taberna kritika

2007-12-19 (ich) notierte viel zu

ambilingual sagt sie nicht links wie

händig nicht rechtshändig sprachig

stundenlang dem wind nachsehen

das wasser getrieben das segel

boot boot

(ich) notierte viel zu hell auch hier die NACHT kaum Sterne auszumachen. Oder die Bedeutung von Wörtern skinny ausmachen sie sagt es aber 1 Mensch 1 Pferd 1 Kuh 1 Wasserbüffel sie sagt es sehr zärtlich oh she is so skinny oder mit dem Pinsel über die INSEL LANDSCHAFT streifen paintbrush man verzog sich was nicht dasselbe meint mother passed away ich denke an U. wird angekommen sein, wenn ich dort gewesen sein werde, das jetzt, heute, ein HIER ist, noch ist und ist ein HIER PROGRAMM das ich mir gegeben habe ins Helle am Nil Spaziergang durch ASSUAN die freundliche Stille am frühen Morgen des ersten Feiertags ein Kellner pflückt (mir) ein Duftkraut

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etkbuttons

ah, da sind sie ja: unsere schicken etkbuttons …

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Interieur (notula nova 86)

Und: es braucht einen ja nicht mehr zu wundern, wenn die Leute immer noch Bücher lesen. (Wir lesen ja nur noch Texte.)

G, Gauche (Die Linke) Der Stockholmer Appell. Es geht um die Verwechslung von Werden und Geschichte. Und wenn die Leute revolutionär werden … Menschenrechte, was soll das sein? Das ist rein abstrakt, ganz leer. Es ist genau wie mit dem, was wir vorhin über den Wunsch sagten (…). Man wünscht zum Beispiel nicht die Freiheit usw. Aber Null. Man wünscht, (…) Der Wunsch fliesst immer nur durch Gefüge. Links zu sein bedeutet (…) wahrnehmen. (G.D.)

Neu gelernt: Ein Palindrom wird im Fachjargon auch Rückling genannt. (Wenn ich nun die Menschen ins Gewürzsortenspektrum klassifiziere, dann (…))

Dann der sympathische Ansatz bei Lotmann (Innenraum des Denkens), weitergespielt, angewandt: Das LW als hybride Gattung mit dem signifikanten Merkmal einer (digitalen) Mischcodierung der Kommunikation ICH-ICH und ICH-ER. (Ja, wenn denn eigene Existenz nur noch als Angebot wahrzunehmen ist, dann (…))

(Dabei ein immer stärkeres, auch persönliches Desinteresse an dem verspüren, was gemeinhin Werk genannt wird. An Manifestationen, spontanen, elaborierten, eines Schreibprozesses, ja, ist das Interesse dramatisch gestiegen. Diese werden aber immer als – nicht zu unterdrückende, kontingente – Produktionen bzw. als Beispiel wahrgenommen. Immer nur: im Kontext eines prinzipiellen Werdens.)

Veranstaltungshinweis: Elisabeth Wandeler-Deck im Literaturhaus Zürich

Heute, 1. Juni, 20 Uhr: Lesung und Gespräch im Literaturhaus Zürich.

Das Gespräch mit der Autorin führt Christine Lötscher

Literatur und Architektur sind Künste, die sich nur auf den ersten flüchtigen Blick – in Form, Inhalt und in der Konstruktion – stark voneinander unterscheiden. Auf den zweiten längeren Blick sind die Bauweisen eines Textes und eines Hauses gar nicht so verschieden. Beide, der Architekt und die Autorin, benötigen für ihr Schaffen Material. Was für den Einen das Holz ist, der Stein, ist für die Andere der Buchstabe, das Wort. Und beide wiederum eröffnen mit ihren Bauweisen Räume.

Die Verschwisterung von Architektur und Literatur ist eine Seite von Elisabeth Wandeler-Decks Persönlichkeit, die sich in ihrem Schreiben spiegelt.

In ihrem letzten Buch Da liegt noch ihr Schal (edition taberna kritika, 2009) erforscht sie sprachlich einen Raum, der bei Baar beginnt und im Nicht-Ort Sihlbrugg abrupt endet. Auch in ihrem noch unveröffentlichten Prosastück, aus dem sie lesen wird, wird es um Räume und um die Verbindung von Künsten gehen, um die Liaison von Literatur und Musik.

Wandeler-Decks Texte sind nicht immer einfach zugänglich. Doch wer sich den Texten dieser unermüdlichen Sprachforscherin hingibt, dem eröffnen sich neue Räume.

Elisabeth Wandeler-Deck ist 1939 in Zürich geboren. Sie studierte Architektur, danach Soziologie und Klinische Psychologie. Als Schriftstellerin arbeitet sie auch mit verschiedenen Komponisten zusammen.

Datum: Di, 01.06.2010

Zeit: 20.00 Uhr

Adresse: Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, Zürich

http://www.literaturhaus.ch/

Die Parabel











































Quote „Ein ausgestopfter Lehrer, der eine Banane frisst hinterm … in einer Buchhandlung gestohlen hatte. Ich sah durchs Fenster. Hämmerli blätterte in einer …“ (S. 90)
Source Die Parabel. Band 2 von Zeit und Ewigkeit / Autor Guido Bachmann / Verlag Lenos-Presse, 1978
Keywords Passage, Läden, Arkaden, Fahrräder, Engel, Galerie, Banane, Buchhandlung
Retrieved letzte 2 von 8 Keywords in http://books.google.com/
Produced 28.01.2009, 10:16 AM
Added 12.11.2009, 09:16 AM
Time 0:56
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Entry No 0004
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URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=D4M0eLIifzM
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