taberna kritika

Walters Grund

(B02 zu M02)

Gab es noch einen Grund zu leben? Die grösste Demütigung war ihnen widerfahren, war ihm persönlich widerfahren. Den grössten Teil seines Lebens hatte er sich eingesetzt für das Werk wie kein anderer. Zusammengehalten, wo keine Kohäsion, die ganze Truppe: über Generationen; über alle Hierarchien hinweg. Die grauste Maus zum Glänzen gebracht. Noch einmal zog er das Gruppenphoto vom letzten Auftritt bei den nationalen Meisterschaften, bei denen sie nur ganz knapp das Siegerpodest verpasst hatten, aus seiner Jackentasche. Und strich ihnen fast zärtlich über ihre geöffneten Münder: wie er sie liebte. Mochten sie ihm persönlich auch noch so verhasst sein. Als Ganzes waren sie, ja, etwas Besonderes. Etwas Grosses. Jahre war das her.

Natürlich hatte er keine Augen dafür. Kein Gefühl. Er war gänzlich unmusikalisch, das hatte Walter sofort festgestellt, als er auf der Toilette pfiff. Sekunden daneben. Und doch wollte er ihm eine Chance geben. Damit es nicht hiesse … mit der Hoffnung allerdings, sie wurde nicht ergriffen, dass er absagen würde, was er dann auch tat. Ein Chef im Personalchor. Undenkbar. All the ologies of the colleges, all the isms of the schools. Das war dann wohl nicht ranggemäss.

Misstrauisch hatte er alle Aktivitäten Walters beäugt. Vermutet, zu recht, dass er, Walter, sie alle zu etwas formen konnte, wozu er nicht imstande war. Ja, dass man auf ihn hörte und sein Stöckchen Gewicht hatte, mehr als alle Rundschreiben seiner Welt. Und All the ologies of the colleges, all the isms of the schools und er als Neuling, damals, und Walter dagegen, jenseits der Arbeitszeiten, aber auch sonst: das hatte er mitbekommen müssen, nicht er, der Bläser des Marsches, denn er: nur zweite Garnitur. Und doch Institutionsdirektor.

Subordination. Die unassorted knowledges. Subordination sei die Stärke, hatte er Walter gepredigt, die er an Menschen schätzte, und die er daran bemass. Walter sah seine Harmondeweys als eine Alternative zu diesem Alltag. Sah sein Stöckchen und die unmenschliche Liebe seiner Stimmgabel. Eine Verantwortung, die von Holz und Eisen übernommen wurde und frei von Selbstzweck und kranker Eitelei. Er aber sah: gefährliche Konkurrenz. Doch: je mehr er versucht hatte, ihre Treffen zu unterbinden, ihnen die Räume zu verschliessen oder sie mit Nutzern zu belegen, einmal sogar, sich in ihr Repertoire einzumischen: umso erfolgreicher und passionierter dirigierte Walter seinen gemischten Chor gegen die Zwänge dieser Diktatur. Und sie erhielten Anfrage um Anfrage und Kranz um Kranz. Doch auch das war Jahre her.

Die neuen Samstagsöffnungszeiten waren ganz klar gegen sein sich im Tiefgang befindendes Projekt gerichtet und vorläufiger Gipfel einer langen Reihe von Schikanen. Wer mochte noch zu den Proben kommen. Schon den Freitag zu verschieben, bedeutete die Grenze der Belastbarkeit dieses sensiblen Gefüges zu überschreiten. Und den Schwund einzuleiten. Und nicht etwa ein zunehmendes Desinteresse an dieser göttlichen Musik, wie manche behaupteten. Mit der Samstagsöffnung hatte er sein Ziel erreicht und brachte ihre Gemeinschaft zu Bruch. Subordination. Dieses Wort wollte Walter noch einmal hören.

Er steckte das Bild zurück in sein Jackeninneres und klopfte an der Türe, trat aber ein, ohne eine Antwort abzuwarten.

