taberna kritika

@etkbooks twitterweek (20100206)

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2007-12-02 Ich werde nie nicht

            wörter      als ob ich streifte sand dein kleid

fliegen die                dach

                 kante    lang

    sanft

          blau

Ich werde nie nicht in Kairo gewesen sein. Es ist interessant, in der Nähe des Nils einen Film über den Nil zu sehen. Segel Schleier voiles ein zweites Lesen, das eine Wiederholung (nicht) ist, er ihr, C., ein zweites Mal schenkt in Erwartung seines Verdikts und auf ihr savoir hin schreibend und es ist (k)ein Brief bestrickend den Fuss die Ferse das Abnehmen ausführend ich füge zu indem ich es weniger werden lasse ein Tun, das auf Kenntnis beruht zu verringern der Hände Augen. Während ich zum Flughafen wollte und weil es so komisch mit der Bahn war bei deinem Abflug. Als ICH dort raus wollte eingepackt für Kälte, Wind, Festliches, für Notfälle etwas dabei, denn wer will

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Die Getränke der Gesellschaft (notula nova 71)

Und: Die Widmerholung #wörter

Rechts. Rechts. Messegebäude. Platz. Kreisverkehr. Rechts. Tankstelle. Klingnaustrasse. (Auch ein Sammlungs- / Anthologiekonzept: Grossartige Sätze in Scheissbüchern.)

Dann etwas Disko. Bei Oasis sind wir dann gegangen. (Viel zu viel Kilkenny … Dann, am nächsten Tag: Startmässig auf einen Schlag drei Weissbücher an eine Kundin verkauft. Eine Kennerin der Materie.)

Und, schon wieder fällig: Fingernägel schneiden.

Jean-Claude und die

Verwaltungskunst

Korrespondenzkunst

Pressesprecherkunst

Und die Titelmeldung: “Die Red-Bull-Gesellschaft”

carl walser privat

abschiedskarten ausdrucken

hartmut abendschein

Noch einmal: Literatur (Produktion und Ergebnis) nicht als Kunsthandwerk betreiben und präsentieren, sondern als … als … als … Ereignis und Dokumentation lebendigen Denkens. Literatur als nicht zu bändigenden Diskurs, sozusagen. (Übrigens, fürs Protokoll: Amy Rigby ist die Ex-Frau von Will Rigby, dem ehemaligen Schlagzeuger der Jangle-Band DB’s.)

Aber oops, nun haben wir Eleanor mit Amy verwechselt. (Die Knöpfe an der Wand (der Plane, der Kulisse, dem Rückraum) in: Gold. Rot. Blau. Das hair. Das bald hair. Jetzt kommt sicher eine Geschichte. (Dort drüben an der Seite steht meine Gattin, schaut mich an, aber sieht mich nicht.) Seltsam.)

Am nächsten Morgen: wieder der Welt das Du entzogen. Vorläufig.

Käuflich

Große Gedichte, so sagt die Legende,

gehn erst im Geist großer Leser zu Ende.

Dieses hier auch. Denn es ist gegenwärtig

richtig besehen noch nicht so recht fertig.

Mag es auch strahlen und sternengleich glitzern,

fehlts ihm an was. Und woran? An Besitzern.

Ach, wenn sich doch für die wortreiche Spende

bald ein geeigneter Eigner einfände.

Spende – “der Welle lieblicher Buhler”,

wusste schon Goethe. Ach, Guido, als Schöngeist

liebst Du die Künste? Das sinnig Gereimte?

Klingende Worte? Das süßlich Geschleimte?

Silben, die Seele und Herz Dir befeuern?

Nimm dies Gedicht – und erlass mir die Steuern!

Frag auch die Freunde aus deiner Partei

Wem ich was schreibe, ist mir einerlei.

Gegen fiskalische Vorförderungen

werden hier gern “Niebel“ungen gesungen,

“Brüderle, trink!”, “Heide-Rösler” und “Unterm

Lindner”. Ihr müsst mich nur richtig ermuntern!

Pfandfreies Bier, dreißig Vollsilberlinge

– dafür erdichte ich herrliche Dinge,

widme sie euch, eurem Werk, eurem Wohle.

Meldet Euch bald, schließlich brauch ich die Kohle!

taz > (GROa)