taberna kritika

WM-Text, transmedial: “4:2” – Fussball und Sprachkritik

Kurz vor Anpfiff bieten wir noch einmal unseren zeitlosen Titel an:

“Reinknien und durchkämpfen! Es lohnt sich” Neue Luzerner Zeitung

“Sehr belesen und sehr klug”. Zum runden Leder / Bund-Blog

Istanbul am 16.11.2005. Die Schweizer Fussballnationalmannschaft verliert ein Qualifikationsspiel zur Fussballweltmeisterschaft in Deutschland 2006 gegen die Türkei. Und geht doch als Siegerin vom Platz. Nicht nur wegen des dramatischen Spielverlaufs hat sich das Spiel ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben. Fritz Michel transkribiert die Fernsehdirektübertragung des Schweizer Fernsehens SF und zeigt die Grenzen und Tücken ihrer Verstehbarkeit. Mehr …

Autor: Michel, Fritz

Titel: 4:2. Einwürfe und Fussnoten

Verlag: edition taberna kritika

ISBN: 978-3-905846-01-0

Einband: Paperback

Preisinfo: 13,00 Eur[D] / 22,00 CHF

Seiten/Umfang: 102 S. – 22,9 x 15,2 cm

Bestellbar im Buchhandel, beim Verlag oder bei Amazon

Ca. 13° (notula nova 87)

„Der Text strebt danach, sich in ein einziges, ‚grosses Wort‘ mit einer einzigen Gesamtbedeutung zu verwandeln. Dieses sekundäre Wort ist, wenn wir es mit einem künstlerischen Text zu tun haben, immer eine Trope: Im Vergleich zur gewöhnlichen, nichtkünstlerischen Rede scheint der Text in einen semiotischen Raum mit mehr Dimensionen zu wechseln” (Lotman, Innenwelt, 69)

Und: Die (zeichnerische) Ästhetik der Code-Struktur-Symbolisierungen. Der Bar- und der QR-Code.

1. Die Ordnung, Reihung, die Stelen (Staben), Linearität (Abfolge) vs 2. Das Feld, Chaos … Seitlichkeit vs. Sukzession. Zeitliche vs. räumliche (An)Ordnung (Ausdehnung in alle Richtungen) undsoweiter. Die 2 Zeiten der Postmoderne, Vektoren, Flächen.

Und hier ein Tipp an einen Autoren: vielleicht sollte doch an eine Vertragsauflösung gedacht werden, wenn sich eine Edition P u r z e l h e x c h e n nennt. Das ist ein ästhetisches Gebot. Man ist es seinem Text einfach schuldig. (Wer weiss, vielleicht findet sich ein Goldkörnchen in diesen Notizen. (Barthes, Tagebuch der Trauer, 27/10))

Die Körnung von Erinnerung. Und: “Ich will nicht darüber sprechen, weil ich fürchte, es wird Literatur daraus” … (ebd.)

Und: “Von nun an und für immer bin ich meine eigene Mutter” (ebd.) (Das Wetter ist doch ein lohnendes Thema, zu schreiben über: dergestalt – wie heute – die Erwartungen so niedrig, dass uns schon wieder frohgemut ist. Wir entdecken das Abschreiben als Vorgang, der durchaus Glück produzieren kann. Es ähnelt der Verfertigung einer Notiz. Die eine Fixierung ist und sich dem Verdrängen (Aufräumen) preisgibt. Ein Hygieneakt und einer der Ordnung. Katharsis, auch. (Nächster Halt: Biberist). Vielleicht / Darum auch das Zustimmen zu Sätzen wie “I am happy when it rains” (J&MJ)

Und: Die Veranstaltung Netzkritik, bei der er es sich allerdings nur um das Thema der (Literatur-)Kritik im Netz handelt, und fälschlicherweise die Erprobung einer (kritischen) Sichtweise dessen impliziert, was Netz sein könnte. Ähnlich also der (stetigen, konsequenten) Verwechslung von Netzliteratur und “Literatur im Netz”, die aber ganz andere Werke (nämlich Werkfiguren) und Werkbegriffe meint. Alles bleibt also beim Alten, und der geht bald in Rente. (Wie ist das nun mit dem Digitaldruck? Wer kann besser, günstiger? Sind wir nicht alle Digitaldrucker, solche, meistens, die nur zwei Tastenbewegungen davon entfernt sind.)