Der Mann sass von ihm abgewendet, starrte aus dem Fenster und hatte offensichtlich sein Klopfen und Eintreten nicht bemerkt. Erst als Walter näher trat und in seine Gesässtasche fasste, schien er ihn wahrzunehmen. Doch da war es schon zu spät. Er hörte vielleicht noch den Beginn der zweiten Strophe, die Walter nun summte. Aber er gab keinen Laut mehr von sich. Darauf konnte Walter aber auch verzichten.

die vielen

(M34)

bibliothek

die vielen buchstaben

die nicht aus ihren wörtern können

die vielen wörter

die nicht aus ihren sätzen können

die vielen sätze

die nicht aus ihren texten können

die vielen texte

die nicht aus ihren büchern können

die vielen bücher

mit dem vielen staub darauf

die gute putzfrau

mit dem staubwedel

In: Ernst Jandl, Gesammelte Werke 2, Gedichte, Frankfurt/M., 1990

MacFinsters ästhetischer Blick für die Zahl

(B01 zu M01)

Wann genau ihm diese Fähigkeit, wie man nun sagt, zufiel, kann selbst MacFinster nicht mehr erinnern. Uns wird berichtet, dass er eines Tages bei der Niederschrift einer Signatur ins Stocken geriet und zunächst davongetragen werden musste. Er lernte aber bald mit dieser neuen Art des Sehens zu leben. Nicht mehr eine Zahl als Darstellung eines Wertes wahrzunehmen, sondern „ihren Strich“, ihre Materialität als Bild zu betrachten. Betrachten zu müssen. Dabei ist dieses Betrachten ein durchaus verschiedenes und hängt sehr stark auch von seiner Gemütsverfassung oder vielleicht nur vom Wetter ab. Einmal machte er sich die Mühe, seine spontanen Empfindungen, die er gegen die uns bewegenden Zahlen hatte, zum Ausdruck zu bringen, zu notieren und hinterliess uns für

0 ein Ei, eine Glatze von oben, ein offenes Ohr

1 ein Hausteil mit Vordach, ein ramponierter Pfeil, ein Haken an keiner Sache

2 immer auch: ein Fragezeichen – ohne Punkt, eine Nase

3 ein blankes Gesäss, ein Schmetterlingsflügel

4 eine Triangel oder ein Wäscheständer

5 ein Rollstuhlteil, eine Schwangere

6 eine halbe Brille, ein Pflänzchen

7 ein schlankes Beil oder Stemmeisen

8 eine Brezel oder Gebäck, ein dickes gliedloses Männchen

9 die andere Brillenhälfte, ein Spaziergang um einen See

Das war an einem Donnerstag vor vier oder fünf Jahren. Ihm dränge sich, wie er immer wieder betont, eine Zahl, eine ganze Zahlenreihe genau mit solchen Eindrücken auf, sodass er eigentlich eine Zahl als solche schon gar nicht mehr erkennen könnte. Dagegen läsen sich Kontoauszüge wie kurzweilige Erzählungen. Die Lehrbücher der Mathematik verschlünge er wie wunderbare Romane und die Ziffern auf den Wartemarken im Arbeitsamt erschienen ihm als manchmal gelungene Bonmots. Für seinen damaligen Beruf eines Bibliothekars war er aufgrund dieser nun veranlagten, epiphanischen Qualität nicht mehr geeignet und nach einer gewissen Übergangszeit fand man auch die Möglichkeit, sich seiner zu entledigen. Viele seiner ehemaligen Mitarbeiter vermissen aber bis heute seine präzisen Voraussagen, Zusammenfassungen oder Interpretationen eines ihm unbekannten Buches aus lediglich seiner numerischen Signatur.

