taberna kritika

Lieferbar: Guckkasten. 21 Fazetien (Michael Perkampus)

Guckkasten. 21 Fazetien

Hörstücke von Michael Perkampus

Text und Regie: Michael Perkampus

Produktion: Erdton Musik

etkaudio 002

edition taberna kritika, 2011

ISBN 978-3-905846-16-4

Mit großer Raffinesse werden hier stimmungsvoll groteske und surreale Bilder angelegt. Über allem thront die Stimme des Erzählers, der sich hineinbegibt in eine klanglich und musikalisch ausgeschmückte Welt, die, immer leicht bizarr, nur einen Schritt neben unserer Wirklichkeit auszumachen ist. Michael Perkampus schuf mit diesen Hörstücken eine kurzweilige Sammlung kleiner Formen, die den Vergleich mit Daniil Charms, Jean Paul und Hubert Fichte nicht scheuen müssen.

UPC: 859705708595

Gesamtlänge: 65:02 Minuten (91 MB)

Format: MP3 Stereo 44kHz 192Kbps (CBR)

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“Perkampus’ Guckkastenbilder leben von ihren Details und von den Erwartungen, die sie im Betrachter wecken. Sie bezaubern durch die Auswahl und den Ausschnitt der Szenen.” (Avenida Perdida)

The keyboard is the message (notula nova 116)

Am Nachmittag: Dinosaurier vs. Baumaschinen (mit den abhaengigen Kindern von OSA)

(Edit: Textästhetik? Umlautkiller freedom pro.)

Am Silvester: Milliarden feiern friedlich ins Neue Jahr (bis auf den Vater, der seinen 6jaehrigen Sohn toetet.)

Und: ich erweise Dir Deine Relevanz. (Ueberhaupt: muss man schon fast nach Buechern suchen in denen nicht Joy Division referenziert werden.)

Wir nennen das: Die negative Dialektik ethischer “awareness”. (Aber: das Neutrum. Und das Neutrum des Neutrums.)

Und (fuer einen spaeteren Post): Das System taberna kritika als Kunst. Der Kuenstler Peter Gysi hat das System taberna kritika analysiert und visualisiert. Herausgekommen dabei ist diese schematische Darstellung … (Image(s))

Irgendwann

oxidierst

auch

du

Und: der Nichttsunami hat etwas Gutes. Er entzopft die hochgradige Ausdifferenziertheit des Deppenwebs auf sehr plastische Weise. (Ein Dienst an der Oeffentlichkeitsarbeit in der Demenzszene, etwa.)

Man bedankt sich artig. There is no such thing as a free lunch in the city.

Die nationalen Materialisten

die internationalen Materialisten

die opportunistischen Materialisten

Und: der buchreligioese Ansatz von Roland Reuss (NZZ, 3.2.12.) haette vielleicht eine gewisse Berechtigung, wenn es nur 100 Buecher und 100 Bildschirme auf dieser Welt geben wuerde. Der hermeneutische Mehrwert eines optimierten Verstehens in der Buchkultur, die das Gestalterische in den Blick nimmt, unendlich verfuegbare Textlichkeit und deren Konkurrenzverhaeltnis aber mehr oder minder ignoriert, die durch die Aufmerksamkeitsmaschinen, also starken Interessen hintertrieben wird, die primaer nicht nur ein solches Verstehen avisieren und optimieren, schrumpft, laesst man diese sozio-oekonomischen Faktoren aussen vor, im long tail exponentiell gegen Null.