Übrigens befinden wir uns hier in einem Kühlzelt. Für Morgen erwarten wir ähnliche Temperaturen. Denken an Glühwein. (Der nun sicher besser liefe als Bücher.) Denken an Bratwürste, Sauerkraut, Senf, solche Dinge.

Und an

Buchspender

Bernense

E-Pub-Konverter (in spe)

Heut sind sie alle da.

Unter uns: Das Experimentelle dieses Buchs (Kfk) ist die Versuchsanordnung aus seinem Sein: auch mit der Frage, z.B., ob denn noch gemeinfreier Text eines gemeinfreien Autoren verkäuflich ist. – Eine soziologische Studie also. am Warenfetisch. Auraverschiebung. Fettung.

Die Stadt der träumenden Bücher











































Quote „Es ist nicht mein Gehege. Ich habe keine Ahnung, wie viele Räume es hat. … Ich könnte auf Zuruf ein bißchen dichten für die Zuschauer, wie die armen …“ (S. 389)
Source Die Stadt der träumenden Bücher: ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz / Autor Walter Moers / Verlag Piper, 2007
Keywords Zoo, Pinguine, Kinder, Zuschauer, Gehege, Fütterung
Retrieved letzte 4 von 6 Keywords in http://books.google.com/
Produced 01.02.2009, 04:50 PM
Added 12.11.2009, 09:33 AM
Time 1:03
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URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=02lnHYThbHk
Status Live!
Amazon Review Schattenkönigs Wunderbuch, 23. September 2004 Von Klaus Grunenberg. „Was uns hier von Walter Moers geboten wird, ist gelinde gesagt, die Fülle der literarischen Welt oder das, was wir als Kinder, wenn wir dazu begabt waren, schon in unseren Köpfen hatten: Die unheimliche Fülle von versponnenen Dingen, von Märchen aller Art. So ist es kein Wunder, daß in diesem gewichtigen Band die Fülle der Ereignisse, wie gesagt, die Fülle, das Unendliche des versponnenen Lebens sozusagen in den Vordergrund drängt, sich in uns hineindrängt gewissermaßen, aber doch auch wieder nicht zu aufdringlich, sondern verantwortlich und positiv. Hildgunst von Mythenmetz erzählt uns ein Ding aus Tausend und einer Nacht etwa und mehr noch, aber es ist nicht bloße Fantasie, doch angelehnt etwa, es ist einfach mehr. Da entdecken wir inmitten des Buches soeben mal Goethe und Gottfried Keller und einige mehr und wir werden erinnert an wunderliche und wunderbare Lyrik, die wir einmal irgendwo gelesen haben, etwa im Faust oder im Grünen Heinrich. Da erklärt uns der Schattenkönig die Welt und wir verstehen einwenig von allem, von der Bewegung in unseren Herzen, von den Energien in uns und von den absonderlichen Veränderungen, die wir oftmals in uns spüren und die uns erschrecken. Ja, es wird vieles erklärbar durch dieses Buch und wie auch Michael Ende es in seiner Unendlichen Geschichte schon (und andere es vor ihm!) versucht haben, so kommt uns auch Walter Moers doch etwas mit erhobenem Finger daher, was nicht verwundert bei der Weltlage zurzeit. Wehe, wenn Schreckliches aus dem geboren wird, von dem wir soviel halten, unsere innere Kraft nämlich und unsere Energie, die sich in Forschung und Technik bereits zur Allmächtigkeit ausweitet und bedrohlich über uns alle hin – und herschwankt. Da versenkt man sich schnell und gerne in derartige Bücher, die den Finger in die Wunde legen, uns aber noch etwas Zeit geben, unter eine schützende Decke zu kriechen.“