Eine imaginäre Universalbibliothek des Privaten

(M33)

Damit stellt sich die Frage nach dem „Übergang“ von privat-biographischer zu öffentlich-politischer Geschichte. Im Gedankenexperiment der Universalbibliothek ist auch das nur eine Sache der Größenordnung. Zwar würde eine Bibliothek, in der alle Handlungen aller Menschen innerhalb eines Jahres minutissime beschrieben wären, ungleich umfangreichere vielbändige Werke erfordern als jene öffentliche Geschichte der Erde; aber auch sie wäre doch enthalten in der Universalbibliothek aller durch Kombinatorik erzeugbaren Bücher. Jede Historia privata ließe sich aus ihr aussortieren. (…)

Es ist aber nicht ohne Reiz zu sehen, wie Leibniz die Geschichte des Individuums für so viel darstellungswürdiger hält als die politische, daß er ihr ohne metaphysische Begründung und Wertung, bloß für den Zweck der Fiktion, einen so ungleichen Beschreibungsaufwand zubilligt, nach dem ein Jahr privaten Lebens mindestens ebenso inhaltsreich wäre wie die Geschichte der öffentlichen Angelegenheiten in dem gleichen Zeitraum.

aus: Hans Blumenberg, Eine imaginäre Universalbibliothek. In: Akzente. 28. Jg., 1981. Heft1. S.30f.

Maulwürfe

(E2)

Noch etwas Wasser? Benedikt bejahte gierig und fühlte auch in diesem Moment eine weitere Hitzewelle, die von der Magengegend ausstrahlte. Röhrling wälzte sich von der Couch erst in Schräglage, dann bugsierte er sich mit einem kleinen Schwung an ihr Ende, dem lehnenlosen Fussteil, stiess sich dort ab und schlurfte in Sandalen hinaus in den Gang. In die Küche. Benedikt wunderte sich. Ihm waren die Pyjamabeine unter der Cordhose nicht entgangen. Der Mann war gleichzeitig in vielen Welten zuhause. Dann hörte er das Bollern einer Wasserleitung in der Küche. Dann Klappern. Nach einer Weile kam Röhrling mit einer gefüllten, milchglasigen Karaffe zurück. Oder war das Wasser so kalkig?

Das hier. Röhrling zog mehrere Papierstapel hervor, die unter der Couch auf einer Matte lagen, und liess sich wieder in seine Kissen plumpsen. Das hier. Sie wollen das sicher gar nicht lesen, Ben. Aber das ist das Übriggebliebene. Der Ausschuss, im positivsten Sinne. Das sind die Chancenhaber. Was man eben so unter Chance versteht, bei den Verlagen. Noch nicht einmal dort, denn der Markt bestimmt das ja mit. Es ist ein System der Reflexe, aber lassen wir das.

Zwei historische Romane. Und ich meine: historische. Nicht etwa wie ihr erster Text, der sich vielleicht etwas mit Historie beschäftigte. Literaturgeschichte, präzisierte Benedikt. Sie wissen das ja selbst, fuhr Röhrling fort. Es geht da nicht nur um blosse Ideen. Das wäre nichts zum Eintauchen. Da braucht es schon auch Couleur. Diese Wort dehnte er, bis es Benedikt beinahe schwindelig wurde. Mäntel, Degen und Schlapphütte. Postkutschen, abgelegene Wirtshäuser, solche Sujets. Das soll daheim ja die Wohnungen heizen.

Benedikt wollte protestieren. Tauchübungen dieser Art, wollte er sagen, doch Röhrling schnitt ihm wieder das Wort ab. Geschenkt! Mich müssen Sie ja nicht zu überzeugen versuchen. Und hier: ein Fräuleinwunder. Eigentlich schon wieder tot. Aber ein kleines Wunder pro Jahr kann sich ein grösserer Verlag noch leisten. Und da ein Lyrikbändchen. Geradezu unverkäuflich. Aber schauen Sie mal auf den Absender. Da staunen Sie, was? Könnte vielleicht klappen. Es gibt da ja noch die Sammler, obwohl dieser sich eigentlich auch schon auf dem absteigenden Ast befindet. Wir werden sehen. Und hier: ein Zeitthema. Die Neunzigerjahre. Benedikt verzog dabei etwas das Gesicht. Sicher, etwas früh für Diagnosen, aber ebenso von einem nicht ganz Unbekannten geschrieben, und – sie werden lachen – aus der Sicht eines Maulwurfs. Benedikt lachte nun tatsächlich. Das ist doch nicht Ihr Ernst?

