taberna kritika

2007-11-18 angeordnet die Geschäfte nach

traf einruf runde

betrug regen

gewärtigt                     grün

zart erstarr warte

befremd legen

enthärtet           grünes

belächelt

gefächelt

            gegrünt

angeordnet die Geschäfte nach Ware die Anordnungen der Waren in Auslagen die Waren in den Anordnungen der Strassenhändler folgen dem Schema SAMMELN eines Aufreihens WARTEN ich denke an eine Sprache der Reihungen frage nach dem Arabischen sehe die ausgerichteten Wasserpfeifen die gerichteten Stühle die aufgetürmten Sitze die bereit gelegten Mundstücke setze die Zeit des Gedichts dazu eine Hergestellte Gegenwart Störung bleibe innerhalb doch wovon, wenn die Zeit des Gedichts die Zeit des vergangenen Moments ist. Oder stelle Gegenwart her, die sich einstellt JETZT wartend, aus dem Notizmaterial. Was sie unterscheidet, ist ihr Gebrauch?

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Veranstaltungshinweis: Andere (digitale) Welten

Quelle

Freitag, 23. Oktober, 20.00 Uhr:

Andere (digitale) Welten.

Literaturhaus am Inn. Innsbruck.

Literaturblogs und Blogs über Literatur mit Alban Nikolai Herbst, Andreas Louis Seyerlein, Hartmut Abendschein, Christiane Zintzen.

Die charakteristischen Eigenschaften von Weblogs werden von den technischen Möglichkeiten bestimmt, die das WWW anbietet: multimediale Präsentationsformen, Publikation in Echtzeit, Kommunikation, Datenverwaltung und -archivierung. Ein Weblog kann deshalb weder zwischen zwei Buchdeckel gepresst noch vorgelesen werden ohne sein Gesicht zu verlieren. Die Idee, eine Bloglesung zu veranstalten, hat durchaus etwas Anachronistisches, eröffnet aber auch einen reizvollen Spielraum für neue Präsentationsformen. litblogs.net wurde 2004 als erstes Portal und Meta-Weblog für deutschsprachige Literatur- bzw. AutorInnenblogs gegründet. Zu den mittlerweile 17 PartnerInnen zählen der bekannte Autor Alban Nikolai Herbst und Andreas Louis Seyerlein. Die selbst als Blogautoren tätigen Herausgeber, Christiane Zintzen und Hartmut Abendschein, werden litblogs.net vorstellen und gemeinsam mit A. N. Herbst und A. L. Seyerlein aus den Blogs lesen, über ihre Ideen, Erfahrungen und Konzepte sprechen und die Blogs via Bildprojektion präsentieren. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit litblogs.net konzipiert und ist Teil der im Rahmen des Projekts DILIMAG veranstalteten Tagung „Digitale Literaturvermittlung: Praxis, Forschung und Archivierung“ (23. – 24. Oktober, Translationswissenschaft SR 2). AutorInnen: Alban Nikolai Herbst (Berlin): Die Dschungel. Anderswelt, Andreas Louis Seyerlein (Frankfurt, München): particles, Hartmut Abendschein (Bern): taberna kritika – kleine formen, Christiane Zintzen (Wien): in|ad|ae|qu|at

Links: DILIMAG-Projekt, Universität Innsbruck / “Digitale Literaturvermittlung: Praxis – Forschung – Archivierung”, Programme / Abstracts (PDF)

German Englishlearners: Please do pronounce Kant as “can’t” (notula nova 56)

Und: Kunst = Ideen auf den Prüfstand von Erfahrungen bringen. (Müller, Gespräche 2, 177)

Ebd. f.: Baudelaire vs. Benn: “Langeweile ist der auf die Zeit verteilte Schmerz” vs. “Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück”.

Achtung: in 10 Minuten erscheint hier ein

noch unveröffentlichtes Gedicht von Durs Grünbein!


(Wie der Kalauer auf Kneipenschildchen: “Morgen gibt’s Freibier”.)

Aber: Auch über den Schrägstrich nachdenken, bspw. über die Differenz wie in

Ost/West

Ost/ West

Ost /West

Ost / West

undsoweiter. (Man denke an die ungeheure Akribie und Effektivität in der Anwendung solcher Zeichensysteme bei Leuten wie Jirgl, Schmidt etc. A.a.A.a.: Schlotmann.)