@etkbooks twitterweek (20100605)

http://roughbooks.wordpress.com/ #lbn / http://kontrollverlag.twoday.net/ #lbn / auch daran ist das internet schuld, haben wir irgendwo gelesen. (wo? achso. ja. genau.) / zwar – zu recht – seit einiger zeit als überwunden erklärt, kommt sie jetzt wieder durch die hintertür rein. / das kann ich hier jetzt leider nicht sagen. folgt aber als dm … / goncourt: @etkbooks Neugierige Frage, worauf beziehen Sie sich? / die idee der autorschaft als zu examinierender und bespekulierender textauthentizitätsgarant ist so ziemlich genau mindestens 200 jahre alt. / prüft, was folgte, wenn man statt “nun” (kaus.) fortan “indes” verwendete. / Elisabeth Wandeler-Deck @ Cleaves 2 http://www.cleavesjournal.com / Elisabeth Wandeler-Deck @ Cleaves 2 / “Eine Rückgabe der eBooks ist leider nicht möglich, da die Produkte aufgrund Ihrer Beschaffenheit nicht dafür geeignet sind.” / alles falsch, es ist nämlich so: «Der Buchhandel ist in der Hand von linken Feministinnen.» http://trunc.it/8fyqo / Sprechzonen #wörter / @inadaequat bedenkenswert aber auch http://blogbar.de/archiv/2010/06/02/nochmal-zu-flattr-und-anderem/ #lbn / Ergebnisstau #wörter / gesteht, den dislike-button bei http://hackr.de/2010/06/01/huh gedrückt zu haben. das war aber nur ein test. der text ist sehr likeable. / überhaupt, he! spannendes merve-programm: Ränder der Enzyklopädie / Karlheinz Barck ; Bernhard Dotzler #pipeline / und den noch: Dissonanz – Der schwarze Blog / Max Dax, merve 2010 #pipeline / Als wenn es tausend Helme aus Phlox gäbe : Stabigabis Logiken / Ann Cotten ; Monika Rinck ; u.a., merve 2010 #pipeline / das scheitern von http://www.vascoda.de/ ruhig auch mal als metapher lesen … http://trunc.it/8bzrq / nbp: Interieur (notula nova 86) http://bit.ly/dBe8lN / mein followerdispositiv muss 1 grosse lücke haben. von welcher quelle nehmen nur alle die #vonderleyen-phantasie? hat mir da jemand 1 link? / @visuellepoesie welcome! #lbn / Sudabeh Mohafez: «brennt» http://tinyurl.com/39xfu7o #lbn / rätselt, ob “aushilfsschlagzeuglehrer” nun lehrer von aushilfsschlagzeugern oder aushilfslehrer von schlagzeugern sind. / nbp: Die Parabel http://bit.ly/amGxcc / nbp: Veranstaltungshinweis: Elisabeth Wandeler-Deck im Literaturhaus Zürich http://bit.ly/d9huGf / goncourt: @etkbooks Vielleicht wollte sie auch nur “Allerwerteste” sagen. / brutalstmögliches bedauern … so wars gemeint. / @goncourt sie wollte sagen: “bedauere aufs Brutalste” … aber unter stress … / RT @VisuellePoesie: great homepage and artworks by holger lippmann –> http://bit.ly/9vo1kc /

2007-12-19 (ich) notierte viel zu

ambilingual sagt sie nicht links wie

händig nicht rechtshändig sprachig

stundenlang dem wind nachsehen

das wasser getrieben das segel

boot boot

(ich) notierte viel zu hell auch hier die NACHT kaum Sterne auszumachen. Oder die Bedeutung von Wörtern skinny ausmachen sie sagt es aber 1 Mensch 1 Pferd 1 Kuh 1 Wasserbüffel sie sagt es sehr zärtlich oh she is so skinny oder mit dem Pinsel über die INSEL LANDSCHAFT streifen paintbrush man verzog sich was nicht dasselbe meint mother passed away ich denke an U. wird angekommen sein, wenn ich dort gewesen sein werde, das jetzt, heute, ein HIER ist, noch ist und ist ein HIER PROGRAMM das ich mir gegeben habe ins Helle am Nil Spaziergang durch ASSUAN die freundliche Stille am frühen Morgen des ersten Feiertags ein Kellner pflückt (mir) ein Duftkraut

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