I Zit. Aus Derrida, Geschlecht: Über die Handschrift als Gebärde, Geste und unmittelbarste Manifestation eines Wortes. // Notizen. Zerstörung Wort -> Bild. Verlangsamung des Lesens. Die Schreibmaschine ver[hüllt] das Wesen des Schreibens. II Köln Anfang 2002 ([Glimpses]): Erste Tests mit der Olivetti (Eine Be[wältigung] einer Verlassenheit durch eine Freundin. Formal. Nicht inhaltlich) das Schreiben (Das Unkorrigierbare in diesem Manuskript, der “[Status]” reicht aber inhaltlich in eine Zeit vor der zerbrochenen Beziehung zurück. (Vielleicht handelt es sich mit und in dieser Beschäftigung um eine Ausradierung eines Zeitraums. Dem mit M.H. Eine Verflüssigung [gemeinsam] verbrachter Zeit. Eine definitive VERBRINGUNG!) und diese[s] soll haltbar gemacht werden. Sich manifestieren (ähnlich einer Tätowierung. Überhaupt Tattoos: Tätowierungen -> Schreibmaschine -> maschinelle Arbeit mit der Nadel – Tätowierungen -> La Manuscripture -> Die Arbeit mit der Nadel an der eigenen Hand. Der Selbststich, unvermittelt. (Das Erhitzen der Nadel, wasserfeste Schultinte). [Abb./Schema im Text: “Handschreiben / Stechen“] // Ich besitze Tätowierungen beiderlei Sorten. Habe Schrift und Eigenschaft in mir angelegt ([gefunden]). Eine Neubauten-Logo, keltische Ornamentik (maschinell, Studios, letzte Hinterhöfe). Aber auch seit dem 17. Jahr ein Handgemachtes, Geschriebenes (Manuscripture im [Jugend]zimmer) am linken Unterarm. Es sieht ungefähr so aus [Abb. im Text] III Der zweite Faden führt auf die Schiff zivil, so wird die unwohl barste Maifete mainfest, und so dem Blich sich zeigende. die hand seift Mieter, unwirkliche Wege edeln wir. Das Scherben, genesen verbrachter Zeit. Geschrei.
taberna kritika
@etkbooks twitterweek (20090912)
new blog post: Flüchtige Verbindungen – Notizen zur Kultivierung des Unbeherrschten http://bit.ly/3ElXxa / new blog post: 2007-11-13 über das Averbal jedoch http://bit.ly/3C5YxO / werbetreibende Randbegabungen #wörter / new blog post: die Nacht und ihr Vertrauter. (GuU10) http://bit.ly/X0WOr / a bisserl arg grell: RT @salisverlag: Hotlist 2009 – die Empfehlungen der Independents http://bit.ly/2vkzAW / inadaequat: @etkbooks Dabei ist zwischen ADVETORIAL und SELF- MARKETING zu scheiden: letzteres ist effekt, wenn nicht ZIEL der tautologien im #manifest / @inadaequat das wäre dann also der pr-journalismus, den wir so lieben und der vorgeblich angegangen werden soll … / inadaequat: @etkbooks da gehen die lektürewege parallel : ergo freut man sich , wenn später auch nur 1 teilmenge der früheren Obsessionen aufscheint .. / @inadaequat thanatos hab ich noch in allerbester erinnerung. sozusagen mein protokrausser. viel folgendes operiert hart an der comedygrenze / inadaequat: @etkbooks Krausser wieder eigentlicher als beim (nicht üblen) PUCCINI. Trotzdem weniger obsessiv & ü- determiniert als zb THANATOS #pipeline / foster, unendlicher spass #pipeline (seit 1 woche nicht lieferbar. storno? auch wg. schinkigkeit) http://tinyurl.com/m49qvb krausser lesen? / new blog post: Zu unserem Sammelauftrag (notula nova 51) http://bit.ly/NwrbQ / Friedrich Nietzsche: Digitale Kritische Gesamtausgabe Werke und Briefe http://www.nietzschesource.org/ (via @bourdieu) #lbn / new blog post: Lieferbar: Gestell und Ungestalt http://bit.ly/3olFLD / Ingold, Felix Philipp: Gegengabe : zusammengetragen aus kritischen, poetischen und privaten Feldern. Basel, 2009 #pipeline / inadaequat: @etkbooks #manifest : Oder wie eine Reihe von Tautologien als “Manifest” verkauft wird …. / inadaequat: @etkbooks “Wer hat an dem Knopf gedreht ?