Überhaupt: Dekadenz als Triebunsicherheit (Nietzsche)

Zur Idee der “Diskreditionen” bald mehr, in diesem Theater …

Überhaupt: “Das sagt ja alles: Bielefeld” (Medientheater, 123)

(Unter unserem Schlafzimmer beginnt vor 7 Uhr am Morgen ein junger Mann (mit Hörschutz) das hohe Gras auf einem aufgeschütteten Erdhügel mit einem lauten Spezialrasenmäher zu mähen. Gegen diesen Lärm ist nicht zu protestieren, weil man sich nicht mit der benachbarten Baufirma (mit der man 1 gutes Verhältnis pflegt) anlegen möchte, der man gestattete auf dem eigenen Privatgrundstück die Erde zu deponieren. Nein, man muss diesen Lärm als Segnung, als Zeichen, als Allegorie gottgewollten Lebens begreifen und annehmen.

Anders, Amen: wie handeln, wenn offensichtlich ein kategorischer Imperativ immer weniger zu funktionieren scheint. Also auch die Frage nach der Toleranz gegenüber Intoleranz. Ich denke, der Hinweis darauf ist wichtig, da sonst direkt oder indirekt an dessen Abschaffung gearbeitet wird. Die Umkehrung aber, der Verweis auf eigene Intoleranz fällt in einen gewissen Bereich von Herrschaft(sillusion), die einerseits zu duckmäuserischem Verhalten führt, gleichzeitig aber auch den Imperativ als Argument benutzt.)

Aber: ist man auch Schriftsteller, wenn die NZZ das so schreibt? (Diese lügt bekanntlich nicht.)

Zur Theorie der Diskreditionen:

– nebenbei: ein Spiel mit / Test der Neugierde potentieller Leser auf Diskretes mit einer künstlichen Zugriffs- / Hemmschwelle, also: dem Spiel / Test, ob es tatsächlich so ist, dass etwas kosten muss, damit es etwas wert ist.

– Die Installation einer anderen Form digitaler Autorschaft, eines anderen, verborgenen Autoren-Ichs. Die ungefilterte Sammlung von Positionen zu Personen, Texten, Ereignissen, durch den Autor … die Art und Weise einer (meist kurzen) Textreaktion aus dem Halbverborgenen heraus. Eine tatsächliche (oder auch: vorübergehende) Aufhebung der an vielen Stellen eingeführten fiktionalen Erzähler- oder Autorschaft durch Anreicherung der Autorfunktion … seine “diskrete” Natur.

Und: Religion, Religiosität als Technik, mit 1 Schlag sämtliche Abstraktionen undifferenziert plausibilisieren zu können.

Dann, Katastrophe: hat man etwas Nichtgenehmes zum Mittagessen besorgt. (Aber wenigstens hat man daran gedacht, dass morgen ein Feiertag ist. Und wenigstens hat man auch noch die Einkäufe erledigt. Bergauf.)

Ligatur (ist019)

I Zit. Aus Deutsche Inschriften, Terminologie zur Schriftbeschreibung: Über Buchstabenverschmelzungen und Platzsparmassnahmen. (Mit Abb. typischer Ligaturen). // II Die Mittelstrecken. Die WGL (Wettkampfgemeinschaft Leichtathletik. Die Qual der Mittelstrecke, obwohl die Resultate nicht übel. Es blieb bei der Qual. Im 11 bis 13 Jahr. Einzelkämpferdasein – Freundschaften überschaubar. Wer hat mich da eigentlich [reingesteckt] in diesen Sportverein? Die Eltern? Und wenn ja, wozu? Aus diesem Kreis bin ich endgültig ausgestiegen, als ich die Hürden nicht [schaffte]. Als es mit den Hürden anfing. Die Hürden gehören dazu, sagte ma[n]. Ich habe selbst die Niedrigsten nicht übersprungen: angestossen. Umgerissen. Blaue Flecken und andere Verletzungen. Der Sport. (Was sonst noch kann zu Zeiten der Sportlichkeit, die sich jetzt [ineinanderziehen], [legieren], verdrängt und verdichtet werden. Abgehakt: Der Basketball. In einem anderen Verein “geschnuppert” bis zum Bruch des Mittelfingers (linke Hand). Auch dort wenig Freu[n]de und Kameradschaft. Dafür eine neugebaute Sporthalle mit quietschendem, grünem Kunststoffboden. Dusch[szenen]. Um die 14? Überall junge Riesen. Auch hier zu klein, also – ordentlich Körbe zu werfen, aber als schneller Läufer und Dribbler nicht ganz aufzugeben. Das Training im anderen Stadtteil jenseits des Grabens. Kreuzäckersiedlung. Erreichbar durch eine Busfahrt von 30 Minuten. Manchmal habe ich den letzten Bus verpasst. (Im Winter war es immer dunkel am Ende der Stunde[n]. Auch im Herbst. Auch im Frühling. III Wenn mich nicht die Mutter mit dem Auto abgeholt hatte, musste ich auch noch erschöpft nach Hause laufen. Hinunter in die Stadt. Hinauf auf den anderen Hügel. Diese Episode ging mindestens 1 jahr. – Bis zu besagtem gebrochenem Finger. Danach (nach dessen Heilung) hatte ich den Ausstieg geschafft und nahm nicht mehr daran teil. Nur noch Schulsport und Hartplatzgekicke, für eine Weile. Dann bin ich einem Tischtennisclub in meinem Heimat[viertel] beigetreten. Ein Klassenkamerad hatte da ebenfalls angefangen. Aber das ist eine ganz andere Geschichte … // kursiv -> currere -> laufen, rennen / Kursive Gründe: Die Verschmelzung: Zeitfaktor, Schnelligkeit des Schreibens / Das Platzsparen: Raumfaktor, pragmatisch / Gibt es kursive Ereignisse ? IV einer der Buchstaben in der Regel seine tön versiert. man gurkte lediglich drei, fand verfestigt Leben, sodass Sioe gemeinsam bebe. übe Gestelle. nicht überl. blieb der Einzelkegler darein. Abgelenkt: dort wein, öde teil höbe. kreuzender siede In Wien. ging biedere Waden teil in Wetze. Aber das ist eine ganz andere Gedicht..