Aber sicher! Das läuft, von Zeit zu Zeit. Vielleicht kennen Sie sogar den Autoren. Hat bei einem Fernsehwettlesen mitgemacht. Unter ferner liefen, allerdings. Auch so ein Faktor. Ich fand die Idee nun aber wirklich nicht so schlecht. Etwas langatmig vielleicht, die vielen Reflexionen in den dunklen Gängen.

Das also ist die Spitze des Eisbergs der vergangenen Monate. Und wo ist der Rest?, fragte Benedikt. Im Keller. Ich sehe das immer sofort, wenn etwas reinkommt. Röhrling machte wieder Anstalten sich zu erheben. Neunzig Prozent trage ich schon kurz nach dem Öffnen vom Briefkasten direkt in den Keller und bereite aus den Anschreiben einen freundlichen Brief vor, den ich um zwei Monate vordatiere und ihn dann zu gegebener Zeit abschicke. Das ist eine meiner Hauptarbeiten. Wollen Sie mal den Keller sehen? Benedikt schüttelte den Kopf und bat Röhrling, sich wieder hinzulegen. Ein paar Wenige schaffen es auf meinen Schreibtisch und die tatsächlichen Kandidaten räume ich unters Sofa und studiere sie genauer. So läuft das. Bei mir zumindest. Aber ich könnte Ihnen auch von Kollegen erzählen, die da noch einiges rigoroser vorgehen. Sie würden Augen machen. Ich bin ja schon so gut wie aus dem Geschäft.

Hätte Röhrling das nicht alles in seinem ihm eigenen ironischen Ton erzählt, Benedikt hätte ihm sicher geglaubt und beinahe Mitleid mit ihm bekommen. Röhrling goss wieder nach und Benedikt sagte dieses Mal nicht Nein zu einer Zigarette. Also reden Sie, gab ihm Röhrling das Wort, als sie erneut angestossen hatten. Was haben Sie dabei?

Nichts. Nicht viel. Kaum Schriftliches, erwiderte Benedikt. Eine Idee, und der Rest, das meiste liegt zuhause. Materialien. Aber noch lange nicht genug. Und ich bin mir nun eigentlich gar nicht mehr sicher, ob das alles noch Sinn ergibt. Oder ob ich darüber schon sprechen kann. Diese Frage kommt allerdings, warf Röhrling ein, schon entschieden zu früh. Da muss sich doch erst einmal ein Druck aufbauen. Wissen Sie, fuhr Benedikt fort, ich glaube, ich schreibe an einem immergleichen Text. Ich plane gerade ein etwas umfangreicheres Werk im, sagen wir: Spannungsfeld von Bibliotheken und Fiktion. Etwas in diese Richtung.

Haben Sie eine Ahnung, wie viel in diese Richtung schon gerabeitet wurde? Sie glauben ja gar nicht, wie viel davon allein schon in meinem Keller schlummert, geschlummert hat, bemerkte Röhrling, denn ich lasse ihn mittlerweile ein Mal im Jahr räumen. Das unter uns, ergänzte Röhrling verschwörerisch. Benedikt wurde etwas nervös.

