taberna kritika

Die Interimsdenkenden (notula nova 82)

Wie funktioniert mathematische Relationssemantik?

Bsp.: Munkeln = Raunen – 20%

Und: Unseren Schätzungen nach leben derzeit genau 81 Mio. Deutsche in der Schweiz.

(Auf 1 Stein gemeisselt:

DU KUNG

ICH KUNG

WIR KUNG

)

Und: “Das Vergnügen befördert die Resignation, die sich in ihm Vergessen will”. (Adorno / Horckheimer, Kulturindustrie / Dialektik). Mit anderen Worten: “Vergnügt sein, heisst einverstanden sein.”

Vielleicht ein Nullpunkt-UT?: “Script” oder “Polyscript” (Mal nachsehen, ob der vergriffene Bestseller wieder lieferbar ist: “Der geheime Leben der Pflanzen.”. Und auch die Website eines Möchtegern-Grossrats: http://www.nein.eu. Und die Hoffnung: Der Schnee wäscht den Regen weg.)

Weil wir vor kurzem nach unserer Position gefragt wurden: Wir sind Kritiker der Kritiker der Kritik an der Hegemannkritikerkritik. (Wir sprechen damit auch über den Charakter der Düsenbesetzer in den Thermalbädern dieser Welt. Über ihre Gesten und Blicke, die nur eines wollen: Distanz erzeugen. Eigentum im Interim behaupten. Warum aber wird dieser Gedankengang nun von Dir aufgegriffen und in die hiesige Leitdifferenz des Ausschlusses (der Eindringlinge) übersetzt? Uns zeigt es die unbewusste, latente Veranlagung so eines Bewertungsmusters auch bei solchen, die sich davon frei wähnen. Die Leitdifferenz ist immer auch ein Denken im Dunkeln.)

Lesung Elisabeth Wandeler-Deck (Berlin)

Elisabeth Wandeler-Deck

Da liegt noch ihr Schal

Lesung im Berliner Zimmer von Schwindkommunikation und dieraumplaner.

Vgl. auch Interview mit Florian Neuner:

Über das Schreiben als Bauen und Entwerfen I

Über das Schreiben als Bauen und Entwerfen II

Die Lesung findet statt:

Freitag, 30. April, 19 Uhr im Berliner Zimmer von Schwindkommunikation und von dieraumplaner, Knesebeckstrasse 96, 10623 Berlin

Anmeldung bitte per Email an info at schwindkommunikation punkt de

XI Formen der Repräsentation

Wie sähe eine angemessene Darstellung dieses Projekts und seiner Texte aus? (bhfr)

Bis zu und mit der Erstellung der einzelnen Ichschriften kam es zwar vereinzelt zu Überlegungen, wie denn das Textgesamt (die Manuskripte, OCR, Transkripte, Bibliographie und nun: dieser Text darüber) günstigerweise darzustellen wäre. Die Schriftelemente waren ja grossenteils, auch um ein gewisses Feedback einzuholen und dieses wieder mit in den Text zu nehmen, im Weblog (18) veröffentlicht. Der Gedanke lag also nahe, wo alles doch schon elektronisch vorlag, letztendlich eine elektronische Form der Gesamtdarstellung zu wählen. Man hätte die Ursprungsimages in Vollauflösung verwenden können und diese zusammen mit den Transkriptionen in einer Matrix bspw. durch ein Wikisystem (idealerweise einem Tiddlywiki (19), das auch kurz für diese Zwecke getestet wurde) präsentieren und die Einheiten multipel vernetzen können.

Selbstverständlich kann auf diese Texte, obwohl in gewisser Linearität urerschienen, in nichtlinearer Weise zugegriffen werden, ohne dass sich diesbezüglich grosser Bedeutungsverlust (kein Narrationsstrang, geringere Intertextualität, heterogenes „Personal“ abzüglich des ICHs) einstellen würde.

Ich hätte also Möglichkeiten gefunden, all das mit einer gewissen Übersichtlichkeit und doch grosser Vernetztheit (elektronisch / digital) abzubilden, und doch hätte ich damit ein paar Aspekte ausgeklammert, die ebenso grundlegend für diesen Ansatz sind. Idee kann nämlich auch sein, wenn denn die Handschriften auch als Bilder im Sinne von Kunstwerken (synchroner und diachroner Zeichenhaftigkeit) zu betrachten sind, diese mit einer Art Katalogaufmachung zu verbinden. Oder gar in einer Variante oder Mischform mit dieser: das Gesamt wäre auch in einer Art Notizblock- oder Skizzenheftästhetik verkörperbar, die letztlich auch Form und Ursprung der Arbeit medial wiedergeben würde. Damit bekäme auch dieser vorauszuschickende Text einen standes- und gattungsgemässen Raum, was das Ganze aber wiederum und in doppeltem Sinne in die Nähe klassischer Publikation(sstrukturen) rückte. Im Moment habe ich mich für letztere Variante entschieden, die sich freilich auch auflagenmässig an Künstlerbüchern orientiert. Eine weitere, spätere Präsentation in einem anderen Medium ist allerdings bewusst nicht auszuschliessen, sondern diese ist geradezu als kontrastive Ergänzung (analog zu den zwei Urschrifttypen, s.o.) gleichberechtigt hinzuzunehmen.

