taberna kritika

Mannesjahre











































Quote „Drei Tage. Am ersten Tag blühte die Welt. Jakob Domanja trug fünf Flaschen aus dem Haus und warf sie in die Jauchengrube. Er stand im Hof und blickte sich um. Er sah, ein Ziegel fehlte auf dem First. In der Scheune fand er einen, …“ (o.S.)
Source Mannesjahre. Autor Jurij Brězan. Verlag Neues Leben, 1986. 395 Seiten
Keywords Garten, Grill, Bäume, Haus, Dachziegel, Haus, Wiese, Kühe
Retrieved letzte 6 von 7 Keywords in http://books.google.com/
Produced 26.05.2009, 09:08 AM
Added 24.11.2009, 05:52 AM
Time 1:02
Raw File VID00137.AVI
Entry No 0050
Size 15‘178 KB / MP4
Broadcast Public
URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=W79vzaT4ryc
Status Live!
Amazon Review „Aus der Sicht sorbischer Minderheiten, 10. Februar 2010
Von Oehler „290873“ (Magdeburg): „Wenn ich ganz ehrlich bin, dann würde ich dieses Buch als lesbar beschreiben, aber auch nicht mehr. Beschrieben wird in diesem Roman also das Leben des jungen Sorben Felix Hanusch, der gerade aus dem Gefängnis entlassen worden ist und nicht so recht weiß, was er mit seiner neuen Freiheit anfangen soll. Ich kenne mich aber auch nicht wirklich mit den Gebräuchen und Traditionen der Sorben aus, so das ich in dieser Hinsicht keinen richtigen Draht zu diesem Buch finden konnte. Wie gesagt, gelesen habe ich auch nur dieses zweite Buch, daher kann ich zu den anderen beiden Romanen nicht wirklich viel sagen. Aus meiner Sicht ist es auch nicht unbedingt erforderlich, dass man zuerst einmal das erste Buch lesen muss, um das zweite Buch zu verstehen. Wer sich für die Heimatgeschichte, die Probleme und die Traditionen der sorbischen Minderheiten, ganz besonders in der Zeit des zweiten Weltkrieges interessiert, ist dieses Buch sicherlich ein interessanter Roman. Mir persönlich hat er nicht so gefallen und daher bewerte ich dieses Buch auch nur mit drei von möglichen fünf Sternen.“

@etkbooks twitterweek (20110528)

nbp: Die Attraktion http://bit.ly/kCun4B / wer sagt, etwas sei sonnenklar, lügt. / nbp: Literaturpreis des Kantons Bern für “Von Tieren” (Franz Dodel) http://bit.ly/jVw4yB / nbp: Sie beten sie an, um niederzuknien. http://bit.ly/lna0PW / @oliverg Unter den Joghurten ist mir der Kirschjoghurt noch der verständlichste. / “Read me! Eine Kultur- und Mediengeschichte der Bedienungsanleitung” Transcript Verlag, Bielefeld 2011 #pipeline / hej, fink verlag! neues lektorat? “Verpflanzungsgebiete. Wissenskulturen und Poetik der Transplantation”, “Essbare Lettern, brennendes Buch” / “gesundheitswahn” (nzz) ist als pathologisierender begriff allein wenig geeignet. man muss die aktiv verbreitenden individuen analysieren. / nbp: Das Vorwort als kollektives Textich (notula nova 121) / nbp: TCT-H (R): Szene 8 http://bit.ly/l5Z29T / nbp: Grunowen, oder das vergangene Leben http://bit.ly/kyDqkk / martin meyers argumentationsmuster ist ungefähr so sexy, wie das von ihm als solches bezeichnete buchmedium. http://trunc.it/fy00m /



(argumentationsmuster, flexibel)

Die Attraktion

Wieder zu Hause planten sie: Nur du und ich – wir zwei gegen den Rest der Welt. Bonnie and Clyde. Warum schreibst du keine Gedichte? fragte sie. Und er schrieb:

Im grellen Scheinwerferlicht

Eine Nacht- und Nebelaktion

XIII

Literaturpreis des Kantons Bern für “Von Tieren” (Franz Dodel)

“Der Kanton Bern verleiht in diesem Jahr fünf Literaturpreise für herausragende literarische Arbeiten. Ausgezeichnet werden Arno Camenisch, Franz Dodel, Lukas Bärfuss, das literarische Ensemble «Bern ist überall» sowie das Duo Pedro Lenz/ Patrik Neuhaus.”

“Arno Camenisch wird für sein zweites Buch «Hinter dem Bahnhof» ausgezeichnet, Franz Dodel für «Von Tieren», wie die kantonale Erziehungsdirektion mitteilte. Vom Theaterautoren Lukas Bärfuss gefielen der Kommission die neuen Stücke «Malaga» und «Parzival»”

Mehr / Order: http://www.etkbooks.com/von_tieren

Weitere Informationen:

Der Bund / Berner Zeitung / Kanton Bern / Radio DRS

Sie beten sie an, um niederzuknien.

Ihre Begierde nach Endgültigkeit versteckt sich meist hinter einer unendlichen Liebe zur Wahrheit. Und es schaut, zu meinem stillen Vergnügen, immer ein Zipfelchen hervor.

Trotz alledem achten die Menschen nicht ihr Besonderes. Sie flehen nicht, es möge bewahrt werden. Sie setzen es als Unverletzbares voraus. Keine Ökonomie, keine Religion, keine Wissenschaft, kein Recht – überhaupt ein Gesellschaftliches könne ihm etwas anhaben. In diesem wahnhaften Axiom gleicht heute ein Mensch dem andern. Je unheimlicher seine alltägliche Widerlegung, desto strahlender erstarrt es im Wahren. Die erfahrene Lüge über sich ertragen sie mit Beschwörungen ihrer Einzigartigkeit. Sie beten sie an, um niederzuknien.

Ach, dächte sie ihren Boden der Tatsachen wenigstens als ein altes, knarrendes Sprungbrett.

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