“( titelsong des “Rosaroten Panthers” ): Es ist AUCH “internet” , dass inhalte EDITABLE blieiben – / @inadaequat jetzt isses wieder da, das manifest. werd da mal jemand schlau. aber so isses halt, das internet. (fest & flüssig alternierend?) / inadaequat: RT @“You don’t have permission to access / on this server.” das http://www.internet-manifest.de/ #lbn – / “You don’t have permission to access / on this server.” das http://www.internet-manifest.de/ #lbn / new blog post: bismallah (ist014) http://bit.ly/1a14M7 /
Flüchtige Verbindungen – Notizen zur Kultivierung des Unbeherrschten
in: floppy myriapoda, Subkommando für die freie Assoziation, Heft 12, 2009, S.8ff.
Ein Amalgam aus Texten der notula nova mit Texten von Ann Cotten, André Jahn, Kai Pohl, Olaf Spillner u.a.
2007-11-13 über das Averbal jedoch
wenn ich mich nun schon wenn
mich eingeholt hat mich ein
habe eingeholt die segel laken
schlierig schleirig mir einge
holt taschen brot eingeholt guava
wiederholtes ein ein
über das Averbal jedoch ein Austausch möglich sei. Erste Metrofahrt. Es gibt die Wagen der Frauen und es gibt Engnis. Da quetsche ich mich dazu. Das Visum muss verlängert werden. Es gibt die amtlichen Prozedere und das Plaudern. Ich quetsche mich vor. Scheinverstehen Scheintüren Scheinzuhören ich befasse mich weiter mit dem Wort “rau”, das sein schönes “hhh” hergeben musste, denke an Ruach, das Rau(h)e, und das ähnlich lautende Wort aus der Schöpfungsgeschichte, dieser wunderliche Geruch des Abends. Und schon vertagt, das schöne Crescendo und Decrescendo der Rede, habe darob vergessen, nach dem Inhalt der Voten zu fragen der rauchenden Teetrinker um mich herum,
die Nacht und ihr Vertrauter. (GuU10)
Kühl, bedeckt, strahlend blaue, unwirkliche Risse. Solange schlüpft durch das enge Holzgitter neben der Tür …
Noch nahe einem unbekannten Traum, morgendlich traurig. Nicht die müden Augen Augen in der Nacht gewachsen, voller Erinnerung dorthin. Nervöses, frühes Schreiben. Sprechender, mahnender Schlaf („Wieder bist du aufgewacht …“)
Klägliche Ordnung eines Relationengewirrs, Gleichzeitigkeiten von links nach rechts. Gerüche, Klänge, Bilder in Buchstabenketten gereiht. Das dunkle Gehirngeheimnis auf weißem Papier. Das Unsagbare als Attrappe. Was bleibt, sind schwarze Gestelle.
Kaffee und Zigaretten auf der Terrasse. Zwei verzweifelte Versuche, der Nacht zu entkommen: einen Strauß Blumen gepflückt auf der Wiese zwischen den Schafen und Ziegen; und Walter Hölderlin vorgelesen (Hyperion an Bellarmin über die Deutschen).
Die Nacht und die andere Natur; die Nacht und ihr Vertrauter.
Aus “Gestell und Ungestalt. Fassung erster Hand” von Rainer Hoffmann. Gestell und Ungestalt ist soeben bei etkbooks erschienen.