Neinnein. Nicht in diese Richtung. Und wieder doch. Mit einem anderen Ansatz, aber die Idee ist noch sehr vage. Mit dem einzig richtigen, nein wahren Ansatz. Benedikt erschrak über seinen Scherz, dann begann er zu stottern. Nicht unähnlich dem ersten Roman um den vergessenen Dichter, was das technische anging. Und was die Ausgangslage anging. Die Struktur. Die Arbeit mit literaturgeschichtlichen Referenzen, Sie können mir folgen? Aber etwas, wie soll man sagen: Partikuläreres? Vielleicht noch etwas verschrobener, was die Form angeht. Aber umfassend soll es sein. Das ganze Spektrum. Wenigstens in Ansätzen. Röhrling berührte ihn etwas am Arm, als wollte er ihn beruhigen. Sie wollen uns doch nicht wieder ein unlesbares Experiment vorlegen, warnte Röhrling. Die Leute wollen unterhalten werden. Punkt. Und nicht belehrt. Oder anders: Eine Belehrung darf da allerhöchstens über die Hintertüre, also wenn es schon zu spät ist, Sie können mir folgen? Dann hakte er nach: Details? Wie soll das im Detail aussehen. Und bitte verschonen Sie mich mit umfassenden und unhandlichen Theorien, die dann doch nur an der Oberfläche ausgeführt werden.

Nun war Benedikt beleidigt, wandte sich Röhrling ab und den Manuskripten, den Chancenträgern, die es bei ihm unters Sofa geschafft hatten, zu, und blätterte und tat, als läse er mit zunehmender Konzentration darin. Und mit zunehmendem Ekel. Also schön, Röhrling riss ihm den Stapel aus der Hand, ich lasse Sie ausreden, aber fassen Sie sich bitte etwas zusammen.

Es ist alles noch sehr vage, begann Benedikt erneut, und es ist der Versuch Bibliothek auf einen neuen Begriff zu bringen. Auf einen zeitgemässen. Und zu unterhalten, ja. Ich fühle mich sehr unterhalten, wenn ich mich diesem Thema nähere, und da kann eine Menge zutage gefördert werden. Ich versuche dem eine neue Form zu geben. Eine andere Ordnung. Ich sehe ja selbst, dass diesbezüglich nichts wirklich Neues geschrieben werden kann. Dass überhaupt nichts mehr Neues geschrieben werden kann. Also werfe ich einen neuen Blick. Ein Bündel von Blicken als Blick. Einen Blickbündelblick darauf, wollte er noch sagen, doch dieses Wort schien ihm zu gewagt.

Gibt das denn nun auch eine Maulwurfsgeschichte? Sie sehen selbst, auch damit bin ich versorgt. Ja. Nein. Vielleicht kann man es so betrachten. Was das Sehen anginge, wäre ich aber mit der Vorstellung eines Insekts, einer Libelle vielleicht und ihrer komplexen Wahrnehmung über ihre Facettenaugen, etwas glücklicher. Ihrem Facettenblick. Die Kleinteiligkeit. In diese Richtung. Auch was die Beweglichkeit angeht. Die möglichen Positionen. Das Überfliegen eines grossen Areals. Das ganze Gefüge. Vielleicht ist das doch eine etwas zu kühne Metapher.

Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor. Röhrling kratzte sich an seinem lange ausgewachsenen Dreitagebart. Ein Libellenroman. Höchste Zeit, dass der geschrieben wird, und höchste Zeit, dass ich verrentet werde. Nun nahm auch er sich etwas Wasser aus der Karaffe und verdünnte damit sein Getränk. Also gut, fuhr er fort, nachdem er sich seine Lippen mit seinem Taschentuch abgetupft hatte. Dann bitte Fleisch an die Dinge. Geben Sie mir eine Kostprobe. Lesen Sie mir etwas vor. Unterhalten Sie mich. Kleinteilig. Kommen wir zur Sache. Benedikt nestelte umständlich an seiner Tasche herum und förderte endlich eine ausgeleierte Mappe zutage. Ihr Inhalt war sehr überschaubar. Wenige Seiten, die zu kleinen Stössen mit Büroklammern zusammengehalten wurden, lagen wohl geordnet darin. Benedikt griff sich entschlossen den zuunterst liegenden Block heraus und wollte gerade ausholen, etwas dazu zu sagen, als Röhrling einen Bleistift zur Hand nahm und damit gegen sein Glas tippte. Lesen Sie mir etwas vor!