—-

(18) http://www.abendschein.ch/site/weblog/C37/

(19) Umfängliche Erfahrungen damit wurden bei einem anderen Projekt gesammelt: H.A., Bibliotheca Caelestis, Tiddlywikiroman. edition taberna kritika, 2008, (Elektronische Ressource) ISBN 978-3-905846-02-7, mehr: http://bc.etkbooks.com/

@etkbooks twitterweek (20100424)

noch viel trauriger als um diese zeit einen newsletter zu erhalten, muss es sein, einen zu versenden. habe mitleid und storniere nicht. / Zweitausendeins: @ektbooks bei uns gabs nur mal das mit den Kornfeldern. Aber he: das hatte vielleicht was mit der Herrengedeck-Industrie zu tun!  / @Zweitausendeins “biere, bücher, blasen. geheimdispositive der macht”. gibts den titel schon bei euch? / Zweitausendeins: @etkbooks nene, Absprachen zwischen Bier- und Prostata-Industrie gibt es doch schon lange. / @Zweitausendeins und alles fünf tage vor dem http://www.inkontinenztag.ch/ in zürich? das alles kann kein zufall sein. / http://etherpad.com/ep/pad/slider/13sentences #lbn / “Brauchen wir einen “Welttag des Buches” oder eine genauere Vorstellung davon, was “Lesen” bedeutet?” http://trunc.it/7gkww / “Between the Pixel and Word: Screen Semantics” http://www.hyperrhiz.net/hyperrhiz07/27-essays/94-between-the-pixel-and-word / papi97: @etkbooks alle Zeichen weg, das wäre eine Möglichkeit, die andere eine Erhöhung auf 160 Zeichen / ein bildverbot sorgt doch eigentlich lediglich dafür, dass vorstellungsgemeinschaften quantitativ optimiert werden. / die totale mündlichkeit./ was machen eigentlich @fischliundweiss ? / vielleicht wäre es friedlicher, wenn man alle zeichen und symbole verbieten würde. / und: wie wird google reagieren? (what would google do?) http://trunc.it/7eiam / ob man die imaginatio künftig an die google-bildsuche outsourcen kann? / @goncourt jetzt haben sie mich aber gekriegt! chapeau! / goncourt: @etkbooks http://bit.ly/auit2k / stellt sich adam im adamskostüm auf einem fahrrad vor. / der adamskostüme waren es – semiotisch gesehen – eigentlich immer mindestens zwei. wer davon sprach, war damit auf der sicheren seite. / http://www.buypichler.com/ #lbn / schangsen & probleme … “Schweizer Verlage brauchen deutsche Leser” http://trunc.it/7g2zb #lbn / rittinergomez: @etkbooks haben ferien und sind leider nur virtuell im lande / da schau ich doch mal rein: RT @umblaetterer: »Die Zerstörung der Leipziger Stadtbibliothek im Jahr 2003« (@SuKuLTuR ): http://bit.ly/bmydlm / new blog post: 2007-12-13 abu al hôl oder http://bit.ly/9Q3dvp / @rittinergomez geht ihr hin? wir zelten da ja auch wieder mit http://www.swips.ch/ / Betäubungsfutter #wörter / new blog post: Gestell und Ungestalt. Cahier. Faksimile I http://bit.ly/c3rsDJ / stichwort sprichwort http://trunc.it/79aby #lbn / Virtual Institute For Neo-Structuralism and System Theory http://trunc.it/78mr7 schad, dass es kein blog ist. fb ist mir echt zu anstrengend / new blog post: Architextur: Aufblitzen des Erzählens http://bit.ly/cHQAz4 / new blog post: Starwriter Graphik (notula nova 81) http://bit.ly/dzG8xC / Der Peng-Club http://trunc.it/79jhj / “Private Voodoo” im bund-blog “zum runden leder” http://trunc.it/7bt4k / ahab http://trunc.it/79z3h / re:publica 2010 – Ein Messebericht von ALÉA TORIK http://titel-magazin.de/artikel/3/7301.html #lbn / http://www.zettels-traum-lesen.de/ #lbn / der matthäus-effekt, auch bekannt als #dtsiadgh / aber auch die kommentare mit schmackes … http://www.freitag.de/community/blogs/perkampus / hej, micha! das hat doch nie jemand bestritten … http://trunc.it/7906d / was tun bei ausflockender kokos-pastinaken-suppe? / RT @maiksoehler: “women just could not under any circumstances find him attractive”: n+1 über walter benjamin http://trunc.it/78758 #lbn / SCHREIBEN IST EINE BESTIMMTE BEWEGUNG MIT DER HAND – LITERATUR UND HANDSCHRIFT http://trunc.it/7abvc #pipeline /

2007-12-13 abu al hôl oder

oder milchiges dem zwischen bei

gemischt (ich) (übertrage daten) (warten)

stürze mich (aber worauf) die kunst (ah?)

zu jonglieren vergessen (essen?) was heute

war? war? ein handgedicht?

abu al hôl oder es gelang manches oder Milchiges dem Zwischenraum beigemischt (ich) übertrage Daten (warten) stürze (mich) auf die Kunst zu jonglieren vergessen (was heute? war?) und wie (ich) im Abtippen das Vorgegebene missachten lernte, gelernt, heut, besuchsweise, den Ausdruck VATER DES ENTSETZENS und fand zum Ziel SPHINX 1 klein Wort und noch eins und wie viel gesagt in hiesigem Sprechen und wohin und mit Hilfe des Telefonapparats mobile und wie der Fahrer den Weg fuhr jede Fahrt eine Sightseeing Tour wie den Stau und den Stau vermeiden Ausweichtouren –routen suchte das Ziel bei den tanzenden Pferden, meines. Sie stand schon da, als ich

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