@etkbooks twitterweek (20091010)

… von unserer hausbank erhalten wir nun komplett handschriftlich verfasste geburtstagskarten (azubi?). wann gehen wir miteinander essen? / Bäume vor Wald. Die Freuden der Jagd http://lyrikkritik.twoday.net/ / RT @SuKuLTuR Verlag sucht Autor! Dietmar Dath, Martin Z. Schröder, Iris Hanika, Daniel Ketteler kennen ihn nicht. http://bit.ly/3QhPZK #lbn / new blog post: 2007-11-17 Siebzehnuhr Schleierlicht Dämmerung es http://bit.ly/qERLw / Wer Lesenswertes zur – und Literatur sucht, dem seien die Tweets von @Litblogs_net @etkbooks zum #ff empfohlen, @inadaequat und @Fiktionaere / KeinVerlag #ff Fund zur Literaturforen: @2666de RT @etkbooks “Eine Dichterin im Internet” http://bit.ly/173T13 #lbn – interessante Diskussionen! / KeinVerlag Auch wenn wir schmunzelnd die Arme ausbreiten – das hätte der Dichterin woanders auch widerfahren können http://twitter.com/etkbooks… / KeinVerlag jedoch, @etkbooks, wirkt auch der Trugschluss “errungener lit. Lorbeer = lit. Wildcard” http://twitter.com/etkbooks/status/4652698121 / new blog post: Caught in the act (notula nova 55) http://bit.ly/3UWtFD / das halunkenradio von http://lyrikkritik.de/radio.htm #lbn / der übersetzer von vn („Er ist ein außergewöhnlicher Dichter, mit einer beeidruckenden Nummer von herausgegebenen Bücher“) muss google sein / 2666de RT @etkbooks “Eine Dichterin im Internet” http://bit.ly/173T13 #lbn / “Eine Dichterin im Internet” http://bit.ly/173T13 #lbn / @GlanzundElend jetzt haben sie mich wieder daran erinnert, dass von meinem französisch praktisch nichts mehr übrig ist. a la prochaine … / als hüte und zäune noch nicht künstlich getrennt wurden. http://bit.ly/3g9PEo / GlanzundElend @etkbooks Merci, bon voyage & à votre santé. / @GlanzundElend hm. übergabe wird wohl schwierig. ich werd aber 1 auf Sie trinken. interessant & vergessen http://de.wikipedia.org/wiki/Picon / GlanzundElend @etkbooks Picon-Bier, S’il vouz plaites. / … von morgen bis freitag in paris … sollen wir was mitbringen? … / new blog post: MyIslavolante Triptychon http://bit.ly/1b5sqi / RT @GlanzundElend: I’m sick of Sick. #lbn / new blog post: Seelische Apparate (ist018) http://bit.ly/5H4Jx / Kurt Schwitters: Ursonate Teil3. Scherzo Trio Scherzo. http://bit.ly/tiRHJ (via @jbrunotte) #lbn / János Neumann Salon http://www.neumannsalon.de/ #lbn /