klassizistisch

EPOCHE: Klassik, bürgerl. Aufklärung


URL: http://www.rottenkinckschow.de/?p=693#comment-751

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